Das Scharbockskraut wurde früher vor Allem wegen seines hohen Vitamin-C-Gehaltes gegen Skorbut gegessen (daher der Name Scharbock), auch heute sollten wir die Blätter und noch geschlossenen Blütenknospen als Ergänzung zur Frühjahrskur sammeln und nutzen – allerdings nur vor dem Auftreten der Blüten und so lange die Blätter noch glänzen, denn danach werden sie nicht nur hantig, sondern auch unverträglich!
Scharbockskraut Standort:
schattig bis halbschattig, tiefgründiger, stickstoffhaltiger feuchter Boden, häufig in feuchten Laubwäldern und Gebüschen, auf feuchten Wiesen
Geschmack und Verwendung in der Küche:
Die Blätter enthalten reichlich Vitamin C und können vor und während der Blüte als Salat gegessen werden. Nach der Blüte enthalten sie aber giftiges Protoanemonin. (Aichele, “Was blüht denn da?” – Kosmos Naturführer, 1991)
Wirkungsweise Scharbockskraut :
Früher waren die Blätter ein wichtiges Frühlingsgemüse gegen die Vitamin C- Mangelkrankheit Skorbut (“Scharbock”). Daher soll auch der Name kommen.


