Schaedlinge

Schnaken – Schnakenlarven (Tipula)

By at Januar 15, 2012 | 09:27 | 0 Comment

Schnaken – Schnakenlarven (Tipula)

schnaken

Schnaken

schnakenlarven

Schnaken – Schnakenlarven (Tipula) -  Pflanzen bleiben im Wachstum zurück. An den Wurzelwerk  fressen sie  etwa 4 cm lange graubraune Larven. Vor allem bei feuchtem Wetter an feuchten Stellen in den Gärten  Auch im Rasenbestand. Bei feuchter Witterung auch oberirdischer Fraß. Überwinterung als Larve im Boden

 

Graue Larven ohne Glieder  und deutlich erkennbaren Kopfausbildung, die sich tagsüber unter der Erdboden  verbergen und nachts nach oben kommen. Sie fressen sowohl an dem Wurzelwerk  als auch an den Teilen der Pflanze über dem Erdboden

Der Rasen  stirbt ab, die Grassode wird abgelöst und es entstehen kahle Fleckenbildungen. Oft sind die Halme des Rasens am Erdboden durchgenagt und die Wurzelwerk  angefressen. Schäden entstehen auch, wenn Krähen oder Möwen die Grassode auf der Suche nach den Schnakenlarven herauspicken.

Die Trauerfliegen mögen Kompost. Sie ernähren sich von toten Pflanzen. Wenn sie sich zu stark vermehren, fressen Sie auch die lebenden Pflanzen an.


Abgefressene Wurzeln und Pflanzenteile, wonach das Gras fleckenweise abstirbt.

 

 

Schaedlinge

Stachelbeerblattwespen

By at Januar 15, 2012 | 09:23 | 0 Comment

Stachelbeerblattwespen

stachelbeerblattwespen

 

stachelbeerwespen

Stachelbeerblattwespen - Befall an Stachelbeeren  und Johannisbeeren.  Plötzlicher Fraß durch 10-15 mm lange, gelb-grün-schwarz gefärbte Raupen. Durch Fraß Sonnenbrandschäden an Früchten möglich.

Vorbeugung - Pflanzen regelmäßig kontrollieren, da Fraß meist unauffällig im Pflanzeninneren beginnt.

Innerhalb weniger Tage kann aus einem grünen Stachelbeere  ein kahles Gerippe werden. Als Grund  für diesen Schaden ist die Stachelbeerblattwespe zu nennen. Diese tritt von April bis September  in mehreren Generationen auf und ihre Larven sind immer gefraessig  In sehr dichten Stauden und Sträuchern wird der Kahlfraß anfangs oft übersehen, da die Wespenraupen ihren Kahlfraß im Inneren beginnen. Bedingt durch mangelnde Blätter  können dann bei starkem Befall die Fruchtkörper nicht mehr ausreifen und vertrocknen so an der Stachelbeere. Auch starke Wachstumsstops sind bei den Stachelbeeren im Anschluss zu beobachten.

Die Puppen der Wespe überwintern im Erdboden. Die erste Generation fliegt ab  Mai und legt ihre Eier an die Blätter. Bei regelmäßigen Kontrollen erkennt man die weißen, langen Eier.

Durch fortlaufendes Einsammeln der Eilarven  und der Puppenlarven kann man bereits gut die Stachelbeere schützen  Bei sehr starkem Befall legt man ein Tuchent oder eine Gartenplane unter die Pflanze und klopft den Busch ab. Da sich die Stachelbeerblattwespenraupen fallen lassen, können diese dann schneller entfernt werden.
Als vorbeugende Maßnahme in der Bekämpfung der Wespe  wäre hier noch das regelmäßige Mulchen des Bodens zu erwähnen. Herrscht im Garten ein gutes ökologisches Gleichgewicht, so sorgen auch Nützlinge für die Bekämpfung dieses Schädling.

Schaedlinge

Rosenzikaden

By at Januar 15, 2012 | 08:58 | 0 Comment

Rosenzikaden

Rosenzikaden

Rosenzikaden

Rosenzikaden – Blattoberseits gelblichweiße Sprenkelung, beginnend von den Blattadern her. Blattunterseits gelblichgrüne Insekten. Fortbewegung bei Störung durch weite Sprünge.

Die Larve der Rosenzikaden dringen durch eine Öffnung  in das Blatt der Rose ein und nehmen daraus den Pflanzensaft heraus. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Blätter unangenehm gelblich verfärben. Zuerst sind nur die Blattadern betroffen, dann artet die ungewöhnliche  Fahlwerdung schließlich auf das gesamte Rosenblatt aus und es kann auch zur Schimmelbildung kommen.

