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- kirschbaum
- Erziehungsschnitt:
- Erhaltungsschnitt:

- kirschbaum

- Kirschbaum
Kirschbaum
Erziehungsschnitt:
Kirschen bauen von Natur aus stabile Kronen auf. Anfangs sind daher nur korrigierende Eingriffe nötig, wie etwa das Rüchschnitt kroneneinwärts und zu dicht stehender Triebe. Auch das Wachstum in die Höhe kann durch regelmäßiges Zurückschneiden auf Astquirle gebremst werden. Das Kürzen von Trieben zur Verbesserung der Stabilität ist in der Regel nicht nötig.
Leider werden Kirschbäume oft als einjährige Kronen angeboten. Das heißt, dass auf einen fertigen Wildstamm ein Edelreis mit vier wachsenden Augen auf gepfropft wird. Die sich daraus entwickelnden Triebe stehen meist so steil, dass sie für einen Kronenaufbau weniger geeignet sind. Günstiger wäre es in einem solchen Fall, alle Seitentriebe rückzuschneiden und erst im nächsten Jahr mit dem Kronenaufbau zu beginnen. Noch besser ist es allerdings, wenn gleich beim Kauf auf eine gute einwandfreie Aststellung geachtet wird.
Erhaltungsschnitt:
Wird landläufig der Kirschbaum in der Jugend zu viel geschnitten, so ist im Ertragsstadium das Gegenteil der Fall. Nach der Ernte sollten die Bäume alle paar Jahre von der Seite und von oben durchaus einen Meter ins mehrjährige Holz zurückgeschnitten werden (s. Verjüngungsschnitt). Unterbleibt dies, entstehen Kronen, die weder mit der Leiter noch vom Baum aus effizient erntbar sind. Alle Schnittmaßnahmen in Stammnähe beziehungsweise von stärkeren Ästen sollten im spätenAugust oder frühen September durchgeführt werden.











