Nuetzlinge

Natur im Garten

By at Juni 22, 2010 | 00:00 | 0 Comment

Natur im Garten

nuetzlingshotel

nuetzlingshotel

NATUR IM GARTEN EIN GARTEN FÜR MENSCH UND NATUR

Der naturnah ausgestaltete Garten erfüllt das Bedürfnis

  • nach Wohnraum und Betätigungsraum,
  • beeindruckt durch die Schönheit von Wildpflanzen und Wildtierarten
  • und bietet gleichzeitig heimischen Tieren zu jeder Jahreszeit einen Nahrungsplatz.

Naturgarten Elemente fügen sich harmonisch in das Gartenbild ein – für sie findet sich auch in einem kleinen Garten genügend Platz. Ein Nützlingshotel, bestehend aus einem Holzgerüst, ausgestattet mit durchbohrten Holzklötzen, kleinen Strohbündeln und Hohlziegeln, bietet auch im kleinsten Garten den Nützlingen Wohnraum.

Natur im Garten , Nuetzlingshotel

Ameisen

By at April 28, 2010 | 13:47 | 0 Comment

Ameisen

Die Gartenpolizei

ameise

ameise

Ameisen – Die Familie der Ameisen (Formicidae) gehört innerhalb  der Klasse der Insekten zur Ordnung der Hautflügler.  Ameisen gehören aufgrund ihrer komplizierten Staatenbildung  und Arbeitsteilung innerhalb der Staaten zu  den erfolgreichsten Lebewesen auf unserem Planeten.

  • Geschlechtstiere sorgen für die Fortpflanzung,
  • „Soldatinnen“ für die Verteidigung des Baus,
  • verschiedene „Arbeiterinnen“ für die Versorgung der Brut, Nahrungsbeschaffung, Nestbau usw.

GELBE WIESENAMEISE (LASIUS FLAVUS)

Der Lebensraum der Gelben Wiesenameise sind feuchte Rasenflächen, Wiesen, Waldränder. Ihre Erdnester legt  sie oft unter Steinen an und errichtet kleinere Erdhügel.  Sie ernährt sich hauptsächlich von Honigtau der von  Wurzelläusen ausgeschieden wird.

SCHWARZE WEGAMEISE (LASIUS NIGER)

Die schwarze Wegameise bevorzugt trockenere Standorte,  baut ihre Nester aber auch unter Platten und Steinen.  Ebenso wie die Gelbe Wiesenameise ernährt sie sich  hauptsächlich vom Honigtau der Blattläuse, Schildläuse und Wurzelläuse und anderen Insekten. Ameisen werden  nur indirekt zu Schädlingen: Sie betrillern die Blattläuse,  damit diese den süßen Honigtau abgeben, von dem sich die Ameisen ernähren. Zusätzlich beschützen  sie Ihre Nahrungslieferanten vor Feinden.

WAS IST ZU TUN?

VORBEUGENDE MASSNAHMEN

✔ Durch ständige Bodenlockerung im Gemüsegarten kann
eine Staatengründung verhindert werden
✔ Stark riechende Kräuterjauchen oder Kräutertees, z. B. Rainfarn  und Wermut, ausgießen. Jauchen verdünnen!
✔ Holunderblattjauche ausgießen
✔ Schimmelnde Zitronenschalen oder Farnblätter auslegen
✔ Im Gemüsebeet: Vogerlsalat als Zwischenkultur
✔ In Balkonkisterln oder im Wintergarten: Zimtstangen ins Nest drücken
✔ Algenkalk stäuben
✔ Kaffeesatz auf Ameisenstraßen leeren
✔ Weinraute, Lavendel, Majoran, Thymian, Paradeiser oder Rosmarin  neben das Nest pflanzen oder Triebe ins Nest stecken. Evtl. Tee
daraus kochen und ins Nest sprühen. Ameisen mögen  den Geruch dieser Pflanzen nicht.

