Monday September 6th 2010

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Stauden Bodendecker

Stauden

Der flüchtige Betrachter verkennt während des Sommers ihre wahre Existenz und übersieht des Winters ihr Leben. Stauden bilden mit ihrer großen Palette an Formen und Düften das Herzstück vieler Gartenanlagen. Da Gärten etwas Lebendiges sind, entwickeln sie sich auch jedes Jahr weiter – einen fertigen Zustand erreicht man nie.

Stauden Bodendecker

Beachten Sie vor dem Anlegen der Staudenbeete den unterschiedlichen Platzbedarf der Pflanzen. Prachtstauden beanspruchen eine große Fläche, während Begleitstauden und Bodendecker jeweils zu mehreren gepflanzt werden. Ab dem zweiten, dritten Jahr schließt sich die Pflanzendecke. Schafgarben gibt es in den verschiedensten Sorten, Arten und Farben, die sich alle gut als Frisch- und Trockenblumen eignen (sollten jedes dritte Jahr verpflanzt werden). Glockenblumen, ob Bodendecker oder als hohe Staude, blühen sehr lange und ausdauernd und lassen sich auch gut teilen. Astilbenblüten lässt man braun werden und bis in den Winter hinein stehen.

Die Pflanzen lieben einen humosen Boden Der Eisenhut ist in allen Pflanzenteilen sehr giftig.

Stauden bereichern unsere Gärten, indem sie winterhart sind und uns jedes Jahr aufs Neue erfreuen. Kombiniert man verschiedene Blütezeiten, so hat man nicht nur im Frühjahr Blüten, sondern auch über den Sommer bis in den Herbst.

  • Blattschmuckstauden wie die Heuchera sorgen immer für einen Farbklecks.
  • Den Elfenblumen wird nachgesagt, dass unter  Ihnen die Gartenelfen wohnen, die sich allerdings nur i n den frühen Morgenstunden zeigen.
  • Monarda ist eine Bienen und Insektenfutterpflanze und eignet sich auch als Frischblume.

Und in einem Staudenbeet sollte auf keinen Fall der Storchschnabel fehlen, denn seine farbenfrohen  Blüten erheitern so manche Übergangszeit. Es gibt inzwischen Sorten die das ganze Jahr über blühen. Stauden müssen eigentlich nicht gedüngt werden. Viele Stauden mögen das nicht und bleiben im Folgejahr ganz aus. Stauden je nach Art alle 3-5 Jahre teilen, so können sich die Pflanzen wieder verjüngen. Man kann sie im Herbst auf zwei Handbreiten hinunter schneiden oder die Stiele stehen lassen, damit sich darin Insekten verstecken und überwintern können.

Akelei

  • Wuchshöhe 40 cm
  • Blütenfarbe Rot, Gelb
  • Blütezeit im Mai, Juni
  • Früchte nein
  • Geruch nein
  • Dornen nein
Akelei
Akelei
Akelei
Akelei

Die Aquilegia canadensis ist eine typisch amerikanische Akelei, die in ihrem ursprünglichen Herkuntsland von Kolibris bestäubt wird. Sie wird in den USA „Common Columbine“ genannt, was übersetzt „Gewöhnliche Akelei“ heißt, weil sie in Amerika so regelmäßig vorkommt, wie die in unseren Breiten heimische Aquilegia vulgaris. Bei annehmbaren Bedingungen (STandort, Feuchtigkeit …) säht sie sich reichlich durch Selbst Aussaat aus und bildet größere Bestandsvorkommen die zur Blüteperiode (von Mai bis Juli) wunderschöne rote Farbakzente in den Garten bringen. Sie trägt zahlreiche, an kleine Laternenkörper erinnernde Blütenstände in leuchtendem Rot mit gelber Korolle. Wie alle Akeleien kreuzt sich Aquilegia canadensis gerne mit diversen anderen Sorten und bringt dabei interessante Hybriden hervor. Und wie alle Akeleien ist auch diese Art giftig! Die Kanadische Akelei erreicht eine beachtliche Größe von 20 bis 30 cm. Bei der Kultur in der Akzentpflanzen Schale wächst sie ein wenig gedrungener. Verwendung findet die hübsche Akelei

  • im Steingarten oder unter Gehölzen
  • im Halbschatten,
  • in Blumentrögen und Beistellschalen.

