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- Birnengitterrost
Pilzerkrankung.
Der Rostpilz befällt im Sommer den Birnbaum und wechselt im Winter auf den Wacholder. Die dauerhaften Träger des Birnengitterrostes sind vor allem die nicht heimischen Wacholderarten wie
- Juniperus chinensis und
- Juniperus virginiana.
Der Birnengitterrost kann ohne seine Wirtspflanze nicht überleben und sich fortpflanzen.
WIE ERKENNEN SIE DAS?
AM BIRNBAUM
An den Blättern des Birnbaumes erscheinen ab Mitte Mai zunächst hellgrüne Flecken auf der Blattoberseite, die bald typisch orange-rostrot werden. Ab August entstehen an diesen Stellen helle Warzen auf der Blattunterseite. Erst bei starkem Befall – mehr als 5 Flecken pro Blatt – wird der Baum geschwächt. Dies kann zu einer Verminderung des Fruchtansatzes führen.
AM WACHOLDER
Am Wacholder sind warzenartige Verdickungen an den Ästen zu erkennen, an denen Mitte April zuerst braune, später gelbe sowie im feuchten Zustand gallenartige Sporenlager entstehen. Die befallenen Äste können absterben.
WAS IST ZU TUN?
✔ Bei starkem Befall handeln
✔ Stark befallene Blätter lichten
✔ Zur Vorbeugung Pflanzenstärkungsmittel (Ausnahmsweise) spritzen
✔ Pflanzung von resistenteren Birnensorten („Clapps“, „Trévoux“, „Condo“, „Bunte Juli“)
✔ Entfernung von betroffenen Wacholderarten
✔ Im Umkreis von 100- 200 Metern sollte kein Zierwacholder stehen











