Bodenpflege

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Bodenpflege – Ein gesunder Boden ist die Grundlage für das  Gedeihen jeder  Pflanze – sowohl im Garten  als auch in der Landwirtschaft. Ohne intakten  Boden sind Pflanzen weniger ertragreich und  anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Ein gesunder Boden ist in der Regel
ein humus- und nährstoffreicher Boden:

  • ✔ Humus ist ein wertvoller Speicher für Nährstoffe, die bei seinem Abbau durch Bodenorganismen  für die Pflanzen greifbar werden
  • ✔ Humus ist die Lebensgrundlage der  Bodenflora und Bodenfauna
  • ✔ Huminstoffe verhindern die Ausdünnung  von Nährstoffen
  • ✔ Huminstoffe sind mitverantwortlich dafür,  dass der Luft- und Wasserhaushalt  des Bodens verbessert wird Daher sollte einem gesunden Boden ganz besonderes  Augenmerk geschenkt werden.

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SO ERKENNEN SIE EINEN GESUNDEN BODEN

Der Boden ist „gar“, wenn er gesund und fruchtbar ist.  Bodenmüdigkeit liegt dann vor, wenn der Ertrag  abnimmt. Einfacher ausgedrückt: Ist das Leben  im Boden in Ordnung, so ist er gesund, fehlen  die Bodentierchen, dann ist der Boden tot.  Wie aktiv z. B. Regenwürmer in Ihrem Garten  sind, können Sie durch Auflegen von Strohhalmen  über Nacht abschätzen: Am nächsten Morgen  brauchen Sie nur zu kontrollieren, wie viele verschwunden sind.

BODENBEARBEITUNG

  • ✔ Sparen Sie sich die Arbeit mit dem Umstechen!  Das herbstliche Umstechen führt zu einer Störung  des Bodenaufbaues. Bodenorganismen, die eher  sauerstoffarme, dunkle Verhältnisse bevorzugen,  werden dadurch an die Oberfläche befördert und
    umgekehrt. Eine oberflächliche Lockerung mit  einer Grabgabel im Frühling ist ausreichend! Eine Ausnahme bilden schwere, tonige Böden.

KEINE VERWENDUNG LEICHT LÖSLICHER MINERALDÜNGER

  • ✔ Pflanzen nehmen gelöste Nährstoffe in zu großen  Mengen auf. Das überschießende Wachstum  bedeutet eine höhere Anfälligkeit gegenüber  Krankheiten und Schädlingen.
  • ✔ Kompost oder organische Dünger (z. B. Hornspäne)  hingegen werden von den Bodenorganismen langsam  abgebaut und somit die Nährstoffe nicht schlagartig  freigesetzt. Außerdem führen organische Dünger  zu einem gesunden Bodenaufbau.

KEIN OFFENER GARTENBODEN

Der Boden sollte ganzjährig bedeckt sein durch:

  • ✔ Pflanzen
  • ✔ Mulch (Bodenbedeckung mit unverrottetem  organischem Material wie angetrocknetem  Grasschnitt oder Laub) oder
  • ✔ Gründüngungspflanzen (kurz- oder auch  längerfristige Bodenbegrünung mit speziellen  Pflanzen, die dann in den Boden seicht
  • eingearbeitet oder gemulcht werden

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