Beim Echten Mehltau handelt es sich weniger um einen bestimmten Krankheitserreger, sondern um verschiede Pilze. Diese
sind auf bestimmte Wirtspflanzen spezialisiert. Besonders häufig tritt die Krankheit zum Ende der Vegetationsperiode hin auf. Die Ausbreitung der Pilze wird vor allem bei trockenem Wetter begünstigt (wird daher auch gerne als „Schönwetterpilz“ bezeichnet). Aber auch eine schwülig warme Witterung und starke Temperaturunterschiede rufen die Erkrankung hervor.
WIE ERKENNEN SIE MEHLTAU?
Anfangs sind an der Blattoberfläche kleine mehlige helle Punkte zu sehen. Der Pilz überzieht bald
- Blätter,
- Stängel und
- Blüten
mit einem mehlig weißen Belag. Das Pilzgeflecht ist aber vor allem an der Blattoberseite zu sehen. Im Sommer produzieren die Pilze Sporen, die vom Wind oder von Insekten verbreitet werden. Im Winter entwickelt der Pilz auf abgestorbenen Pflanzenteilen kleine kugelige Sporenbehälter. Auf Obstbäumen ist der Mehltau auch als feines Pilzgeflecht zwischen den Knospenschuppen oder an Zweigen zu sehen. Hier überdauert er den Winter.
