Holunder – Schon Kneipp sagte: „Vor dem Holunder sollst du den Hut ziehen“ – denn seine Heilwirkungen und Anwendungsmöglichkeiten in der Volksheilkunde sind mannigfaltig. Die Blüten enthalten
- ätherische Öle,
- schweißtreibende Glykoside,
- Flavonide,
- Gerbstoffe und
- Schleim
und werden in erster Linie als Tee zum Schwitzen, gegen Grippe und ganz allgemein in der Volksheilkunde gegen Infektionen, Hautverunreinigungen sowie Körpergeruch getrunken.
Auch in der Küche findet der Holunder Verwendung: Die Blütendolden sind,wenn man Sie in Palatschinkenteig
herausbäckt, als „Hollerküchlein“ beliebt und eignen sich auch zur Herstellung von Saft und Tee, der wärmt und viel Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte enthält! Die schwarzen Holunderbeeren sind ungekocht giftig, hingegen gekocht als Mus eine delikate Nachspeise zu
- Grießbrei,
- Kaiserschmarrn und
- Reisauflauf,
der auch eine positive Wirkung auf den Darm und gegen den Husten nachgesagt wird.


