KOMPOSTIEREN – SO EINFACH GEHT’S
Der Komposthaufen ist das Herz jedes Gartens Der Komposthaufen spielt eine wesentliche Rolle im Garten. Er ist Lebensraum für viele kleine und Kleinstlebewesen, die im gemischten Garten- und Küchenkompost dann ausreichend
Nahrung finden. Oft wird er als Rumpf oder Herz des Gartens bezeichnet, da hier die Stoffe, die ihm zugeführt
werden, verdaut und in neue Stoffe umgewandelt werden. Der Nährstoffkreislauf schließt sich im Komposthaufen,
denn alles, was dem Garten entnommen wird (Strauchschnitt, Mähgut, ausgejätete Unkräuter), wird ihm in Form von organischem Dünger zurückgeführt.
DER BESTE PLATZ …
… für den Komposthaufen ist eine halbschattige, windgeschützte und gut erreichbare Stelle im Garten. Direkter Bodenanschluss ermöglicht den Lebewesen das Zuwandern und Abwandern.
DAS DARF AUF DEN KOMPOST AUS DEM GARTEN
- ✔ Zerkleinerter Strauch- und Staudenschnitt
- ✔ Laub
- ✔ Grasschnitt
- ✔ Jätgut (wurzelausläuferbildende Pflanzen wie Giersch und Quecke vorher in der Sonne austrocknen lassen)
AUS KÜCHE UND HAUSHALT
- ✔ Obst- und Gemüseabfälle (auch Zitrusfruchtschalen und Bananenschalen – am besten aus biologischem Anbau!)
- ✔ Kaffee- und Teesud✔ Eierschalen
- ✔ Speisereste und verdorbene Lebensmittel (ins Innere des Komposthaufens geben!)
- ✔ Gebrauchte Küchenrolle
- ✔ Topfpflanzen und Schnittblumen
SONSTIGE MATERIALIEN
- ✔ Mist von Pflanzenfressern
- ✔ Stroh
- ✔ Gesteinsmehl und Holzasche (keineKohlenasche!) – in geringen Mengen
DAS AUFSETZEN DES KOMPOSTS
Beginnen Sie mit einer Schicht aus Strukturmaterialien wie zerkleinertem Strauchschnitt oder Stroh. Darauf kommen dann sämtliche Kompostmaterialien in einer ausgeglichenen Mischung. Zur Beschleunigung der Rotte bringen Sie zwischendurch bereits vorhandenen oder halbgereiften Kompost ein. Das Abdecken des Komposthaufens mit luftdurchlässigem Vlies, langem Grasschnitt oder Stroh hilft gegen Austrocknung und Vernässen!



