Gehoelze Nutzung

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  • Durchaus neuzeitlichen Nutzen hat die Walnuss. Das Öl der Samen wird für Firnis und Farben verwendet. Und das aus den grünen Samenschalen der Nuss gewonnene Selbstbräunungsmittel soll Farbe anstelle der heute nicht mehr noblen Blässe bringen.
  • Das Holz des Perückenstrauches wurde verwendet, um Wolle und Seide leuchtrend rot zu färben, weshalb es in Ungarn und Südtirol dafür  eigene Plantagen gab.
  • Ihren Namen verdankt die Besenheide ihrem Nutzen  – sie wurde zu wahrlich funktionstüchtigen Stallbesen gebunden. Wie auch die Birke, welche ebenso in den Heidelandschaften zu finden ist.
  • Auch den Wacholder finden wir in der Heide. Der Gemeine Wacholder, kommt zur Förderung der Verdauung und des Appetits als Gewürz (z. B. im Sauerkraut) zur Anwendung.
  • Einen interessanten Nutzen hatte der Anbau der Steinweichsel. Die Badener Weichsel – wie sie bei uns auch heißt – wurde wegen ihres Holzes, das stark nach Cumarin duftet, angebaut. Cumarine sind die Stoffe, die Heu nach Heu duften lassen und Himbeeren ihren aromatischen Geschmack geben – aber auch dem neuzeitlichen Rattengift seine Wirkung.
  • Das Holz der Steinweichsel versah dann als  Form von Pfeifenstielen und Zigarettenspitzen den Blauen Dunst mit einer besonders feinen Note.

Gehoelze schneiden bestimmen immergrün

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