
Bromelien in div. Arten
- heller bis halbschattiger, sehr warmer Standort;
- Blütezeit kann bis zu einem halben Jahr andauern;
- sehr pflegeleicht;
- anhaltende Trockenheit und Staunässe wird von den Pflanzen nicht vertragen;
- ab und zu auch etwas lauwarmes Wasser ins Trichterinnere gießen;
- regelmäßiges Besprühen der Blätter tut der Pflanze sehr gut
Bromelien gießt man gleichmäßig mit weichem Regenwasser. Regenwasser wird von den Bromelien besonders gut vertragen. Hartes, kalkhaltiges Wasser hinterlässt unschöne Flecken auf den attraktiven Blätter der Pflanzen. Auch der Wuchs und die gesunde Entwicklung einer Bromelie wird von kalkhaltigem Wasser negativ beeinflusst. Die Bromelien (Ananasgewächse) kommen fast ausschließlich in Mittel- und Südamerika vor. Sie haben ihre ganz eigene Strategie entwickelt. Weil sie nicht im Boden wurzeln können, formen deren Blätter einen Trichter (Mikro-Teiche), in dem sich Regenwasser und Humusreste ansammeln. Eine große Bromelie kann so bis zu zehn Liter Wasser speichern. Der Wirtsbaum wird dadurch nicht geschädigt Um jedoch trotzdem an ausreichend Nährstoffe und vor allem Wasser zu kommen, hat die Bromelie sich in ihrer Heimat einen Trick ausgedacht – sie bildet einen Trichter, in den das Regenwasser hinein fällt. Durch den ständigen Besuch der unterschiedlichsten Insekten und Vögel erhält die Bromelie auch eine gewisse Düngung in ihrer natürlichen Umgebung.

