Pflanzen Pflegemittel
Posted by Conny at 19:51 0 Comment Print
Als Alternative zum chemischen Pflanzenschutz werden mittlerweile mehr Pflanzenpflegemittel vor allem für den Haus- und Kleingarten im Handel angeboten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Angebot an Pflanzenpflege Mitteln auf dem kleinen österreichischen Markt noch eher nicht anspruchsvoll, trotzdem lässt sich für jeden Bedarf ein passendes Mittel finden.
WAS VERSTEHT MAN UNTER PFLANZENPFLEGEMITTELN?
- Gesteinsmehle, Tonerden, Backpulver, Tonmineralien, Kieselerde –die so genannten anorganischen Mittel
- Kompostextrakte und Algenextrakte, Pflanzenextrakte, Pflanzenaufbereitungen und Pflanzenöle, tierische Produkte – die so genannten organischen Mittel
- ie homöopathische Form der genannten Mittel – die so genannten Homöopathika
- Pilzpräparate und Bakterienpräparate – die so genannten mikrobakteriellen Mittel
Pflanzenpflegemittel erhöhen die Widerstandsfähigkeit und Abwehrfunktionen von Pflanzen und wirken
nicht wie Pflanzenschutzmittel direkt gegen bestimmte Krankheiten und Schädlinge. Pflanzenpflege Mittel sind im Gegensatz zu den Pflanzenschutzmitteln meist natürlichen Ursprungs und brauchen kein amtliches Zulassungsverfahren, in dem ihre Wirksamkeit nachgewiesen wird und das ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur überprüft. Darüber hinaus dürfen diese Produkte keine weitergehend negativenWirkungen
auf die Tierwelt, insbesondere auf „Nützlinge“, haben.
WIE WIRKEN PFLANZENPFLEGEMITTEL?
- Etliche Mittel werden als dünner Schutzfilm über die Pflanzen gestäubt und bilden eine Hürde für Schadinsekten, Milben und Pilzsporen.
- Andere Mittel regen die Pflanzen an, eine stärkere Epidermis (Hautschicht) anzulegen oder Schutzstoffe in die Epidermis einzulagern. Dadurch wird das Eindringen der Schädlinge (z.B. Pilze) in die Pflanze erschwert oder sogar verhindert.
- Viele Mittel wirken indirekt, indem sie die Bewurzelung und das Wachstum der Pflanze fördern das Bodenleben fördern und vorhandene Nähoffe und Inhaltsstoffe aktivieren und dadurch die Pflanze stärken.
WANN HELFEN PFLANZENPFLEGEMITTEL?
- Ihre vorende Anwendung und ihr wiederholter Einsatz sind zur Vermeidung von pflanzlichen Krankheiten und Schädlingsbefall notwendig. Da die durch die Mittel hervorgerufenen Wirkungen in der Pflanze langfristig erfolgen, ist ein Beeinflussen sich schnell entwickelnder Schädlinge – also zb Blattläuse oder Milben – kurzfristig kaum möglich.
Mehr Erfolg versprechen die Pflegemittel bei der Abwehr von Pilzkrankheiten.
- Sollen Pflanzen schneller empfindlichen, krankheitsbedrohten Stadien entwachsen, kann der Einsatz von Pflegemitteln zur Wachstumsverbesserung sinnvoll sein.
- Praxiserfahrungen zeigen, dass ein kombinierter Einsatz von diversen Stärkungsmitteln zu besserer Bewurzelung und besserem Gedeihen zu geringeren Ausfällen und stärkeren Pflanzen verhilft.
- Bei starkem Befallsdruck und anfälligen Sorten sind Pflanzenpflegemittel meist nicht anzuraten