DIREKTE MASSNAHME

✔ Tontopf an der Stelle, wo sich das Nest befindet, in die Erde drücken  und als neues Nest anbieten, dann mit Topf umsiedeln

Ameisen

Nuetzlinge

By at April 7, 2010 | 16:35 | 0 Comment

Nuetzlinge

NÜTZLINGE SCHONEN UND FÖRDERN – DAS MOTTO FÜR JEDEN GARTEN!

Absolute Schonung der Nützlinge erreicht man nur durch den generellen und andauernden  Verzicht auf chemische  Pflanzenschutzmittel. Denn eines muss man sich ständig bewußt sein: Pflanzenschutzmittel, etwa Insektizide, sind dazu da, um Organismen zu töten. Es gibt zwar nützlingsschonendere Präparate, doch kein Pflanzenschutzmittel ist  ohne gefährlicher Nebenwirkung!

Zur Förderung der Nützlinge ist es nötig, deren Bedürfnisse zu  kennen und für sie  Lebensräume zu schaffen. So sind etwa die Larven von Florfliegen und Schwebfliegen sehr  spezialisierte und  effektive Blattlausräuber, während sich die erwachsenen Insekten von Pollen und Nektar ernähren und damit auf ein entsprechendes großes Blütenangebot angewiesen sind. Fehlen Blüten und Blumen  in einem Garten, werden auch keine Schwebfliegen heranwachsen  und ihre Eier auf Blätter mit den Blattläusekolonien legen. In der Folge können auch keine Schwebfliegenlarven die Blattläuse vertilgen.

Nützlinge lassen sich wie folgend einteilen:
Räuber benötigen zu ihrer Entwicklung Beutetiere, die sie jagen und verzehren. Bei den Räubern sind häufig nur die Larvenstadien Nützlingsrelevant, während sich die erwachsenen Tiere von Honigtau, Nektar und Pollen ernähren.
Beispiele sind hier Marienkäfer, Raubwanzen, Raubmilben, Gallmücken und Schwebfliegen.

Parasiten entwickeln sich in einem Wirtstier und töten es damit ab. Bei den Parasiten wirken ausschließlich die Larven gegen Schädlinge. Beispiele: Schlupfwespen, parasitische Nematoden.

Nuetzlinge

Buntspecht – Ein Nützling

By at März 9, 2010 | 16:13 | 0 Comment

Buntspecht – Ein Nützling
Buntspecht - Ein Nützling

Buntspecht - Ein Nützling

Buntspecht - Ein Nützling

Buntspecht - Ein Nützling

Der Specht

Steckbrief:

Familie: Spechte
Lebensraum: Wald, Siedlungsraum
Verbreitung: Nadel-Mischwälder Eurasiens
Größe: 23-25 cm
Gewicht: 70-90 g
Gelegegröße: 4-7 Eier
Brurdauer:77-73 Tage
Alter: 5-10 Jahre

Kennzeichen

Spechte klettern an Raumstämmen, hacken Holz und Rinde auf und stochern nach Beute in schwer erreichbaren
Spalten und Löchern. Der Körperbau der Spechte und damit auch der Buntspechte, ist vollkommen an diese
Lebensweise angepasst: sie haben kurze Beine, aber kräftige Friße, an den Zehen sind lange Krallen, die einen
guten Halt an der Borke ermöglichen. Der Schaft der Schwanzfedern ist versteift und dient beirn Klettern und
besonders beim Hacken als Stlitze. Der Schnabel ist gerade und kräftig und und als Meissel eingesetzt.
Der Buntspecht ist amselgroß mit großen weißen Schulterflecken, die sich gllt vom schwarz gefärbten Rücken
abheben. Unterseits ist er schmutzig-weiß mit intensiv rotgefärbten Unterschwanzdecken. Die Wangen sind weiß und von schwarzen Bartstreifen begrenzt. Männchen und Weibchen sind wie bei den meisten Spechten, gut zu
unterscheiden: das Männchen hat einen roten Genickfleck, der dem Weibchen fehlt. Jungtiere haben einen breiten roten Scheitel. Der Buntspecht ist weit verbreitet und steigt von clen Tieflagen bis zur Baumgrenze hinauf.

