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Der Garten ruft

By at März 12, 2012 | 09:54 | 0 Comment

Der Garten ruft

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Langsam erwacht die Natur zu neuem Leben – und der Hobbygärtner auch. Es gilt, den Garten wieder in Schuss zu bringen: Da haben sowohl die grüne Oase als auch der Mensch etwas davon, und zwar in vielerlei Hinsicht.

Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass man sich einen Garten anschaffen soll, wenn man ein Leben lang glücklich sein will. Doch mit der Anschaffung allein ist es nicht getan, wie jeder Gartenbesitzer bestätigen wird. Denn abgesehen von der Planung des idealen grünen Refugiums, das den gestellten Ansprüchen auch tatsächlich gerecht wird, fällt das ganze Jahr über Arbeit an. Leidenschaftliche Gärtner – doch nicht nur die – behaupten allerdings, dass diese Form der körperlichen Betätigung keine Arbeit ist, sondern eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

 

 

Gut geplant

Eine gute Garten-Planung ist mindestens genauso aufwendig wie die eines Hauses – schließlich wollen Sitz- und Spielbereiche, Gartengerätehaus, Pool und anderes mehr so arrangiert werden, dass sowohl ansprechende Optik als auch Praktikabilität gegeben sind. Der Stil des Gartens hängt wiederum von dem des Hauses und dem Geschmack seiner Bewohner ab – und ist damit auch Trends unterworfen. “Aber natürlich ist ein Garten kein Produkt, das Jahr für Jahr einer neuen Mode unterliegt”, betont Frank Timmermann von Grünbau Jakel im Gespräch mit dem “Wiener Journal”. Kaum jemand hat Zeit, Lust und vor allem das Geld, seinen Garten Jahr für Jahr komplett umzugestalten, nur um einem Trend zu folgen. Details wie einjährige Sommerblumen oder Accessoires wie Polster sind davon natürlich ausgenommen. Timmermann sieht im Garten und seiner Nutzung gerade in unruhigen Zeiten auch einen Ruhepol, in dem man nach einem anstrengenden Arbeitstag die Seele baumeln lassen kann. Einen großen Beitrag zum Wohlfühleffekt leistet Wasser: “Nach wie vor hält der ungebrochene Boom an, Wasser in den Garten zu integrieren. War es früher ein kleiner Brunnen oder Bachlauf, so setzt man heuer auf architektonisch gestylte Naturpools, bepflanzte Wasserbecken oder kleine Wasserfälle. Hochwertige Lichtkonzepte setzen das ganze dann noch in Szene”, so Timmermann.

So wie schon in den vergangenen Jahren wird der Garten immer mehr zum verlängerten Wohnzimmer – oft auch mit Outdoor-Kochmöglichkeit mit hochwertig ausgestatteten Sommerküchen. “Und der Wohlfühlfaktor darf nicht fehlen”, lächelt der Landschaftsarchitekt wissend: “Dem bequemen Liegen und Sitzen im lauschigen Grün sind auch im Außenbereich keine Grenzen mehr gesetzt: Loungemöbel, Himmelbetten, Kuschellandschaften und vieles mehr sind fixer Bestandteil des Gartens und der Terrasse. Dabei haben die Gartenmöbel längst ihr typisches Aussehen verloren und präsentieren sich im edlen Wohnzimmer-Look.”

Etwas Essbares in den Garten zu integrieren ist nicht nur Trend, sondern laut Timmermann vor allem eine sinnliche Erfahrung, die von der Berührung der Erde über das Beobachten des Heranwachsens der Pflanzen bis zum kulinarischen Genuss geht. “Als Neuling auf diesem Terrain sollte man allerdings Ehrgeiz und Tatendrang zügeln und nicht zu große Flächen für den Nutzgarten anlegen, sondern mit unkomplizierten Pflanzen wie Paradeisern, Erdbeeren oder Kräutern starten, damit die Arbeit überschaubar bleibt und als Ausgleich wahrgenommen wird”, weiß der Experte aus Erfahrung. Gemüse und Kräuter lassen sich übrigens auch gestalterisch interessant auf der Terrasse und in Blumenbeeten platzieren. Und selbst auf dem Balkon sind sie gern gesehene Gäste…

Voraussetzung für den Gartenraum mit Privatsphäre ist ein entsprechender Sichtschutz, der zumindest in den Hauptaufenthaltsbereichen möglichst sofort dicht und hoch sein sollte. Hier hat sich eine zunehmende Auswahlmöglichkeit bei den Materialien etabliert: Fertig geschnittene Hecken, bereits dicht efeuberankte Zaunfelder, feine Holzleisten, Metall-Lamellen oder Platten, die auch an der Gebäudefassade verwendet werden und somit die Einheit zwischen Haus und Garten hervorheben, sind nur einige Beispiele.

 

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Garten Buch

By at November 2, 2010 | 02:19 | 0 Comment

Garten Buch

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Garten, Gartengestaltung, Gartenbuch

Karl Ploberger hat sein neues Buch veröffentlicht:

Gartengeschichten für intelligente Faule

gartengeschichten

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Sein neues Buch ist da!

