Der Obstbaumschnitt ist das Muss einer reichen Ernte. Junge Bäume müssen noch „erzogen“ werden.
- Der Erziehungsschnitt dient dazu, ein stabiles und gutes lichtes Kronen aufzubauen.
- Der Erhaltungsschnitt hingegen bringt jährlich gute Erträge
Alte Bäume mit zu großen und vor allem zu dichten Kronengerüst wollen verjüngt werden. Dadurch können diese Bäume wieder zu besserem Ernten bzw. zu ansprechender Fruchtqualität gebracht werden. Obstbäume schneiden lernt man nicht in einem Jahr. Es ist ein Lernprozess. Die Reaktionen des Baumes zeigen den Erfolg der Schnittmaßnahmen.
OBSTBAUMSCHNITT DER RICHTIGE ZEITPUNKT
Im Winter (Ab Ende Dezember), wenn die Lebenssäfte des Baumes Ihre Winterruhe halten kann durch einen Winterschnitt das Wachstum gefördert werden. Und: Je kräftiger und je früher geschnitten wird, desto stärker ist danach Wachstum. Der Sommerschnitt hingegen wirkt als bremsen auf das Wachstums.
Dies gilt insbesondere für
- Kernobstarten (Äpfel, Birnen etc.).
- Steinobstarten wie Kirsche, Marille oder Pfirsich sind jedoch empfindlich:
Sie sollten demnach nur im August geschnitten werden. Bei allen Sorten gibt es Bäume, die nur jedes zweite Jahr tragen. Das können Sie durch Beobachtung oder beim Kauf feststellen. Diese Bäume werden am besten im Winter vor dem Ertragsjahr stark geschnitten, vor dem sogenannten „Ruhejahr“ jedoch kaum.
