AMD erweitert KI-Support für Ryzen-Prozessoren und bringt XDNA-Architektur unter Linux

AMD erweitert KI-Support für Ryzen-Prozessoren und bringt XDNA-Architektur unter Linux

AMD hat angekündigt, den KI-Support für seine Ryzen-Prozessoren mit der Einführung der Ryzen AI weiter auszubauen. Dabei sollen auch die NPUs auf Basis der XDNA-Architektur, die in den APUs der Serien Ryzen 7040 („Phoenix“) und Ryzen 8040 („Hawk Point“) integriert sind, nun erstmals unter Linux genutzt werden können. Zudem verfügen auch die Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G über einen entsprechenden Neuralprozessor, der unter Linux für KI-Workloads eingesetzt werden kann.

Der neue XDNA-Treiber von AMD ermöglicht die Nutzung der AI-Engine unter Linux. Diese Engine ist ein Co-Prozessor, der als dedizierter On-Die-Chip umgesetzt ist. Mit der Ryzen AI können bis zu vier AI-Streams gleichzeitig verarbeitet werden, was zu einer Senkung der Latenzen, einer Verbesserung der Akkulaufzeit und einer nativen Unterstützung der Microsoft Windows Studio-Effekte unter Windows 11 führt.

AMD plant, die Leistung, Sicherheit und Produktivität von Ryzen AI kontinuierlich zu verbessern und Zugang zu immer mehr CPUs und APUs zu ermöglichen. Derzeit sind nur die Ryzen 7040U/HS, Ryzen 8040U/HS und Ryzen 8000G mit einem integrierten KI-Beschleuniger mit XDNA-Architektur ausgestattet.

Zudem hat AMD die neueste Generation des Neural-Prozessors, die NPU basierend auf XDNA 2, für die mobilen APUs der Serie Ryzen AI 8050 („Strix Point“) angekündigt. Diese sollen etwa die dreifache KI-Performance im Vergleich zu Ryzen 8040 („Hawk Point“) bieten. Ryzen AI 8050 („Strix Point“) wird bereits 48 TOPS liefern können.

Damit die XDNA-Architektur und die kommende XDNA-2-Architektur unter Linux genutzt werden können, wird der freie Betriebssystemkernel Linux 6.7 mit IOMMU SVA-Support benötigt. AMD hat den XDNA-Treiber bereits mit Ubuntu 22.04 LTS getestet und er wird voraussichtlich auch mit anderen Distributionen kompatibel sein.

Die Erweiterung des KI-Supports und die Integration der XDNA-Architektur unter Linux ermöglichen es AMD, weiterhin mit Intel zu konkurrieren und ihre Position auf dem Markt zu stärken.

FAQs zur Ryzen AI von AMD

1. Was wurde von AMD angekündigt?
AMD hat angekündigt, den KI-Support für seine Ryzen-Prozessoren mit der Einführung der Ryzen AI auszubauen.

2. Welche Prozessoren werden von der Ryzen AI unterstützt?
Die NPUs (Neural Processing Units) auf Basis der XDNA-Architektur, die in den APUs der Serien Ryzen 7040 und Ryzen 8040 integriert sind, sowie die Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G werden von der Ryzen AI unterstützt.

3. Was ist die AI-Engine?
Die AI-Engine ist ein dedizierter On-Die-Chip, der als Co-Prozessor implementiert ist und mit der Ryzen AI genutzt werden kann. Sie ermöglicht die gleichzeitige Verarbeitung von bis zu vier AI-Streams und führt zu einer Senkung der Latenzen, Verbesserung der Akkulaufzeit und nativen Unterstützung der Microsoft Windows Studio-Effekte unter Windows 11.

4. Was sind die Vorteile der Ryzen AI auf Linux?
Die Ryzen AI ermöglicht die Nutzung der NPUs auf Basis der XDNA-Architektur unter Linux. Dadurch können KI-Workloads effizienter verarbeitet werden.

5. Wie plant AMD die Ryzen AI weiterzuentwickeln?
AMD plant, die Leistung, Sicherheit und Produktivität der Ryzen AI kontinuierlich zu verbessern und den Zugang zu immer mehr CPUs und APUs zu ermöglichen.

6. Welche Prozessoren sind derzeit mit einem integrierten KI-Beschleuniger mit XDNA-Architektur ausgestattet?
Derzeit sind nur die Ryzen 7040U/HS, Ryzen 8040U/HS und Ryzen 8000G mit einem integrierten KI-Beschleuniger mit XDNA-Architektur ausgestattet.

7. Was wurde über die neueste Generation des Neural-Prozessors angekündigt?
AMD hat die neueste Generation des Neural-Prozessors, basierend auf XDNA 2, für die mobilen APUs der Serie Ryzen AI 8050 angekündigt. Diese sollen eine deutlich verbesserte KI-Performance im Vergleich zu Ryzen 8040 bieten.

8. Welche Anforderungen stellt der XDNA-Treiber an das Linux-Betriebssystem?
Damit die XDNA-Architektur und die kommende XDNA-2-Architektur unter Linux genutzt werden können, wird der freie Betriebssystemkernel Linux 6.7 mit IOMMU SVA-Support benötigt.

9. Mit welcher Ubuntu-Version wurde der XDNA-Treiber bereits getestet?
Der XDNA-Treiber wurde bereits mit Ubuntu 22.04 LTS getestet und wird voraussichtlich auch mit anderen Distributionen kompatibel sein.

10. Welche Auswirkungen hat die Erweiterung des KI-Supports und die Integration der XDNA-Architektur unter Linux auf AMD?
Die Erweiterung des KI-Supports und die Integration der XDNA-Architektur unter Linux ermöglichen es AMD, weiterhin mit Intel zu konkurrieren und ihre Position auf dem Markt zu stärken.

Weiterführende Links:
AMD-Website
Ubuntu

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