Flieder
- Standort Frisch
- Bodenanspruch Sandiger Lehmiger Boden
- Verwendung Blütenhecke, Solitär/einzelstellung, Zierstrauch, Für Schnitt, Bauerngarten, Strassenbegleitgrün
- Früchte nein
- Geruch nein
- Dornen nein
Breite, lila gefüllte Blütenrispen. Bevorzugt nährstoffreiche, sandig humusige Böden, ist kalkliebend und sehr genügsam an unterschiedliche Bedingungen anpassungsfaehig Bewährte Sorten des bekannten Gartenflieders oder Edelflieders mit intensivem Blütenduft. In vielen Gegenden Österreichs aus den Hausgärten nicht mehr wegzudenken. Die dichte Belaubung und die geringen Bodenansprüche machen den Flieder zu einem guten Hecken- aber auch Solitärgehölz für dauerhafte Pflanzungen. Die wurzelechte Vermehrung schließt unerwünschte Wildtriebe aus.
Flieder (Syringa vulgaris) kennt durch den herrlichen Duft meist schon jedes Kind.
Gemeiner/Gewöhnlicher Flieder blüht als Wildart nicht fliederfarben sondern purpurrot.
Syringa vulgaris verwildert gelegentlich aus Gärten und ist in Deutschland und Österreich eingebürgerter Neophyt, ebenso wie der später blühende Sommerflieder, Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii), der inzwischen auf der Schwarzen Liste für gefährliche invasive Arten steht, ebenso wie die direkt nach dem Flieder aufblühende, ebenfalls stark duftende Robinie, Scheinakazie, Falsche Akazie (Robinia pseudoacacia).

