Gurken
By Conny at Dezember 15, 2011 | 10:43 | Print
Gurken - Machen Sie einen gewagten Versuch: Verkosten Sie Freilandgurken aus Bioanbau , Gurken aus einem Treibhaus, die auf Erdreich wuchsen, und Gurken aus dem eeigenen Garten. Die geschmackliche Differenz ist verblüffend! Doch dass Gartengurken aus eigenem biologischem Gartenbau direkt aus dem Gemüsebeet derartig gut schmecken können, haben viele beinahe schon vergessen.
Gurken sind besonders in der heissen Jahreszeit beliebt, weil sie so wunderbar erfrischend sind. Gurken bestehen zu beinahe 97 % aus Wasser. Sie sind sozusagen die Durstlöscher zum Abbeißen und ausgesprochene “Schlankmacher”, die gerade mal 48 Kilojoule pro 0.1 kg liefern. Außer Wasser enthalten Freilandgurken auch noch Kalium, Eisen, Folsäure, Carotin und etliche andere Spurenelemente und Vitamine. Übrigens: Kürbisgewächse (wo die Gurke ja hingehört ) nehmen leider Umweltstoffe leicht auf, was zu Belastungen durch Rückstände führen kann. Daher besser Gurken aus biologischem Anbau wählen.
Die Gurke ist im Gemüsefach des Kühlschranks 2 bis 4 Tage lagerfähig. Gurken eignen sich nicht zum Einfrieren, sehr wohl aber zum Einlegen für Salz-, Senf- oder Essiggurken. Die Gurke am Stielende anschneiden und verkosten. Hier können noch letzte Reste der ursprünglichen, mittlerweile weggezüchteten, Bitterkeit übrig sein. Ist das der Fall, einfach ein Stück wegschneiden. Ansonsten kann zur Vorbereitung der Gurke nicht viel gesagt werden – außer waschen und möglichst nicht schälen (in der Schale liegen wertvolle Inhaltsstoffe).
Soll doch geschält werden, dann zum Stiel hin arbeiten. (Und die Schalen aufs Gesicht legen – das macht wunderschön, versprochen!)
Gurken einfach in Stifte oder Scheiben schneiden und roh knabbern – zum Käsebrot, mit Dips oder wie auch immer.Gurken eignen sich auch hervorragend für sommerlich-erfrischende Salate – mit Essig-Öl oder Joghurt-Rahmdressing. Aus Mutters Küche kommt die Kombination: Gurken-Erdäpfelsalat, und vom Urlaub kennen und lieben wir Tzatziki. Eine kalte Gurkensuppe macht schweißgebadete, müde Körper wieder frisch. Seltener, aber hin und wieder doch, findet man Rezepte mit geschmorten und gedünsteten Gurken.
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Gurkenkrankheiten und Gurkenschaedlinge
Gurken
- Optimale Keimung bei hohen Temperaturen bis 32°C, nach der Keimung kann die Temperatur
- auch auf 18-24°C fallen. In Gemüsetöpfen ab April vorkultivieren, im Freiland ab Mai säen.
- Im Abstand von 30 cm pflanzen, gut mit Kompost versorgen und gießen.
- Feuchte warme Bedingungen Treibhausähnliche sind ideal.
- Ein Hügel mit Pferdemist und Kompost bringt für die Pflanzung genügend Bodenwärme, widerstandsfähige Sorten wählen.