Für Fans öffnet er immer wieder seine  Gartentüre. In seinem neuen Werk  „Gartengeschichten für intelligente Faule“ – eine überarbeite, völlig überarbeitete neue Ausgabe seines  Werkes „Willkommen in meinem Garten“ – gewährt er Einblicke in sein  ganz persönliches Reich.

Was verbirgt sich hinter den vielen Ratschlägen und Tipps, die ich in meinen Praxisbüchern gebe? Wird bei mir wirklich ganz biologisch gegärtnert?

Der riesengroße Garten hat Einiges zu bieten: neben einem

  • Gemüsegarten und
  • Obstgarten,
  • dem klassischen Rosenbeet und einem
  • Teich mit Bach,

findet der Besucher auch außergewöhnliche Gartenteile wie das Moor, den Ruinengarten, Blumenwiesen und Raritätensammlungen von Kamelien und Rosmarin über Duftpelargonien bis zu Erdorchideen und Zyklamen. Glashäuser, Kompost und ein Umtopfplatz dürfen nicht fehlen und das Gartenhäuschen zwischen üppig duftenden  Blumen sorgt für Stunden der Muße.

Humorvoll erzähle er von seinen  gärtnerischen Erfolgen und Misserfolgen, von der Entstehungsgeschichte seines Gartentraums und gewährt Einblicke in seine  Gartennotizen.

Behandelte Themen

•    Die Fülle der Blüten: Plobergers Staudenbeete zu allen Jahreszeiten
•    Wasserprojekte: das Anlegen von Gartenteich und Bach
•    Das englische Vorbild: Wege, Gartenhäuschen, Rückzugsräume
•    Plobergers Kraftquelle: Gemüsegarten, Beerenrabatten, Obstwiese
•    Sammelleidenschaft: ein Glashaus voller Zyklamen und Orchideen
•    Außergewöhnliches: Moor, Ruinengarten und Blumenwiese

Mehr von Karl Ploberger ………

 

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Holz im Garten

By at April 13, 2010 | 13:18 | 0 Comment

Holz im Garten

Holz im Garten - Die Wahl des passenden Materials für Bauen im Garten hängt von der

  • geplanten Baulichkeit,
  • dem Ort und
  • der Konstruktion ab.

Das gewählte Material sollte nicht mit Umweltgiften oder Schadstoffen belastet sein und möglichst aus der nahen Region stammen. Die im Naturgarten am häufigsten verwendeten Materialien sind

  • Holz,
  • Naturstein,
  • Kies und
  • Splitt.

Auch recycelte Baustoffe wie

  • Ziegel,
  • Recycling-Beton oder
  • Naturstein

lassen sich hier hervorragend wieder verwenden.

Bauen mit Holz

Als nachwachsender Rohstoff mit der dem Holz  eigenen Ästhetik und Schönheit bietet Holz dank seiner leichten Bearbeitbarkeit eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten und Konstruktionsmöglichkeiten. Traditionelle Bauelemente aus Holz sind zum Beispiel

  • Zäune,
  • Lauben und
  • Rankgerüste.

Bei Holzbauten sollten Sie ganz besonderen Augenmerk auf die Auswahl der geeigneten Holzart und den so genannten „konstruktiven Holzschutz“ legen.

Konstruktiver Holzschutz wehrt die Feuchtigkeit ab. Holz ist im Garten diversen Einflüssen ausgesetzt. Witterungsfaktoren wie  die direkt und indirekt einwirkende Nässe und Ultraviolett-Strahlung setzen ihm zu. Pilze, Bakterien und Insekten, die in der Natur das „Recycling“ übernehmen, können selbstverstaendlich  auch das im Garten verbaute Holz befallen. Wie kann dies verhindert werden? Im Naturgarten, einem Lebensraum für Mensch, die Pflanzen und die  Tiere, wird rate ich vom Einsatz chemischer Holzschutzmittel  entschieden ab.  Auch auf das im Außenbereich gerne genützte  kesseldruckimprägnierte Holz sollte im Naturgarten verzichtet werden. Die Alternative dazu ist nichtimprägniertes heimisches Hartholz. Bei der Verwendung von einem solchen unbehandelten  Hartholz ist es um so wichtiger, auf bauliche Konstruktionen zurückzugreifen, die das Holz vor durchdringender Feuchtigkeit schützen. Konstruktiver Holzschutz heißt, dass sich keine Feuchtigkeit an der Querschnittsfläche des Holzes, dem sogenannten Hirnholz,  und in den  Schnittpunkten der Holzkonstruktion sammeln und von dort das Holz  durchdringen kann. Dieser konstruktive Schutz beinhaltet auch den Kontakt der aus Holz gefertigten Bauelemente zur Erde. Falsch verstandener Holzschutz ist es, auf allen oberen Bauteilen massive Bleche anzubringen. Meist  sammelt  sich darunter erst recht Feuchtigkeit, die den Verfaulprozess beschleunigt. Greifen Sie deshalb auf Konstruktionen zurück, die sich unter Witterungseinfluss bewährt haben.

Holz im Garten ,