Feuerbrand Schadbild
Triebspitzen, Blüten und Blätter, später auch die Früchte werden braun bis schwarz, welken, bleiben aber am Baum hängen. Die Blätter zeigen oft dunkle Hauptadern. Bei feuchtwarmem Wetter erscheinen manchmal typische braune Schleimtröpfchen. Befallene Stämme und Äste sehen wie verbrannt aus, die Rinde ist eingesunken, das Holz darunter leuchtend rotbraun.
Achtung! Die beschriebenen Symptome passen auch auf eine Reihe anderer Schaderreger. Sichere Diagnose bie-
tet der Serumtest im Labor.
Feuerbrand Biologie/Befall
Als Wirtspflanzen gelten
Zur Überwinterung dienen die Befallsherde des Vorjahres. Durch Regentropfen oder durch blütenbesuchende Insekten gelangen die Bakterien ab Frühjahr auf Blüten, natürliche Öffnungen, Blatt- und Fruchtnarben. Feuchtwarmes Wetter begünstigt die Infektion und die Vermehrung des Bakteriums.
Feuerbrand Bekämpfung
Laut Feuerbrand-Verordnung ist das Auftreten oder auch nur der Verdacht dem amtlichen Pflanzenschutzdienst sofort zu melden. Wirksame zugelassene Bekämpfungsmittel gibt es derzeit nicht. Die Ausbreitung kann nur durch rigorosen Rückschnitt oder Rodungen der erkrankten Pflanzen eingedämmt werden.
Schnittgut vor Ort verbrennen! Schnittwerkzeuge desinfizieren!
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