Kein Kopfweh beim Hacken

Der Bereich Schnabel bis Hinterkopf ist bei den Spechten besonders stark verknöchert. Diese Strukturen fangen
die Stöße ab und das Gehirn bleibt unbehelligt. Zusatzlich hat der Schädel komrplexe ,,Stoßdämpfer”-Muskeln, die sich entgegen der Schlagrichtung des Schnabels vorspannen lassen und dadurch die Stoßwellen abfedern. Aber nicht nur zum Freilegen der Beute wird der Schnabel eingesetzt, er dient auch als Musikinstrument. Im Frühjahr trommeln sie als Revieranzeige auf gute Resonanzkörper wie Baumstämme, Aste, aber auch blecherne Dachrinnen, die anscheinend besonders schön klingen. Die Anzahl und besonders die Schlagfrequenz, der Rhythmus und die Länge der Trommelwirbel sind arttypisch. Der Buntspecht schlägt 5 Wirbelserien pro Minute.

Höhlenbau auch für andere Vögel

Trotz des kräftigen Schnabels bauen Buntspechte ihre Höhlen eher in schon morsches Holz, allein der Schwarz-
specht vermag in lebendes, hartes HoIz, z.B. in großen Buchen, seine Höhlen zu schlagen. Spechte legen meistens mehrere Höhlen an, clie dann gerne von anderen Höhlenbrütern wie Meisen oder Kleibern, Sperlingskauzen , aber auch Bienen und Hummeln besiedelt werden. Spechte haben damit eine  Schlüsselfunktion für viele Höhlenbrüter.

Der Buntspecht – ein Generalist

Eine Besonderheit ist die Spechtzunge, die extrem lang ist und mit speziellen Muskeln leicht ausgestreckt unci
eingezogen werden kann und zugleich noch die Bewegung der borstigen Zungenspitze kontrolliert. Spezielle Drüsen produzieren klebrigen Speichel, an dem die Beute haften bleibt.
Im Vergleich zu den anderen heimischen Spechten ist der Buntspecht bei seiner Nahrungswahl wenig anspruchsvoll. Neben Holzinsekten frisst er gerne Sämereien, Nüsse Fichtensamen und Früchte. Das ist der Grund, warum er auch regelmäßiger Gast an unseren Futterhäuschen ist und unsere Gärten gut nützen kann. Im Frühjahr kann man ihn auch als gewieften Nesträuber beobachten: Er hackt die Nistkästen der Meisen auf und holt sich die Jungen heraus.Kann er den Nistkasten nicht öffnen, wartet er bis der Altvogel mit Futter einfliegt, fliegt dann an das Einschlupfloch und zieht die sich hochreckenden Jungvögel am Kopf heraus. Nur Nistkästen mit einem vorgezogenen Einflugloch können das verhindern. Im Frühjahr, wenn in den Bäumen der Saft steigt, schlägt er oft die Rinde um den Stamm in Spiralen an, bis er die aus den Saftbahnen austretenden Tropfen ablecken kann. Daher kommt auch der Name ,,Schluckspecht”

Biotop
Alle Waldlandschaften, im Winter auch an Futterplätzen.

Nahrung
Wesentlich vielseitiger als andere Spechtarten. Im Sommer vor allen von Insekten und deren Larven, die sie im Holz finden. Aber auch andere Insekten, Eier und Jungvögel. Es ist schon beobachtet worden, dass Spechte Nisthöhlen aufhämmerten um an die Jungvögel zu kommen. Im Winterhalbjahr werden vor allem Nüsse ( Hasel -und Walnüsse) und ölhaltige Samen der Fischten- und Kiefernzapfen gefressen. Auch Bucheckern.

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