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Birnengitterrost

By at November 2, 2010 | 13:52 | 0 Comment

Birnengitterrost
Birnengitterrost

Birnengitterrost

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Birnengitterrost – Pilzerkrankung.

Der Rostpilz befällt  im Sommer den Birnbaum und  wechselt im Spätherbst auf den Wacholder.  Die dauerhaften Trägerpflanzen   des Birnengitterrostes sind vor allem die nicht heimischen Wacholdersirten  wie Juniperus chinensis und Juniperus virginiana. Der Birnengitterrost kann ohne seine Wirtspflanze  nicht überleben und sich fortpflanzen.

AM BIRNBAUM

An den Blättern des Birnbaumes erscheinen ab Mitte Mai  zunächst hellgrüne Flecken auf der Blattoberseite, die  bald typisch orange-rostrot werden. Ab August entstehen  an diesen Stellen helle Astwarzen auf der Unterseite des Blattes .  Erst bei starkem Befall – mehr als 5 Flecken pro Blatt –  wird der Baum geschwächt. Dies kann zu einer Verminderung  des Fruchtertrages führen.

AM WACHOLDER

Am Wacholder sind warzenartige Verdickungen an den  Zweigen zu erkennen, an denen Anfang Mai  zuerst braune,  später gelbe sowie im feuchten Zustand gallenartige  Sporenablagerungen  entstehen. Die befallenen Zweige können absterben.

WAS IST ZU TUN?

✔ Bei starkem Befall handeln
✔ Stark befallene Blätter lichten
✔ Zur Vorbeugung Pflanzenstärkungsmittel (Ausnahmsweise) spritzen
✔ Pflanzung von resistenteren  Birnensorten („Clapps“, „Trévoux“, „Condo“, „Bunte Juli“)
✔ Entfernung von betroffenen Wacholderarten
✔ Im Umkreis von 100- 200 Metern sollte kein Zierwacholder stehen

Schaedlinge

Birnengitterrost (Gymnosporangium fuscum), Kronenrost Birnenkrankheit Birnbaumkrankheit

By at August 31, 2010 | 09:23 | 0 Comment

Birnengitterrost (Gymnosporangium fuscum), Kronenrost Birnenkrankheit Birnbaumkrankheit
birnengitterrost birnenkrankheit

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Birnengitterrost

Birnengitterrost

 

Birnengitterrost – Schadbild am Birnbaum

Im Frühjahr entstehen auf den Blättern der Birne  wenige bis zu viele , orange Flecken, die in ihrem Zentrum bald dunkle, glibbrige  Pusteln ausbilden, welche Insekten anlocken. Später gedeihen  daraus auf der Blattunterseite braune, kronenförmige Gebilde, aus deren „Zacken“ sich gelbliche  Sporen schieben.

Aus spindelartigen Verdickungen an den Ästen verschiedener Wacholderarten quillt im Frühjahr bei Regen eine schleimige, braune Masse.

Birnengitterrost Biologie/Befall

Der Rostpilz überwintert auf div. Wacholderarten und verursacht dort Verdickungen an den Ästen.

Ab April/Mai werden bei Regen große Mengen Sporen in einem Schleim abgesondert, die durch Insekten auf die Birnenblätter gelangen. Nach der Infektion entstehen dort orangerote Flecken, aus denen sogenannte Pyknosporen wachsen. Diese werden durch Insekten von einem Fleck zum anderen getragen (befruchtungsähnlicher Vorgang).
Dann erst entstehen auf der Blattunterseite die Sporen, die den Wacholder infizieren. Die Infektion der Birnbäume
im Frühjahr kann auch direkt durch am Baum überwinternde Sporen erfolgen.

Birnengitterrost Befallsermittlung

Während die Infektionen der Birnblätter sehr auffällig sind, entdeckt man die Verdickungen am Wacholder nur schwer. Es gibt keine Schadensschwelle, sondern bestenfalls eine Toleranzgrenze: 25 %iger Befall der Blätter.

Birnengitterrost Bekämpfung:

Die beiden Wirtspflanzenarten nicht zusammenpflanzen. Frühzeitig befallene Blätter abzupfen. Kegelförmige Fruchtkörper auf befallenen Wacholdderästen entfernen. Fungizidspritzung um den 10. Juni.

Wacholder