Eine Vernichtung  der Rosenzikade kann durch natürliche Art erfolgen. Hier helfen beispielsweise der Laufkäfer, Spinnen oder Raubmilben bzw. Raubwanzen. Andernfalls, aber nur dann, sollten Sie auf Pflanzenmittel  zurückgreifen.

Teils können diese Mittel aber auch gefährlich für Immen  oder andere Nützlinge sein, deshalb wie gesagt nur im Notfall und unter Beratung eines Fachmannes  verwenden.

Der Blütenstecher, der es auf die Blüten von Erdbeeren, Äpfeln aber auch vorwiegend auf die von Rosen abgesehen hat, ist ebenfalls ein sehr hartnäckiger Schädling. Der zur Familie …

Schaedlinge

Blattlaus

By at Dezember 2, 2011 | 14:24 | 0 Comment

Blattlaus
blattlaus

blattlaus

blattlaus

blattlaus

Blattlaus VOM LEBEN DER BLATTLÄUSE

blattlaus

blattlaus

Über 800 verschiedene Blattlausarten (Aphidina)  kommen allein in Mitteleuropa vor! Oft sind sie nicht  auf nur eine bestimmte Wirtspflanze spezialisiert, sondern wechseln diese auch je nach Jahreszeit.  Im Garten kommen meist die sogenannten  Röhrenblattläuse (Aphididae)  vor, wie

  • Grüne Apfelblattlaus,
  • Schwarze Bohnenlaus,
  • Schwarze Kirschenblattlaus.

Läuse überdauern den Winter in widerstandsfähigen Überwinterungs- oder  Dauereiern. Im Frühling schlüpfen daraus Weibchen,  welche sich ungeschlechtlich stark  vermehren. Ein einziges  Weibchen kann auf diese Weise bonnen weniger  Wochen tausende Nachkommen bekommen . Im Sommer entstehen geflügelte Tiere, welche  sich durch den  Wind verbreiten im Herbst werden  Geschlechtstiere, also Männchen und Weibchen gebildet. An besonders geschützten Stellen  werden die widerstandsfähigen Winter-Eier abgelegt.

AMEISEN: DEN LÄUSEN AUF DER SPUR

Meist sitzen die Tiere an jungen Trieben oder  an der Unterseite von Blättern. Diese krümmen  sich bei starkem Befall bzw. rollen sich ein.

VORBEUGENDE MASSNAHMEN

  • ✔ Überdüngung vermeiden! Stark gedüngte  Pflanzen enthalten ziemlich viel Wasser, die Zellen  sind sehr weich und für Läuse leichter zu befallen.
  • ✔ Für ausgewogenes Pflanzenwachstum sorgen –  das stärkt die Abwehrkräfte:  starke Bodenlockerung  und Bodenbedeckung (mulchen), Düngung mit  Kompost, Mischkulturen (z. B. Lavendel schützt  Rosen vor Blattlausbefall, Bohnenkraut  die Bohnen), Fruchtfolge beachten!
  • ✔ Nützlinge fördern: Doldenblütler (wie Schafgarbe,  Wilde Möhre, Wiesenkerbel) und andere  Nektarpflanzen locken nützliche Insekten an –  z. B. Schwebfliegen und Florfliegen.  Sie legen Eier an Pflanzen ab, deren Larven Blattläuse fressen.
  • ✔ Leimringe um die Stämme der Obstbäume  spann (als Schutz gegen die Ameisen als  „Blattlaushelfer“). Achten Sie darauf, dass  kein Spalt zwischen Ring und Baum frei bleibt.
  • ✔ Nistkästen für Vögel aufhängen! Bei zweimaliger  Brut vertilgt z.B: eine Meisenfamilie  40 kilogramm Insekten / Jahr!

DIREKTE MASSNAHMEN

  • ✔ Im Frühjahr auf die „Stammmütter“ der Läuse,  die erste Weibchengeneration, beachten. Werden  diese entfernt, können weniger Nachkommen  „produziert“ werden.
  • ✔ Blattläuse abstreifen oder mit dem Gartenschlauch  (kräftigen Wasserstrahl einstellen) gründlich  abspritzen.
  • ✔ Steinmehl oder Algenkalk auf die Läuse stäuben
  • ✔ Schmierseifenlösungen spritzen  (Rezept: 150–300 g Schmierseife in 10 l Regenwasser  auflösen. 100 ccm Spiritus beigeben.)
  • ✔ Nützlinge bestellen! Die Larven dieser Insekten  kann man im Garten ausbringen und  damit ansiedeln.

