Kartoffel – lagern ernten anbauen
Kartoffel Schädlinge und Krankheiten
Kartoffeln – Virosen – Viruserkrankungen
By Conny at August 24, 2010 | 10:14 | 0 Comment
-
Rollmosaik, leichtes Mosaik,
-
Kräuselmosaik,
-
Strichelkrankheit,
-
Blattrollkrankheit,
-
Stängelbuntkrankheit und
-
Pfropfenkrankheit,
-
Welkekrankheit
-
u. a. Viren bei Kartoffeln.
Auch Mischinfektionen von zwei oder mehreren dieser Viruskrankheiten treten auf. Achtung: Die meisten Viruskrankheiten der Erdäpfel können auch andere Gemüsearten, v. a. Tomaten und sonstige Nachtschattengewächse, befallen!
Mischinfektionen führen meist rasch zu ausgeprägtem Kümmerwuchs. Die Symptom Ausprägung ist bei allen Virusarten vom jeweiligen Virus Stamm, der Wirts Pflanze und dem Infektions Zeitpunkt abhängig. Die Symptome sind sehr verschiedenl, der Virus-Stamm nur im Mikroskop eindeutig feststellbar. An den Knollen ist ein Befall in der Regel nicht offensichtlich Aus erkrankten Knollen herangewachsene Gewächse zeigen bis zu einer Höhe von 10 cm keine Erscheinungen Je nach Virusart tritt die Krankheit erst sehr spät oder überhaupt nicht in Erscheinung (latenter Befall). Auch ein solcher Befall ist mit einer Ertragsreduzierung verbunden. Ein wichtiges Kennzeichen aller Virosen bildet das unregelmäßige, im Bestand verstreute Auftreten mit der Virose infizierter Gewächse bei sehr starker Verseuchung ist zumindest eine regellose Verteilung verschieden stark befallener Pflanzen gegeben. Bei Nachbau können bereits 30 – 90 % der Stauden erkrankt sein.
Kartoffeln – Virosen erkennen und Verbreitung
Alle bei uns auftretenden Viruserkrankungen sind über infiziertes Pflanzgut übertragbar. Die Verbreitung auf dem Feld kann erfolgen: 1. durch direkte mechanische Übertragung durch den Pflanzensaft bei Bearbeitung des Bestandes oder durch 2. Vektoren, v. a. Blattläuse und Zikaden. Pflanzgutwechsel, Verwendung von geprüftem und gesundem Pflanzgut, früher Anbau vorgekeimter Knollen (die Anfälligkeit nimmt mit zunehmendem Alter der Pflanzen ab), keine Stickstoffüberdüngung (erschwert die Erkennung krankheitsverdächtiger Pflanzen), Beobachtung der Stauden und sofortiges Entfernen kranker Pflanzen.
Kartoffeln – Dürrfleckenkrankheit und Hartfäule Alternaria solani
By Conny at August 24, 2010 | 08:26 | 0 Comment
Diese Pilzkrankheit schädigt im Gegensatz zur Gemeinen Krautfäule wegen der höheren Temperaturansprüche und geringeren Feuchigkeitsansprüche vermehrt . in den trocken-warmen Anbaugebieten bzw. in Jahren mit trockenwarmer Witterung.
Kartoffeln – Dürrfleckenkrankheit und Hartfäule Alternaria solani erkennen
Blattflecken, die Ende Mai vorerst an den unteren Blättern auftreten. Die Blattflecken sind braun bis schwarz mit charakteristischer Zonenbildung und scharfer Begrenzung zum gesunden Gewebe. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Blätter von schwarzen Dörrflecken übersät, sie verfärben sich gelbgrün und sterben dann . Die Hartfäule an den Knollen zeigt sich an dunkel gefärbten, eingesunkenen und scharf abgegrenzten Flecken. Das Gewebe darunter ist hart .Der Pilz überwintert hauptsächlich in von Dörre befallenen Knollen. Die Verbreitung durch Konidien, die bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gebildet werden.
Kartoffeln – Dürrfleckenkrankheit und Hartfäule Alternaria solani bekämpfen
Gesundes Pflanzgut verwenden, Einhaltung einer weitgestellten Fruchtfolge, Anbau weniger anfälliger Sorten.
Kartoffeln – Phytophthora Krautfäule und Knollenfäule
By Conny at August 24, 2010 | 03:39 | 0 Comment
Diese Pilzkrankheit ist die gefährlichste Kartoffelkrankheit, v. a. in niederschlags reichen Regionen, bei
feuchtschwüler Klima und in Staulagen. Von den Kartoffeln geht im Allgemeinen erst die Ansteckung
der Tomaten aus.
Krautfäule und Knollenfäule erkennen
Auf den Blättern bilden sich braune unregelmäßige Flecken, auf den Unterseite er Blätte wird ein weißlicher Pilzbefall sichtbar. Das Krautblatt stirbt ab. Auf den Knollen zeigen sich eingesunkene, braune Flecken, das Fleisch darunter ist rostrot verfärbt. Bei frühzeitigem Befall und Absterben des Krauteblattes bilden sich kaum Knollen. Der Pilz überwintert auf Saatgut oder Pflanzenresten und Knollen unter freiem Himmel. Er kommt durch Wind und Regen auf das Laub, befällt die jungen Austriebe und wird dann durch Regen und Gießwasser zu den Knollen geschwemmt.
Krautfäule und Knollenfäule Verbreitung
Krautfäule und Knollenfäule Abwehr bekämpfen
Anbau widerstandsfähigerer Sorten, Fruchtfolge von drei bis vier Jahren unbedingt einhalten, Stickstoffüberdüngung ist nicht vorteilhaft , Pflanzenreihen zum rascheren Austrocknen in der Hauptwindrichtung anbauen, sauber und nicht zu spät ernten (möglichst alle Knollen aus dem Boden, alle Pflanzenreste vom Boden entfernen), zur Stärkung der Widerstandskraft und rascherem Abtrocknen Gesteinsmehl stäuben und Schachtelhalmbrühe spritzen.


