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Fruchtfolge im Gemüsegarten

2010-06-26 | 11:20

Gemüse

Gemüse

Fruchtfolge im Gemüsegarten

Unter Fruchtfolge versteht man das Abwechseln von Gemüsekulturen, um den Boden nicht zu sehr einseitig auszulaugen und um Pflanzenkrankheiten und Parasiten, die im Boden überwintern, auszuschalten. Wo starkzehrende Gemüsesorten standen (z.B.

  • Kohl,
  • Tomaten,
  • Kraut,
  • Sellerie

sollten im Folgejahr schwachzehrende Gemüsepflanzen  wachsen (z.B. Karotten, Rote Rüben, Mangold) und im Jahr darauf die stickstoffanreichernden Leguminosen (Buschbohnen und Erbsen). Die einzelnen Pflanzenarten wie

  • Krautgewächse,
  • Nachtschattengewächse (tomaten)
  • oder Leguminosen

kann man auch abwechseln, um familienspezifischen Schädlingen oder  Pflanzenerkrankungen vorzubeugen. Artenvielfalt und Fruchtwechsel sind Grundlagen des vorbeugenden Pflanzenschutzes Eine Fruchtfolge ist nur bei einjährigen Kulturen möglich. Deshalb empfiehlt es sich, mehrjährige Gemüsekulturen auf anderen Flächen oder am Rand und nicht mitten im Gemüsegarten zu ziehen. Mehrjährige Kulturen sind zum Beispiel fast alle  Küchenkräuter (Schnittlauch, Liebstöckel, Thymian …), Rhabarber, Spargel oder Beerensträucher.

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