Rasen – Auf die richtige Rasenpflege kommt es an!
Wie bleibt der frisch gelegte Rasensoden so wie am ersten Tag nach der Neupflanzung? Wer sich für einen neuen Rasen entschieden hat, dem ist eine Sache ganz besonders wichtig – der Rasenbelag soll auch in ferner Zukunft noch immer so schön und frisch aussehen wie zu Beginn. ,,Ist das möglich?” werden Sie sich fragen. Es ist möglich, wenn man ein paar Sachen beachtet. Eines sei jedoch vorausgeschickt: zu Rasenpflege ist genauso nichts wie zu wenig. Auf die richtige Rasenpflege kommt es an. Der Beginn in die Pflege des Rasens ist die sogenannte Rasenanwuchspflege, also etwa die ersten zehn Tage nach der Pflanzung . Rasenanwuchspflege wird diese Phase deshalb genannt, weil es um das erste Wachstum der Rasenwurzel geht. Damit also die Wurzelstöcke optimale Bedingungen für ihr Wachstum vorfinden, müssen die Rasenlücken zwischen Erdboden und dem ausgerollten Rasen (genannt Rasensode) geschlossen werden. Am besten funktioniert das mit einer leichten Rasengartenwalze. Gleich nach dem Niederwalzen gießen Sie den Rasenbelag mit etwa 15 Liter pro m2.Ein kleiner Pflegetipp zum Bewässern: leisten Sie sich um wenige Euro einen Rasenregenmesser, erhältlich im Gartenfachhandel, der Rasen wird es Ihnen danken.
Nachdem Sie den Boden nun richtig gegossen haben, müssen Sie die Rasensode in den ersten Folgetagen nur mehr etwas befeuchten. Der Erdboden unter der Rasensode beginnt nun langsam auszutrocknen und das Wurzelwerk kann anfangen zu wachsen. Überprüfen Sie die Rasensode nach 5 Tagen, zur leichten Kontrolle etwas anheben, sollten Sie schon die weißen Wurzelspitzen junger Wurzeln sehen. Nach etwa einer Wuchswoche stellen Sie das Rasengießen ganz ein und bereiten den Rasenbewuchs so auf seinen ersten Schnitt vor.
Regelmäßiges Mähen
Der erste Schnitt stellt das Ende der Anwuchspflege dar. Jetzt kann mit der regelmäßigen Pflege begonnen werden. Die ideale Schnitthöhe für Ihren Rasen beträgt 3,5 bis 4 cm, im Sommer darf die Halmlänge etwas höher sein als im Fruhjahr und Herbst. Achten Sie besonders darauf , dass Sie den Rasen nie mehr als um 1/3 der Gesamhöhe kürzen. Je kürzer der Rasen bei einem Durchgang gemäht wird, desto mehr wird er belastet. Daher sollte nicht zu kurz, dafür regelmäßig gemäht werden. Ein Rasenschnitt pro Woche wäre ideal.
Beim Rasenmähen muss darauf geachtet werden, dass die Messer überaus scharf sind und der Boden trocken ist. Vergessen Sie auch nicht, das Schnittgut aufzufangen! Falls Sie beim Mähen bemerken, dass der gemähte Rasen deutlich heller ist als der ungemähte, dann sollten Sie Ihren Mäher höher steller Die Mähsaison liegt im Einklang mit dem Rasenwachstum also etwa von Anfang April bis Ende Oktober, abhängig von der Witterung.
Rasenschnittgut, auch als Mulch bezeichnet, wird etwa unter Sträuchern und Bäumen verwendet, um das Wachstum zu fördern und die Keimung von Unkräutern zu vermeiden. Da Rasenschnitt mit der Zeit ergraut, sollte dieser nicht unbedingt im direkten Sichtbereich ausgestreut werden.
Bewässern – mit Maß und Ziel
Zur optimalen Pflege Ihres Rasens gehört ganz besonders die richtige Bewässerung. Gut ausgestattete Bewässerungsanlagen verteilen das Wasser gleichmäßig auf Ihrem Rasen. Das ist wichtig, da Ihr Rasen sonst an manchen Stellen entweder verdurstet oder ertrinkt. Lassen Sie sich aber von einer automatischen Bewässerungsanlage nicht dazu verleiten, zu viel des Guten zu tun. Rasen braucht weniger Wasser als viele glauben.








