Pilzkrankheiten

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Pilzkrankheiten - Die meisten Pflanzenkrankheiten werden durch pilzliche Erreger verursacht.

Pilze bilden ein Pilzgeflecht (Mycel), das aus fadenförmigen Wesen  (Hyphen) besteht. Die Massenvermehrung und Verbreitung geschieht zumeist durch Sporen, die vor allem durch Luftströmungen  verbreitet werden. Für die Sporenkeimung und die Bildung des Pilzgeflechts ist meist Wasser erforderlich. Daher breiten sich Pilze vor allem bei nasser Witterung stark aus. Ausnahme: der →Echte Mehltau ist ein „Schönwetterpilz“, denn seine Sporen enthalten soviel Wasser, dass sie auch auf nicht befeuchteten Pflanzenoberflächen keimen können. Pilze können Pflanzen durch die Blattoberfläche hindurch befallen  oder sie dringen durch Wunden ein.

Das Pilzgeflecht kann sich auf der Blattoberseite entwickeln (z. B. beim →Echten Mehltau), auf der Blattunterseite (z.B. →Falscher Mehltau) oder im Inneren der Pflanzen (z. B. →Rostpilze).
Viele P.ilzkrankheiten sind auf ganz bestimmte Pflanzenarten  spezialisiert. So befällt der Sternrußtau nur Rosen, die Narrenkrankheit nur Pflaumen.

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