Kompost anlegen umsetzen

Kompostieren

By at Mai 7, 2010 | 14:22 | 0 Comment

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KOMPOSTIEREN – SO EINFACH GEHT’S

Der Komposthaufen ist das Herz jedes Gartens  Der Komposthaufen spielt eine wesentliche Rolle im Garten. Er ist Lebensraum für viele kleine und Kleinstlebewesen, die im gemischten Garten- und Küchenkompost dann  ausreichend
Nahrung finden. Oft wird er als Rumpf oder Herz des Gartens bezeichnet, da hier die Stoffe, die ihm zugeführt
werden, verdaut und in neue Stoffe umgewandelt werden. Der Nährstoffkreislauf schließt sich im Komposthaufen,
denn alles, was dem Garten entnommen wird (Strauchschnitt, Mähgut, ausgejätete Unkräuter), wird ihm in Form von organischem Dünger zurückgeführt.

DER BESTE PLATZ …

… für den Komposthaufen ist eine halbschattige, windgeschützte und gut erreichbare Stelle im Garten. Direkter Bodenanschluss ermöglicht den Lebewesen das Zuwandern und Abwandern.

DAS DARF AUF DEN KOMPOST AUS DEM GARTEN


  • ✔ Zerkleinerter Strauch- und Staudenschnitt
  • ✔ Laub
  • ✔ Grasschnitt
  • ✔ Jätgut (wurzelausläuferbildende Pflanzen wie Giersch und Quecke vorher in der Sonne austrocknen lassen)

AUS KÜCHE UND HAUSHALT

  • ✔ Obst- und Gemüseabfälle (auch Zitrusfruchtschalen und Bananenschalen – am besten aus biologischem Anbau!)
  • ✔ Kaffee- und Teesud✔ Eierschalen
  • ✔ Speisereste und verdorbene Lebensmittel (ins Innere des Komposthaufens geben!)
  • ✔ Gebrauchte Küchenrolle
  • ✔ Topfpflanzen und Schnittblumen

SONSTIGE MATERIALIEN

  • ✔ Mist von Pflanzenfressern
  • ✔ Stroh
  • ✔ Gesteinsmehl und Holzasche (keineKohlenasche!) – in geringen Mengen

DAS AUFSETZEN DES KOMPOSTS

Beginnen Sie mit einer Schicht aus Strukturmaterialien  wie zerkleinertem Strauchschnitt oder Stroh. Darauf kommen dann sämtliche Kompostmaterialien in einer ausgeglichenen Mischung. Zur Beschleunigung der Rotte bringen Sie zwischendurch bereits vorhandenen oder halbgereiften  Kompost ein. Das Abdecken des Komposthaufens mit luftdurchlässigem Vlies, langem Grasschnitt oder Stroh hilft gegen Austrocknung und Vernässen!

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Kompost

By at April 6, 2010 | 10:59 | 0 Comment

Kompost

Kompost – aus organischem Abfall entsteht nährstoffreiche Erde

Organischer Abfall fällt in jedem Haus und Garten an. Durch Kompostieren können Sie diesen Abfall gezielt  einer Wiederverwertung zuführen. Kompost ist das Ergebnis eines natürlichen  Zersetzungsprozesses, an dessen Ende nährstoffreiche biologisch wertvolle  Erde steht. Das Zersetzen selbst wird meist an einem eigens dafür geschaffenen Behälter durchgeführt.

Mit dem Kompostieren im eigenen Garten wird ein natürlicher Stoffkreislauf geschlossen. Am Anfang dieses Zyklus stehen die Pflanzen, die mit Hilfe von Sonnenenergie, Bodennährstoffen und Wasser Pflanzenmasse produzieren. Der Mensch nutzt die Pflanzen als Konsument zur eigenen Ernährung. Die dabei anfallenden Bioabfälle werden durch den Rotteprozess am Komposthaufen durch Millionen von Lebewesen, die so genannten Destruenten, in wertvolle Erde verwandelt.

Kompost im Garten – der Standort

Das Kompostieren sollte in einer möglichst ungenutzten Region des Gartens stattfinden, um einer Geruchswahrnehmung vorzubeugen. Sie können dabei zwischen offenen und geschlossenen Kompostierung wählen. Letztere werden als Thermokomposter bezeichnet, in denen die Verrottung aufgrund eines geeigneten Klimas mit entsprechender Wärme     schneller geschieht.

Was gehört auf einen Komposthaufen?

Grundsätzlich eignet sich für die Kompostierung jegliche Art von organische Küchen- und Gartenabfällen. Verzichten sollten Sie allerdings auf die Zugabe von gekochten Nahrungsmittel, Knochen und Fleisch. Auch Nahrungsmittel, die mit Pilz, Pflanzen- oder Insektenschutzmitteln belastet sind, gehören nicht auf den Komposthaufen.

Ein Komposthaufen bietet sprichwörtlich haufenweise Vorteile: Organische Abfälle aus Haushalt und Garten sind schnell entsorgt, Vögel finden dort zahlreiche Kleininsekten zur Nahrung und zu guter Letzt haben Sie mit dem entstandenen Kompost kostbaren Biodünger frei Haus. Aufgrund des hohen Humus- und Nährstoffgehalts und der Fähigkeit, Wasser zu speichern, ist Komposterde bestens zur Verbesserung des Bodens geeignet.

Wie funktioniert die Kompostierung grundsätzlich?

Durch gezieltes natürliches Kompostieren können Sie negative Folgen für die sogenannten  Reduzenten vermeiden. Diese Reduzente sind für den stetigen Zerfall  von organischem Material verantwortlich. Zu ihnen zählen insbesondere Mikroorganismen, wie

  • Pilze und
  • Bakterien.

Hinzu kommen größer Organismen wie

  • Würmer und
  • Asseln.

Dabei übernimmt jeder Organismus einen individuellen Anteil an dem Zerfallsprozess. Das Resultat ihrer Stoffwechselvorgänge: Es werden die zuvor gebundenen organischen Nährstoffe freigesetzt und umgewandelt. Eine intakte Umwelt  ist daher essentiell für einen funktionierenden Komposthaufen.

Kompost als Dünger einsetzen

Aus dem Zersetzungsprozess entsteht jede Menge an natürlichem Bio  Humus. Diesen können Sie wiederum im Garten als Düngemittel einsetzen. Besonders effektiv ist der Einsatz von kompostierter Erde bei stark  beanspruchten Böden. Verantwortlich dafür sind ein hoher

  • Phosphor- und
  • Kalium-Gehalt.

Besonders ratsam ist der Einsatz von Humus bevor die Wachstumsperiode der Pflanzen anfängt. Denn in dieser Phase besteht ein vermehrter  Nährstoffbedarf. So ergibt sich ein Kreislauf aus

  • Verbrauch
  • Abfall und
  • Wiederverwertung:

Ein natürlicher Prozess, den Sie gezielt ausnutzen können, auch um Ihre Kosten zu senken.

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