Holunderstrauch

Holunder weiß
Wildobst
schwarzer Holunder
Der Holunderstrauch wächst besonders gerne in der Nähe von Häusern daher ist es meistens recht einfach, ihn zu finden. Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weissen Blüten die weithin duften.
Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und schweren Erkältung eingesetzt.
Die Beeren sind sehr Vitamin C haltig und können als Saft, Mus oder Marmelade eingenommen werden.
Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder Bäumen, daher überlegt sich der abergläubische Landbewohner ganz genau, ob er einen Holunderstrauch fällen soll oder nicht.
Da der Holunder innerhalb weniger Jahre sehr gross werden kann (bis zu 7 m Höhe und sehr breit), nimmt er im Garten oft großen Platz ein, darum kommt man um das Fällen eines Holunders manchmal kaum herum, vor allem wenn mehrere Holundersträucher im Garten wachsen.
| volkstümliche Namen: | Alhorn, Backholder, Betschel, Eiderbaum, Elder, Eller, Ellhorn, Flieder, Hölder, Holder, Holderbusch, Hollerbusch, Holler, Hollunder, Huskolder, Keilken, Kelkenbusch, Kischke, Schwarzholder |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blüten, Beeren Achtung! Das Grüne der Pflanze ist giftig |
| Inhaltsstoffe: | Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Vitamin C |
| Sammelzeit: | Blüten: Juni und Juli, Beeren: September und Oktober |