Schaedlinge

Schrotschusskrankheit

By at Dezember 2, 2011 | 09:32 | 0 Comment

Schrotschusskrankheit
Schrotschusskrankheit

Schrotschusskrankheit

schrotschusskrankheit

Schrotschusskrankheit - Auf Blättern zahlreiche kleine, rötliche bis braune Flecken. Später fallen sie aus, so dass Löcher entstehen. Früchte fleckig und ungenießbar. Überwinterung an Trieben und Fruchtmumien Schrotschusskrankheit – Kirsche Kirschbaum ,  Pflaume,  Pfirsich und  Kirschlorbeer

Die Schrotschusskrankheit arbeitet sich grundsätzlich in zwei Phasen fort. In der ersten sind auf den Blattständen zunächst rötlich-braune Fleckierungen zu erkennen, welche dann in der zweiten Phase zunehmend ausfallen und die nur zu bekannten Lochfrass entstehen lässt. Dies führt dazu, dass der  Blattstand  kurz danach ausfällt. Der Verursacher  für die Schrotschusskrankheit ist ein gemeiner  Pilz. Übertragen wird dieser – wie viele andere Pilzsorten auch – über den Wind und den Niederschlag. Herrscht eine  hohe Luftfeuchte , wird die Entstehung dieses Pilzes begördert. Besonders tückisch ist dabei die Gegebenheit , dass der Pilz sowohl im Baumstamm – innerhalb der erkrankten Fruchtstände – überwintert  auch auf dem Laubwerk, welches auf dem Erdboden vorzufinden ist. Um die eigenen Gartenpflanzen vor der Schrotschusskrankheit zu bewahren  sollte regelmäßig Dünger verwendet werden. Ebenso ist ausreichendes Rindenmulchen und großzügiges Bewässern notwendig , um den Obstbaum bestmöglich beim Wachsen zu helfen . Ist bereits eine der anfangs genannten Gartenpflanzen von der Schrotschusskrankheit betroffen, sollten Sie darauf achten, das von dem Pilz erkrankte Laubwerk sowie die erkrankten Fruchtstände wegzuschneiden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern

Schaedlinge

Brennfleckenkrankheit

By at Dezember 2, 2011 | 08:36 | 0 Comment

Brennfleckenkrankheit

Brennfleckenkrankheit

BrennfleckenkrankheitBrennfleckenkrankheit An den Blattständen finden sich zunächst gelbliche Fleckierungen  die sich vergrößern und braunlich  bis schwarzlich verfärben. Die ausgetrockneten Flecken brechen oft aus der Blattmasse aus, die Blattwerk kann auch zur Gänze absterben. Befällt der Pilz die  Fruchtstiele, so färben sich die jungen Fruchtstände  dunkelig, schrumpeln n ein und werden anschließend abgestoßen. Auf älteren Fruchtständen findet man runde, braunlich schwarze, leicht versunkene Flecken und Schattierungen , die mehrere cm  im Umfang  messen können. Obwohl der Pilzbefall nicht tief in die Fruchtmasse   eindringt, können Melonen bitter oder geschmacklos werden. Sekundäre Fäulnispilze können die Melonen noch zusätzlich zerstören. Der Pilz ist saatgutübertragbar. Eine Infektion geht aber auch von infizierten Ernterückständen im Boden aus. Pflanzen können in allen Entwicklungsstadien infiziert werden. Eine starke Ausbreitung der Krankheit erfolgt bei Temperaturen zwischen 20 und 30° C und hoher Luftfeuchtigkeit.

Melone – Brennfleckenkrankheit bekämpfen

Eine mindestens 3-jährige Fruchtfolge einhalten, Anbau widerstandsfähiger Sorten, Pflegearbeiten nur in trockenen Beständen durchführen.

Schaedlinge

Narrenkrankheit oder Taschenkrankheit

By at Dezember 2, 2011 | 07:08 | 0 Comment

Narrenkrankheit oder Taschenkrankheit

narrenkrankheit taschenkrankheit zwetschke

narrenkrankheit taschenkrankheit zwetschke

 

Narrenkrankheit oder Taschenkrankheit

Narrenkrankheit oder Taschenkrankheit an der Zwetschke

Vor allem an ’Hauszwetschge’ in rauheren Lagen können ganz große  Ertrags Verluste eintreten.

