Friday September 3rd 2010

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Japanischer Garten

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Japanischer Garten – eine grüne eine eigene kleine Welt

Japanische Gärten werden manchmal auch Zen Gärten genannt, da sie Ausdruck einer bestimmten buddhistischen Lebensweisheit  sind. Beim Anlegen eines Japanischen Gartens kommt es nicht nur auf seine wunderbare Wirkung an: Sie interpretieren die Natur, sollen den Betrachter zur Meditation oder Vertiefung der  Einsicht in tiefere Belange e anregen und sind so mit einem Gemälde  vergleichbar.

Schlichte Gestaltungselemente

Ein Japanischer Garten ist immer schlicht und einfagestaltet. Seine Wirkung begründet se auf dem Zusammenspiel seiner wenigen  Elemente:

sind die wichtigsten Elemente. Blumen findet man so gut wie gar  nicht: Sie lenken mit ihrem Duft und ihren grellen Farben die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und stören somit die innere Harmonie des Gartens.

Dekoration mit Wasser und Brücken

An dekorativen Elementen findet man oft Übergänge und Brücken und  steinerne Laternen. Zudem kommen bewusst platzierte Felsblöcke zum Einsatz – ebenso Bambusrohre, die sich langsam mit Wasser füllen. Beim Herabfallen des Wassertropfens auf einen Stein ertönt so regelmäßig ein dumpf hallender Laut.

Verwendete Pflanzen

Beim Bepflanzen eines japanischen Gartens sind einige wenige Pflanzen unverzichtbar: Die Kiefer ist ein sehr symbolträchtiger Baum, sie steht für Langlebigkeit und Bestnd. Das japanische Wort für diesen Baum lautet “matsu”, was gleichlautend mit “warten” ist. Kiefern sind ziemlich pfleg eaufwändige Pflanzen. Um ihre Form zu halten, müssen sie mindestens einmal im Jahr geschnitten werden.

Japanischer Garten mit Bambus und Kirsche

Bambus ist anschaulich  und in ganz Asien verbreitet. Er steht für Biegsamkeit und Nachgeben . Im Bereich der Gartenkunst werden vor allem die kleineren Arten eingesetzt, da sie leicht in Form zu halten  sind. Der Kirschbaum ist das vielleicht bekannteste Symbol für Japan. Er steht für das Sein und die Vergänglichkeit. Die Kirschblüte im Frühling ist in Japan unvergleichlich sehr prächtig. Das ganze Land ist für kürzeste Zeit in ein fast unwirklich scheinendes Weiß oder Rosa getaucht, bevor die Pracht nach zwei, drei Tagen vergangen ist.

Japanischer Garten

Japangarten

Der 3.500 m² großeJapanischer Garten

Japanischer Garten Japanische Gärten ranken sich um Themen Typisch für die japanischen Gärten ist, dass diese Szenen zusammengerafft auf kleinster Fläche in entsprechenden Maßstab nachgebaut werden. Der Japanische Garten lebt von den Formen der Steine, der Gewächse der Pflanzen und den Wasserstrukturen.

Japanischer Garten Architekturelemente wie das Teehaus , das Eingangstor und die Steinlaternen erhöhen die Spannung der verschiedenen Formen zueinander.

Insgesamt drückt der Japaner in seinem Garten eine starke Naturverbundenheit aus. Traditionell soll der Japanische Garten ein Ort der Ruhe und Beschaulichkeit sein.

Grünanlage des JapangartensSkulptur im JapangartenSteingartenJapanischer Garten Wasserfall

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