Igel im Garten
2010-06-27 | 11:14
IGEL – DER FREUNDLICHE MITBEWOHNER
Wenn aus der nächtlichen Finsternis des dunklen Gartens ein schmatzendes Geräusch hörbar ist, dann hat sich unverkennbar ein Igel eingemietet. Der Igel durchstreift die nächtlichen Gärten auf der Jagd vor allem nach Wirbellosen:
- Schnecken,
- Käfer,
- Engerlinge,
- Würmer und
- Asseln.
Um den Igel auf seiner Wanderung nicht zu behindern, sollte durchgehende und hohe Zaunfundamente vermieden werden. Am wohlsten fühlt sich das „Stacheltier“ in einem strukturreichen Garten mit Wildstrauchhecken. Wir machen diesen Nützlingen das Leben leider schwer: Moderne Häuser bleiben ihnen verschlossen, Dachstühle werden ausgebaut und alte Scheunen abgetragen Am Tag dient den nächtlichen Jägern auch ein Astlücke als Unterschlupf – zum Beispiel in einem alten Obstbaum. Er bevorzugt Strauchhecken und Wiesen, außerdem braucht es für den Winter geräumige Laub-Ast-Haufen.
Jungigel, die im November nicht mehr als 500 g wiegen, sind meist zu schwach für den langen Winter. Sie müssen aufgezogen werden. Sobald sie 700 g wiegen, können sie in einem ruhigen, kühlen (6° C) Raum Winterschlaf halten .
