Bauen im Garten - Im Naturgarten wird nicht nur gepflanzt und gegärtnert, sondern auch umgebaut und strukturiert. Elemente aus Holz oder aus Stein prägen ganz wesentlich das Antlitz jedes Garten und stehen in Wechselwirkung mit seiner Benutzung. Was wäre der Garten
- ohne Wege, die ihn erschließen und in seine Tiefen führen?
- Ohne Zäune aus Holz, die ihn begrenzen und aufgliedern,
- ohne steinerne Mauern und Stufen, die Höhenunterschiede überwinden
- ohne Terrassen für Sitzplätze und gesellige Runden?
Baulichkeiten stellen das Grundgerüst jedes Gartens dar. Sie gliedern ihn, und machen ihn dadurch erst benutzbar, bespielbar und erlebbar.
BAUWERKE ALS LEBENSRAUM
- Pergolen,
- Zäune und
- Spaliere
ermöglichen den Pflanzen, sich anzulehnen und hochzuranken. Wege werden von einjährigen Kräutern und ausdauernden Wildstauden eingesäumt, Sitzplätze von Bäumen überdeckt Bauliche Elemente im Naturgarten haben nicht nur ihre praktische Funktion, sondern sind auch Refugium für Pflanzen und Tiere. Deshalb ist es umso wichtiger, im Naturgarten natürliche Materialien zu verwenden. Durch geeignete handwerkliche Konstruktionen kann auf den Einsatz der Chemie beim Holzschutz verzichtet werden. Wenn Sie für Wege und Plätze statt Beton oder Asphalt so genannte ungebundene Bauweisen verwenden und bei deren Pflege auf chemische „Unkraut“ Vernichtung verzichten, dann entstehen Gebiete die von Menschen, den Pflanzen und den Tieren erobert werden können.

