Giftpflanzen im Gemuesebeet

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Giftpflanzen

Schwarzer Nachtschatten Die Familie der Nachtschattengewächse (solanaceae) ist sehr vielseitig. Neben wichtigen Gartennutzpflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Melanzani und oder auch den Tabak gibt es eine ganze Vielzahl von wilden Verwandten, die eher zu den Unkräutern gezahlt werden. Wegen der auffälligen Blüten der Gartennachtschattengewächse werden sie auch oft als verzierende Pflanzen verwendet: Petunien, Engelstrompeten oder Zienabak sind die bekanntesten Arten  dieser vielfältigen Gartenpflanzen  Auch berüchtigte Giftpflanzen wie Tollkirsche und Stechapfel zählen zur Pflanzenfamilie.

Weit verbreitet bei den Nachtschattengewächsen sind problematische Stoffe namens Akaloide. Diese Stoffe entstehen im Stoffwechsel der Gartenpflanzen und dienen wahrscheinlich als Abwehrmittel gegen fressende Feinde Für den menschlichen Organismus sind sie schädlich, manche der Alkaloide  sind sogar überaus giftig. In den Nachtschatten Gewächsen ist unter anderem das Alkaloid ,,Solanin” enthalten. Hohe Anteile findet man in grünen Tomatenfrüchten oder in den grünen Stellen von Kartoffelknollen. Man hat errechnet, dass 2 bis 4 kg grüner Tomaten eine fur einen Erwachsenen tödliche Dosis Solanin enthalten. Die Symptome einer Solanin-Vergiftung sind Übelkeit, Atembeschwerden und beschleunigte Herztätigkeit. Ein in unseren Hausgärten häufig anzutreffendes Unkraut ist der Schwarze Nachtschatten (Solatttttrt ttigttntt) Die schöne Pflanze ist einjährig und wird bis zu 8 cm hoch

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