Wein Krankheiten und Schaedlinge
Posted by Conny at 08:12 0 Comment Print

wein
- Dickmaulrüssler
- Echter Mehltau
- Falscher Mehltau
- Kalimangel
- Rebgallmibe/Pockenmilben
- Rhombenspanner
- Spinnmilben
- Wühlmäuse
Die Stiellähme ist eine physiologische Krankheit, die im allgemeinen erst ab dem Reifebeginn der Trauben auftritt. Ein ganzer Ursachenkomplex, wie Sorte, Lage, Erziehungsart, Wetterbedingungen und Nährstoffversorgung, beeinflusst das Auftreten der Krankheit. An den Haupt- und Nebenstielen der Traube treten zuerst kleine, leicht eingesunkene, dunkle und scharf begrenzte Flecken auf, die jedoch rasch an Größe zunehmen und dann das ganze Stielgerüst umfassen können. Die verfärbten Teile des Stielgerüstes trocknen etwas ein, dünnere Stielpartien vertrocknen und sterben ab. Die betroffenen Beeren werden schlaff und reifen nicht aus. Bei feuchter Witterung kann sehr bald Grauschimmel (Botrytis) auf den abgestorbenen Gewebepartien siedeln, wonach eine eindeutige Unterscheidung zwischen Stiellähme und Stielfäule kaum mehr möglich ist. Die Ursachen dieser physiologischen Störung sind noch nicht vollständig geklärt. Hohe Niederschläge innerhalb kurzer Zeit mit anschließender längerer Trockenheit sowie ein gestörter Mineralstoffhaushalt im Traubenstiel zu Beginn der Beerenreife können die Stiellähme auslösen. Das Verhältnis von Kalium zu Calcium und Magnesium ist im stiellähmekranken Gewebe stark zugunsten
des Kaliums verschoben, sodass ein sekundärer Mangel an Calcium und Magnesium angenommen