Blattläuse
Schäden an unseren Kulturen werden immer wieder durch die mehlige Apfelblattlaus verursacht. Einzelne grau-blaue Läuse befinden sich in den Blütenbüscheln oder an den Rosettenblättern. Sie bilden Kolonien, die ein starkes Einrollen der Blätter verursachen. Besonders kurz vor der Blüte und 3 Wochen nach der Blüte sind wichtige Kontrollzeitpunkte. Eine weitere und harmlosere Blattlausart ist die Apfelfatenlaus. Einzelne schwarz-violette Läuse findet man an den jungen Blättern. Durch das Saugen der Läuse entstehen an den Triebenden rote Blätter. Im Hausgarten empfehlen wir keine Bekämpfung mit einem Pflanzenschutzmittel.
Hamlos ist auch die Apfelgraslaus. Eine grüne Laus mit zwei hellen Längsstreifen. Diese Lausart ist unter anderem eine gute Nahrungsquelle für Nützlinge und muss nicht bekämpft werden. Die grune Apfelblattlaus wird in der Regel durch natürliche Gegenspieler im Garten ausreichend reduziert. Eine Bekämpfung ist erst bei 10 -15 Kolonien pro 100 Blattbüschel erforderlich.

- Apfelfaltenlaus Wiesenkerbel
- Apfelgraslaus Gräser
- Mehlige Apfelblattlaus Wegerich
- Mehlige Birnenblattlaus Labkraut
- Schwarze Kirschenlaus Labkraut
- Große Pflaumenblattlaus Korbblütler
- KleinePflaumenblattlaus Rachenblütler,Korbblütler
- Grüne Pfirsichblattlaus Kartoffel
- Mehlige Pfirsichblattlaus Gräser
- Pflanzen
- Blattläuse mögen den
- von:
- Knoblauch
- Lavendel
- Tagetes
nicht, weshalb man diese Pflanzen in die Nähe von Rosen und anderen anfälligen Gewächsen pflanzen sollte.
Blattläuse bekommen Topfpflanzen eigentlich nur, wenn sie nicht hinreichend gegossen werden.
Man wird sie wieder los, wenn man ein wenig Zigaretten- oder Zigarrenasche auf der Erde verteilt
Ein super Mittel gegen Blattläuse: MILCH
- Man nehme:
- 1/10 Milch
- 9/10 Wasser
Betroffene Stellen besprühen.
Am besten 2 Tage hintereinander wiederholen.
