Holz im Garten - Die Wahl des passenden Materials für Bauen im Garten hängt von der
- geplanten Baulichkeit,
- dem Ort und
- der Konstruktion ab.
Das gewählte Material sollte nicht mit Umweltgiften oder Schadstoffen belastet sein und möglichst aus der nahen Region stammen. Die im Naturgarten am häufigsten verwendeten Materialien sind
- Holz,
- Naturstein,
- Kies und
- Splitt.
Auch recycelte Baustoffe wie
- Ziegel,
- Recycling-Beton oder
- Naturstein
lassen sich hier hervorragend wieder verwenden.
Bauen mit Holz
Als nachwachsender Rohstoff mit der dem Holz eigenen Ästhetik und Schönheit bietet Holz dank seiner leichten Bearbeitbarkeit eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten und Konstruktionsmöglichkeiten. Traditionelle Bauelemente aus Holz sind zum Beispiel
- Zäune,
- Lauben und
- Rankgerüste.
Bei Holzbauten sollten Sie ganz besonderen Augenmerk auf die Auswahl der geeigneten Holzart und den so genannten „konstruktiven Holzschutz“ legen.
Konstruktiver Holzschutz wehrt die Feuchtigkeit ab. Holz ist im Garten diversen Einflüssen ausgesetzt. Witterungsfaktoren wie die direkt und indirekt einwirkende Nässe und Ultraviolett-Strahlung setzen ihm zu. Pilze, Bakterien und Insekten, die in der Natur das „Recycling“ übernehmen, können selbstverstaendlich auch das im Garten verbaute Holz befallen. Wie kann dies verhindert werden? Im Naturgarten, einem Lebensraum für Mensch, die Pflanzen und die Tiere, wird rate ich vom Einsatz chemischer Holzschutzmittel entschieden ab. Auch auf das im Außenbereich gerne genützte kesseldruckimprägnierte Holz sollte im Naturgarten verzichtet werden. Die Alternative dazu ist nichtimprägniertes heimisches Hartholz. Bei der Verwendung von einem solchen unbehandelten Hartholz ist es um so wichtiger, auf bauliche Konstruktionen zurückzugreifen, die das Holz vor durchdringender Feuchtigkeit schützen. Konstruktiver Holzschutz heißt, dass sich keine Feuchtigkeit an der Querschnittsfläche des Holzes, dem sogenannten Hirnholz, und in den Schnittpunkten der Holzkonstruktion sammeln und von dort das Holz durchdringen kann. Dieser konstruktive Schutz beinhaltet auch den Kontakt der aus Holz gefertigten Bauelemente zur Erde. Falsch verstandener Holzschutz ist es, auf allen oberen Bauteilen massive Bleche anzubringen. Meist sammelt sich darunter erst recht Feuchtigkeit, die den Verfaulprozess beschleunigt. Greifen Sie deshalb auf Konstruktionen zurück, die sich unter Witterungseinfluss bewährt haben.

