Der Vorgarten – das Markenzeichen Ihres Hauses
Zwischen Haus und Fußgängerweg beziehungsweise Straße ist er gelegen: der Vorgarten. Dazu zählt auch der Eingangsbereich, mitunter auch ein PKW-Parkplatz sowie die Fläche für die Unterbringung der Mülltonnen Fahrräder und dergleichen. Mancherorts sind Vorgärten durch die dortigen Bebauungspläne einigen Vorgaben – besonders die jeweilige Größe betreffend – unterworfen. Wer also seinen Vorgarten umgestalten oder neu planen möchte, sollte sich einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.
Welcher Vorgarten passt zu Haus und dessen Lage?
Grundsätzlich muss man sich zunächst die Frage der Lage beantworten, ehe man sich dem Nutzen widmet. So sind bei der Planung des Vorgartens der
- Baustil des Hauses sowie die
- Nähe des Nachbarn
zu bedenken. Leben Sie in einem eher modern gestaltetem Haus, so sollte auch der Vorgarten zeitgemäß und natürlich sein. Hierbei bietet sich beispielsweise mediterrane Gartengestaltungen an. Zu Häusern im ländlichen Stil passen Vorgärten, die eher rustikal und traditionell wirken. Hier kommen Pflanzen wie
- Bauernrosen und
- Hortensien
besonders gut zur Geltung.
Was macht der Nachbar?
Sollte der Vorgarten eng an den Ihres Nachbarn grenzen, ist zu bedenken ob Sie ein gemeinsames Bild schaffen wollen und möchten. Ebenso ist zu bedenken, ob eine Abgrenzung durch einen Zaunes, eine Hecke oder eine Begrenzungsmauer machbar ist. Allerdings wirken offene Vorgärten, also solche ohne Begrenzungen, generell optisch weiträumiger. Nicht zuletzt sollten Sie daran denken, was Sie zusätzlich in den Vorgarten einbauen wollen . Plätze für
- Carport oder Garage,
- Mülleimer-Abstellplatz
- oder Fahrrad-Abstellplatz
müssen frühzeitig bei der Planung einbezogen werden.
Welche Bedeutung hat die Lage für die Gestaltung?
Wichtig ist zudem die Himmelsrichtung, in welcher der Vorgarten liegt. Denn für das Licht und Bepflanzung spielen sie eine große Rolle:
- Liegt der Vorgartennordwärts, also auf im Schatten so sollten Sie versuchen der „Dunkelheit“ entgegenwirken: Leuchtende, weiße hellrote oder gelbe Blüten sowie Töpfe sollten hier Priorität haben.
- Zu größeren, Richtung Süden gelegene Vorgärten hingegen passen ohne Weiteres auch Zypressen, Tannen und ähnliche Arten, die Schatten werfen und auch recht hoch sein können.
- Ein weiterer Tipp: Liegt der Vorgarten an einer Kinderstraße oder Spielstraße, so ist darauf zu achten, dass spielende Kinder schon mal die Bepflanzung betreten können, um den Ball zu holen. Daher lohnt es sich zu überlegen, ob Sie besser mehr robuste Pflanzen wählen.
Welche Pflanzen sind für den Vorgarten ideal?
Es gibt bestimmte Pflanzen, die sich eher für den Vorgarten eignen: An pflegeleichten, immergrünen Pflanzengewächsen haben Sie ganzjährig Ihre Freude. Ideal sind vor allem Stauden, die es in den unterschiedlichen Farben und Größen gibt. Auch immergrüne Bäume wie die Nadelhölzer oder Lorbeerbüsche erzeugen in größeren Vorgärten ein ansprechendes Bild – das ganze Jahr über. Bodendeckende Pflanzen wie Efeu machen lästiges Unkrautentfernen überflüssig. Dazu sind Farbtupfer, die verteilt über das Jahr zu diversen Zeiten blühen, ideal. So passen beispielsweise Frühblüher wie
- Tulpen oder
- Lilien.
Rosen lassen als Hochstämme den Vorgarten fragiler wirken. Und Jasmin, der an der
- Hausmauer,
- am Carport oder an
- der Abgrenzung zu den Mülltonnen
in strahlendem Gelb blüht, ist auch im Winter ein Hinseher.
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