Nährstoffarme Böden - WO BEINAHE NICHTS WÄCHST – GEHÖLZE FÜR BESONDERE STANDORTE.
Überraschend wenige Gartenfreunde können sich über ideale Böden freuen. Als perfekten Boden könnte man eine nährstoffreiche Mischung bezeichnen, die Feuchtigkeit speichert, gleichzeitig aber durchlässig ist. Schlechte Böden sind in der Regel durchlässig, jedoch ausgelaugt und ohne Substanz. Selbst gut angelegte Gärten können unter schlechten Bodenverhältnissen leiden. Es handelt sich meist um nach und nach ausgelaugte Böden, denen keine frischen Nährstoffe zugeführt wurden. Auch in neu angelegten Gärten kommen schlechte Böden vor. Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten, mit schlechten Böden fertigzuwerden. Man verbessert sie, man tauscht sie aus oder man beläßt sie so, wie sie sind.Oft ergeben sich beim Hausbau Gegebenheiten, welche die Pflanzen auf eine überharte Probe stellen: Man hat es mit blankem Gestein zu tun oder praktisch nährstoffloser Boden kommt zu Tage. Aber nicht nur seichte und arme Böden gilt es zu meistern: Die übermächtige
- Konkurrenz großer Bäume,
- ständige Nässe im Boden oder gar
- der Wechsel von sehr nass zu trocken,
- extrem saurer Boden und auch
- hohe Salzkonzentrationen
können den Pflanzen mächtig zusetzen. Andererseits schafft auch der Gartenbesitzer oft ganz gezielt solche Sonderstandorte, um
- Heidegärten
- und Steingärten
- oder ein Moorbeet
anzulegen.
Mager, mager – die Asketen unter den Gehölzen. An mageren, trockenen und nährstoffarmen Standorten lassen sich besonders gut ein Heidegarten (hier muss der Boden noch sauer sein) oder ein Steinggarten anlegen. Diese Flächen sollten nach Möglichkeit voller Sonne sein. Vom Gehölzsortiment werden meist die kleinen Arten und Gattungen bevorzugt verwendet.
