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Kirschbaum

By at Dezember 1, 2011 | 03:30 | Print

Kirschbaum
kirschbaum

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Kirschbaum

Kirschbaum

kirschbaumKirschbaum 

Erziehungsschnitt:

Kirschen bauen von Natur aus stabile Baumkronen auf. Anfangs  sind daher nur einige Schnitteingriffe nötig, wie etwa das Rückschnitt  auf die Baumkrone zu  und zu dicht stehender Austriebe. Auch das Höhenwachstum kann durch regelmäßiges Schneiden auf Asthöhe  gebremst werden. Das Kürzen von Austrieben zur Verbesserung der Baumstabilität ist im  Regelfall nicht nötig.

Bedauerlicherweise  werden Kirschbäume oft als einjährige Baumkronen angeboten. Das heißt, dass auf einen fertigen Stamm ein Edelreis mit vier wachsenden  Baumaugen aufgepfropft wird. Die sich daraus entwickelnden Austriebe stehen meist so steil, dass sie für einen Baumkronenaufbau nicht nutzbar sind. Günstiger wäre es in dem Falle , alle Seitenaustriebe zu schneiden  und erst im nächsten Jahr mit dem Baumkronenaufbau zu beginnen. Noch besser ist es allerdings, wenn gleich beim Ankauf auf eine gute solide Zweigstellung geachtet wird.

 Erhaltungsschnitt:

Wird landläufig der Kirschbaum in der Jugendphase  zu viel geschnitten, so ist im Ertragsalter oft zu wenig der Fall. Nach der Kirschernte sollten die Kirschbäume nach einigen  Jahre von der Aussenseite und von oben durchaus einen Meter ins mehrjährige Kirschbaumholz geschnitten  werden (s. Verjüngungsschnitt). Unterbleibt dies, entstehen Baumkronen, die weder mit der Stehleiter noch vom Kirschbaum aus effizient erntbar sind.

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