Umgraben, Umstechen
2011-11-02 | 12:59
Umgraben . EIN „KREUZ“ Auf althergebrachte Art und Weise wird der Gemüsegarten jedes Jahr im Spätherbst neu umgestochen Doch dies ist nicht unbedingt erforderlich. Durch mühsames Umgraben des Gartens entstehen künstliche Bodenkrumen , die im Gegenteil zu den natürlichen nicht stabil bleiben. Außerdem wird das insektive Bodenleben aus Insekten, Käfern und Larven gründlich durcheinandergewirbelt . Ein oberflächliches Anlockern mit der Grabgabel oder der Grabschaufel reicht in den meisten Regelfällen aus und ist eine rückenschonende und umweltschonende Alternative zum Umstechen . Zusätzlich kann durch intensive Gründüngung und Mulchen das Erdbodenleben soweit unterstützt werden, dass natürliche, haltbare Bodenkrümel entstehen. Erst im Frühjahr den Boden etwas anlockern und nicht umgraben Nur bei sehr schweren Erdböden ist eine Tiefenauflockerung mit der Schaufel angebracht.
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