Holz im Garten

Holz im Garten

By at April 13, 2010 | 13:18 | 0 Comment

Holz im Garten

Holz im Garten - Die Wahl des passenden Materials für Bauen im Garten hängt von der

  • geplanten Baulichkeit,
  • dem Ort und
  • der Konstruktion ab.

Das gewählte Material sollte nicht mit Umweltgiften oder Schadstoffen belastet sein und möglichst aus der nahen Region stammen. Die im Naturgarten am häufigsten verwendeten Materialien sind

  • Holz,
  • Naturstein,
  • Kies und
  • Splitt.

Auch recycelte Baustoffe wie

  • Ziegel,
  • Recycling-Beton oder
  • Naturstein

lassen sich hier hervorragend wieder verwenden.

Bauen mit Holz

Als nachwachsender Rohstoff mit der dem Holz  eigenen Ästhetik und Schönheit bietet Holz dank seiner leichten Bearbeitbarkeit eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten und Konstruktionsmöglichkeiten. Traditionelle Bauelemente aus Holz sind zum Beispiel

  • Zäune,
  • Lauben und
  • Rankgerüste.

Bei Holzbauten sollten Sie ganz besonderen Augenmerk auf die Auswahl der geeigneten Holzart und den so genannten „konstruktiven Holzschutz“ legen.

Konstruktiver Holzschutz wehrt die Feuchtigkeit ab. Holz ist im Garten diversen Einflüssen ausgesetzt. Witterungsfaktoren wie  die direkt und indirekt einwirkende Nässe und Ultraviolett-Strahlung setzen ihm zu. Pilze, Bakterien und Insekten, die in der Natur das „Recycling“ übernehmen, können selbstverstaendlich  auch das im Garten verbaute Holz befallen. Wie kann dies verhindert werden? Im Naturgarten, einem Lebensraum für Mensch, die Pflanzen und die  Tiere, wird rate ich vom Einsatz chemischer Holzschutzmittel  entschieden ab.  Auch auf das im Außenbereich gerne genützte  kesseldruckimprägnierte Holz sollte im Naturgarten verzichtet werden. Die Alternative dazu ist nichtimprägniertes heimisches Hartholz. Bei der Verwendung von einem solchen unbehandelten  Hartholz ist es um so wichtiger, auf bauliche Konstruktionen zurückzugreifen, die das Holz vor durchdringender Feuchtigkeit schützen. Konstruktiver Holzschutz heißt, dass sich keine Feuchtigkeit an der Querschnittsfläche des Holzes, dem sogenannten Hirnholz,  und in den  Schnittpunkten der Holzkonstruktion sammeln und von dort das Holz  durchdringen kann. Dieser konstruktive Schutz beinhaltet auch den Kontakt der aus Holz gefertigten Bauelemente zur Erde. Falsch verstandener Holzschutz ist es, auf allen oberen Bauteilen massive Bleche anzubringen. Meist  sammelt  sich darunter erst recht Feuchtigkeit, die den Verfaulprozess beschleunigt. Greifen Sie deshalb auf Konstruktionen zurück, die sich unter Witterungseinfluss bewährt haben.

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