Pflanzen Krankheiten: Möglichkeiten gegen den Buchsbaumzünsler
2010-05-20 | 18:04
In der jüngsten Vergangenheit machte der Buchsbaumzünsler in den Zeitungen auf sich aufmerksam. Welches Gefahrenpotenzial er mit sich bringt und wie man ihn bekämpft, lesen Sie hier.
Der eingeschleppte Kleinschmetterling stammt aus Asien und trat 2006 das erste Mal in Europa auf. Er befällt – wie der Name schon sagt – mit Vorliebe den Buchsbaum (Buxus sempervivens).
Die gelblich grünen und schwarzen gestreiften Raupen werden bis zu 5 cm lang und fressen sich von innen nach außen in der Pflanze vor. Die Raupe verschmäht, nachdem sie die Blätter vertilgt hat, die grüne Rinde nicht und frißt sich bis aufs Holz durch Durch die schwachen Gespinste, in denen sich hunderte von den China-Raupen aufhalten , ist der Schädling auch mit chemischen Mitteln nur schwer zu anzugreifen
Es sollten alle möglichen natürlichen Mittel, wie z.B.
- Rückschnitt der befallenen Pflanzen,
- händisches Abklauben oder
- Anwendung von Hochdruckreinigern
ausgeschöpft werden, bevor mit Chemie vorgegangen wird. Bei der Anwendung sollte mit hohem Druck gearbeitet werden, um die Tiere im Inneren der Pflanze, versteckt zwischen dem starken Laubwuchs der Buchsbäume, zu erreichen.
Der Buchsbaumzünsler bildet mehrere Generationen im Jahr und besitzt dadurch ein sehr aggressives Krankheitsbild! Haendisch entfernte Befallsnester können in der Biotonne entsorgt werden, für die chemische Bekämpfung sind verschiedene Mittel zugelassen.