Schadbild an der Zwetschke

Befallene Fructstände wachsen  unnatürlich an, wobei lang gestreckte, oft gekrümmte, flache Gebilde entstehen. Die Früchte sind zunächst glatt und grünlich, später bildet sich auf ihnen ein weißer, mehliger Überzug. Im weiteren Verlauf werden die Früchte schrumpelig, wechseln den  Farbton schließlich auf  braun und trocknen ein oder verfaulen. Anstatt des Fruchtkerns findet man eine Höhle. Befallene Früchte sind nicht verwenbar

Befall der Zwetschke

Wie die Infektion der Früchte im einzelnen vor sich geht, ist noch nicht ganz geklärt. Es wird angenommen, daß in der Hauptsache Blüteninfektionen für die Verbreitung der Zwetschkenkrankheit von großerr Bedeutung sind.

Bekämpfung und Vernichtung

Vorbeugende Maßnahmen sind: Frühzeitiges Entfernen der befallenenen  Früchte, soweit möglich, Abschneiden kranker Triebe

Schaedlinge

Fettfleckenkrankheit an Bohnen

By at Dezember 2, 2011 | 06:55 | 0 Comment

Fettfleckenkrankheit an Bohnen

fettfleckenkrankheit bohnen

Bohnen

Bohnen

Fettfleckenkrankheit

Die Fettfleckenkrankheit Wird durch das Bakterium Pseudomonas syringae pv. phaseolicola verursacht. Buschbohnen  und Feuerbohnen sind anfällig, während Stangenbohnen relativ  widerstandsfähig sind.

Fettfleckenkrankheit erkennen

Auf den Blättern bilden sich kleine, wässerige und durchscheinende Flecken, die von breiten, gelben Höfen umsäumt sind. Stark befallene Blätter werden braun und vertrocknen. Auf den Hülsen bilden sich glasige „Fettflecken“. Bei feuchtem Wetter findet man auf ihnen einen weißen Bakterienschleim. Stark befallene Hülsen verkrüppeln. Auch Samen können angesteckt werden und zeigen dann gelbliche bis braune, eingesunkene Flecken.

Fettfleckenkrankheit bekämpfen

Die Krankheit wird hauptsächlich durch Samen übertragen. Im Bestand erfolgt die Verbreitung mit dem Wind, durch verspritzende Wassertropfen, durch Insekten und mechanische Übertragung. Im warm-feuchten Klima erfolgt eine rasche Ausbreitung der Krankheit. Die Bakterien überleben

Gesundes Saatgut anbauen, resistente Sorten wählen; bei feuchter Witterung und in nassen Beständen keine Kulturarbeiten durchführen; 2- bis 3-jährigen Fruchtwechsel einhalten.

Schaedlinge ,

Maden von Wurzelfliegen

By at Dezember 2, 2011 | 04:50 | 0 Comment

Maden von Wurzelfliegen
Maden

Maden

Maden von Wurzelfliegen Beschreibung


Weiße Maden fressen an den Wurzelstöcken , Gartenpflanzen welken und sterben dann ab. Der Schädlingsbefall wird durch Fruchtfliegen verursacht, die ihre Madeneier an die Wurzeln ablegen. Über den Winter bleiben Sie im Erdboden.

Maden Vorbeugung Befallene Pflanzen mit umgebender Pflanzenerde entfernen und vernichten, Befallene Pflanzen mit Schädlingsschutz Netzen abdecken. Bio-Gemüse Streumittel streuen.

Maden Vorbeugungszeitraum Schädlingsschutz Netz ab der Pflanzung bis 10 Tage vor der Ernte über die Gemüsekulturen legen. Bio-Gemüse Streumittel ab der Pflanzung wiederholt um die Pflanzen streuen.

 

Schaedlinge

Blattläuse

By at Dezember 2, 2011 | 04:36 | 0 Comment

Blattläuse
Blattlaus

Blattlaus

Blattläuse - Blätter werden

  • deformiert,
  • gerollt oder
  • gekräuselt.

Unterseitig und an den Triebspitzen gelbe, grüne, schwarze oder graue, länglich-ovale Tiere. Oft in Kolonien. Im Sommer auch geflügelte Insekten. Befallene Pflanzenteile sind oft klebrig und mit schwarzem Rußtau besiedelt. Oberseitig weiße Blattlaushüllen erkennbar, die durch Häutung der Tiere entstehen. Bei starkem Befall Vergilben und Absterben der Blätter. Überwinterung als Ei an Sträuchern.

Vorbeugung Blattläuse

  • Nützlinge im Garten fördern.
  • Ausgewogene Düngung mit  GartenDünger.
  • Stickstoffbetonte Düngung vermeiden

Da sich Blattläuse von den kohlenhydratreichen Pflanzensäften ernähren, wobei sie allerdings hauptsächlich die im Saft auch enthaltenen Aminosäuren benötigen, scheiden sie typischerweise große Mengen zuckerhaltiger Lösung, den sogenannten Honigtau, wieder aus.

Schaedlinge