Pfirsich
2011-11-03 | 09:16
Pfirsich ist dank seines Kalium-Natrium-Gehaltes dafür geeignet, die Nierentätigkeit anzuregen. Er wirkt harntreibend und beseitigt oft Wasseransammlungen aus den Geweben. Natürlich muss man für diese Wirkung 1 Kilogramm je Tag essen. Doch wer unter gestauten Beinen leidet , wird merken, dass es sich lohnt!
Pfirsiche werden am einfachsten über Züchtung oder Ablegervermehrung fortgepflanzt. Mit viel Wissen und einer Eselsgeduld ist es auch möglich, ein Pfirsichbäumchen durch den Pfirsichsamen eines ganzen Pfirsichs heranzuziehen. Da der Samen in dem Fruchtgehäuse des Pfirsich Kernes versteckt ist, kann es eine Weile dauern , bis er zu anzukeimen beginnt. Was den Keimungsprozess eventuell beschleunigt: den Kern vorsichtig mit einer Messerklinge öffnen und den Pfirsichsamen herausholen. Wichtig ist dabei, dass Samen oder Pfirsichkern in ein feuchtes Pflanzsubstrat kommt und an einen warmen, hellen Platz gestellt werden kann. Zwar können die Samen die ganze Jahresperiode über angebaut werden, allerdings eignet sich vor allem der Frühjahr zur Ausbringen . Als Pflanzsubstrat sollte man entweder gewöhnliche Anzuchterde oder normale Einheitserde nehmen. Bei der Sämlingszucht gilt es außerdem, die richtige Pfirsichart auszusuchen. Beispielsweise sind samenreine Arten wie der ‘Rote Ellerstädter’ oder der ‘Kernechte vom Vorgebirge’ geradezu ideal, um auch in kühleren Regionen Fruchtstände zu tragen. Auch die Pfirsichart ’Revita’ eignet sich gut zur Aufzucht, da sie sehr widerstandsfaehig und nicht so leicht von Krankheiten befallen wird.


