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Karotten – Möhrenfliege

2010-08-24 | 02:52

Tritt als Schädling v. a. in den feuchteren Lagen des Alpenvorlandes auf, im pannonischen Raum selten.
Die etwa 4 mm großen Möhrenfliegen legen Ende Mai bis Ende Juni ihre Eier in die Nähe der Karottenpflanzen. Die daraus schlüpfenden Maden fressen zuerst an den Faserwurzeln, später an der Hauptwurzel. Die Blätter vergilben und welken. In den Karotten, v. a. im unteren Teil, finden sich rötliche Fraßgänge von Maden. Die Rüben schmecken bitter.

Karotten – Möhrenfliege erkennen und bekämpfen

Ausweichen durch frühen Anbau (März, Anfang April) und frühe Ernte. Anbau in freien, windoffenen Lagen. Mischkultur mit Zwiebeln oder Knoblauch. Keinen frischen Mist ausbringen. Verwendung von Netzen oder Vliesen ab Aussaat. Befallene Karotten tief kompostieren.

Karotten - Möhren anbau Schädlinge Krankheiten

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