Als Substrat hat sich eine Mischung aus Weißtorf mit ein wenig Akadama gut bewährt. Gedüngt wird während der Vegetationszeit mehrmals mit organischem Flüssigdünger. Aquilegia canadensis ist eigentlich recht anspruchslos, verträgt jedoch bei schlechter Wasserversorgung keine Stauhitze bzw. zu starke Sonneneinstrahlung. Ein um die Mittagszeit leicht schattierter Standort wird daher empfohlen. Die Winterhärte dieser Akelei-Art ist sehr gut! Sie ist vollkommen unkompliziert zu überwintern. An Schädlingen und Krankheiten sind nur wenige zu nennen: Selten kommt es zu Raupenbefall; Mehltau oder Pilzkrankheiten treten bei schlechtem Standort auf; auch Blattläuse werden manchmal beobachtet. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühling (Keimfähigkeit relativ hoch). Jungpflanzen blühen bereits im Folgejahr der Aussaat. Die Kanadische Akelei ist ein hübscher Beisteller für den Bonsaigarten, auch in Kombination mit anderen Stauden.

Matteuccia struthiopteris Becherfarn, Trichterfarn

Matteuccia struthiopteris Becherfarn, Trichterfarn
Der Straußfarn liebt frische, vielmehr sogar feuchte, halbschattige bis dunkle Standorte. Seine einfach gefiederten, trichterförmig geordneten Wedel sind bogig nach außen überhängend. Bildet ausgesprochen große, unterirdische Ausläufer, an deren Ende sich neue Triebe  entwickeln. Sehr beeindruckende Bilder bietet dieser Farn in größerer Zahl an weniger lichten  Gewässerrändern. Wegen seinem Ausbreitungsdrang kann er auch in  Gartenanlagen und Anlagen verwendet werden, wo er sich ungestört ausbreiten kann.

Verbascum bombyciferum Königskerze

Verbascum bombyciferum Königskerze
Verbascum bombyciferum Königskerze
Verbascum bombyciferum Königskerze
Zweijährige Staude, die im ersten Jahr mächtige, silbrig schimmernde  samtige Blattrosetten bildet, aus denen sich im Folgejahr ebenfalls silbrige, hohe Blütenkerzen erheben mit gelben, kleinen Blüten. Prächtige Solitärstaude für durchlässigen, trocken Boden und sonnigen Standort.

Trollblume – Trollius chinensis

Trollblume

Eine der am spätesten blühenden Trollblumen mit hohen, orangegelben Schalenblüten und auffallend langen Honigblättern. Benötigt unbedingt feuchte bis nasse, nicht zu leichte Böden an beschatteten Standorten. Gerne verwendete Teichrandpflanze, die ohne weiteres als Schnittblume verwendet werden kann.

Trillium luteum Dreiblatt

Standort Frisch
Wuchshöhe 20 cm
Blütenfarbe Gelb
Blütezeit Mai
Bodenanspruch Humus
Früchte nein
Geruch nein
Dornen nein
Trillium luteum Dreiblatt
Sehr schöne, niederwüchsige Waldstaude mit drei hellgelben Blütenblättern samt feiner tiefroter Aderung und mit rotem Auge. Benötigt humose, halblichtigen  Standorte und ausreichend Frühjahrfeuchtigkeit vor und während der Blüte.

Tradescantia andersonii Dreimasterblume

Tradescantia andersonii Dreimasterblume
Besonders reichblühende und langblühende, wüchsige Gartenstaude mit sattgrünem, schmalem, beinahe grasartigem Laub. Eine robuste Pflanze mit leuchtend blauen Blüten. Wächst auf feuchten bis trockenen, sonnigen oder halblichten  Böden ohne jegliche Probleme. Nach der Hauptblüte im Sommer sollte der ganze Blattschopf ungefähr eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden. Die Dreimasterblume treibt dann erneut durch, bleibt schön buschig und bringt einen etwas schwächeren Nachflor. Leuchtender Dauerblüher in der Staudenrabatte.

Tiarella wherryi Schaumblüte

Tiarella wherryi Schaumblüte
Gruppenbildende, niedere Halbschatten- oder Schattenstaude. Reich weißblühende Kleinstaude für humose Böden unter Gehölzen.

Thalictrum delavayi Waldraute

 Thalictrum delavayi Waldraute
 Thalictrum delavayi Waldraute
waldraute
Eine Halbschatten bis Schatten liebende, hohe und lockerwüchsige Staudengewächs  mit Wildstaudencharakter. Feine, hellviolette Blüten in großer Anzahl. Benötigt frischen, kalkärmeren Boden. Es ist von Vorteil die Waldraute zwischen beliebigen Sträuchern zu pflanzen, da sie sich dann gut in die Gehölze hängen kann.

Teucrium chamaedrys Edelgamander

Teucrium chamaedrys Edelgamander
Eine flachwachsende, fast  dichtrasige Form des Edelgamanders. Auf trockenen, dürren  Standorten bildet er schöne, dauerhafte und sattgrüne Teppiche. Dazu kommen noch die roten  Lippenblüten. Guter Bodendecker in großen Steinanlagen oder an Problemstandorten.
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