Bambus-Garten: immergrün und exotisch
Ein Bambusgarten übt einen gewissen besonderen Reiz aus. Einerseits wird Bambus von exotisch tropischer Üppigkeit geprägt, andererseits strahlt er eine Leichtigkeit des Seins die an die typische fernöstliche Lebensgefühl erinnert.
Bambus – Die Wahl
Für die Auswahl ist es wichtig, welche Rolle die Pflanze in Ihrem Bambusgarten zugedacht ist. Grundsätzlich ist Bambus als Blick- und Windschutz geeignet und kann daher auch die Funktion eines Gartenzaunes übernehmen. Innerhalb des Gartens ist Bambus im Terrassenbereich oder am Gartenteich besonders geeignet. Da Bambus aber keine Sumpfpflanze ist, muss das Wasser im Bereich der Wurzeln jederzeit gut abrinnen. Grundsätzlich mag der Bambus eher windstille Stellen. Er liebt Lehmböden mit einem pH-Wert von etwa 6,5. Bambus kann innerhalb kurzer Zeit extrem hoch werden. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Auswahl.
Der Bambus-Garten in der Praxis
Haben Sie die Wahl getroffen, so heben Sie ein Loch mit doppelter Tiefe des Pflanzgefässes aus. Bedecken Sie den Boden mit Kompost, Torf und wenig Dünger. Nach der Bewässerung des Wurzelgeflechtes können Sie die Pflanze einfach einsetzen. Dann den Rest mit Erde zufüllen und noch einmal ordentlich bewässern. Auch in der Folgezeit ist es sehr wichtig, dass die Pflanze genügend Feuchtigkeit bekommt, damit sich Ihr Bambus Garten prächtig entwickelt.
Bambus ist pflegeleicht
In der Wachstumszeit zwischen März und Ende Juli ist die Zugabe von stickstoffreduziertem Düngemittel zu empfehlen . Sonst braucht Bambus geringe Pflege. Es genügt, wenn Sie ihn ein- bis zwei Mal im Jahr reinigen und die Pflanze etwas beschneiden. Im Winter sollte das Wurzelgeflecht geschützt werden. Bedenken Sie, dass Bambus eigentlich eine exotische, tropische Pflanze ist. Sie können rund um den Stamm etwas Flächendraht spannen und mit etwas Reisig, Laubwerk oder Heu auffüllen. Das schützt die Pflanze vor Frostschäden .
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