Hochbeet
Besonders für Leute mit Rückenbeschwerden oder auch gehbehinderte Menschen bietet ein Hochbeet wesentliche Erleichterungen bei der Gartenarbeit, denn man braucht sich dabei nicht mehr so tief zu bücken und entlastet so den Rücken. Die Gartenbesitzer und Gartenbesitzerinnen können Pflegemaßnahmen oder saisonale Arbeiten wie
- Säen,
- Pflanzen oder
- Ernten
im Stehen oder sogar im Rollstuhl sitzend durchführen.
URSPRUNG DES HOCHBEETES
Hochbeete sind eigentlich „Hügelbeete in einer Kiste“. Hügelbeete haben ihren Ursprung im alten Südchina. Die sanft gerundeten Beete vergrößern die Anbaufläche. Sie bestehen aus lockerer Erde und Kompost, sind also mit organischem Dünger überreichlich versorgt und leicht zu bearbeiten. Das Hochbeet kann als Weiterentwicklung
des Hügelbeetes gesehen werden.
VORTEILE EINES HOCHBEETES
- ✔ Erleichterung bei der Gartenarbeit (kein rückenbelastendes Bücken)
- ✔ Lässt sich auch auf unfruchtbaren Böden errichten
- ✔ Liefert durch seinen Bodenaufbau zumeist höhere Erträge
- ✔ In seinem Inneren entsteht biologischer Kompost – kann anschließend im Garten weiterverwendet werden
- ✔ Keine Staunässe
- ✔ Bessere Erwärmung der Erde – früherer Anbau möglich
- ✔ Schönes gestalterisches Element im Garten
VORARBEITEN
Um eine optimale Sonneneinwirkung zu erzielen, sollten Sie Ihr Hochbeet in Nord – Süd anlegen. Heben Sie am
gewünschten Ort eine ca. 25 cm tiefe Baugrube mit schrägen Wänden aus. Die Dimensionierung der Grube entspricht
etwa der Länge und Breite des geplanten Hochbeets. Heben Sie Erde und Grassoden auf, Sie benötigen das Material zum Befüllen.

