Faulbaum - Der etwas faulige Geruch der jungen Rinde gab diesem widerstandsfaehigen Wildstrauch den Namen ‘Faulbaum’. Er hat leicht glänzendes Laub, weiße Blüte sowie schwarzvioletten Fruchtschmuck. Breitet sich seitlich durch Ausläufer aus. Benötigt feuchte bis nasse, kalkarme bis kalkfreie Böden. Wird verwendet für freilandschaftliche Gestaltungen, auf nassen, mooren Waldböden, neben Teichanlagen sowie als Gruppenpflanze in großen Parkanlagen.
- Standort Frisch, Feucht
- Wuchshöhe 200 bis 300 cm
- Wuchsstärke normal
- Form locker verzweigt
- Blütenfarbe Weiß
- Blütezeit Mai, Juni
- Bodenanspruch Lehmig, Mooriger Boden
- Verwendung Wildpflanze, Zierstrauch, Bienenweide, Vogelschutzgehölz, Landschaftsgehölz, Naturgarten
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Standort und Verbreitung:
Faulbaum gedeiht auf saurem Lehm- Tonboden.
Er wächst in lichten Wälder, an Wasserläufen und Mooren. In den Alpen kann man ihn bis zu einer Höhe von 1000 m finden.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Nach größerer Aufnahme der unreifen Beeren, der Blätter oder der frischen Rinde wird es zu Magenbeschwerden und Darmbeschwerden mit Durchfällen kommen.
Tiergiftig:
Pferde sowie Rinder und Kühe, die am Faulbaumhecken weiden, können durch die Giftstoffe erkranken.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Rinde des Faulbaums verwendet man als mildes, aber effektives Abführmittel.



