Quitten
quitte
Quitte und Asperl brauchen wenig Schneiden, es genügt ein ab und zu Auslichten der Baumkronen-Blattwerks . Die zur Familie der Rosnartigen gehörenden Quittengewächse sind 3 bis 4 m hohe Großstrauchgewaechse mit glänzend dunkelgrünen und eiförmigen an der Blattunterseite filzigen Blätterwerk. Aus den dekorativen, weiß bis zartrosa gefärbten, kelchartig nach oben gewölbten Blütenständen gestalten sich je nach Art oder Sorte apfelförmige oder birnenförmige Fruchtstände mit einem Radius von 4 bis 8 cm und einem Fruchtgewicht von 300 bis 500 g.
Die grünlich und bei Fruchtreife leuchtend gelb eingefärbten und aromatisch riechenden Quittenfrüchte haben ein von zahlreichen Steinzellen durchgesetztes , weiches, saftiges und rötliches Fruchtgewächs , das die aufgereihten Fruchtkerne enthält und gekocht einen angenehm herb säuerlichen Geschmack aufweist. Die Fruchtstände haben auf ihrer empfindlichen Fruchtschale einen wolligförmigen Filzbelag, der sich jedoch sehr leicht vorsichtig abreiben lässt.
Quitte – Quittenbaum Anbau Pflanzen
Erdboden in sonniger Hanglage. Die Quittenbäume können 5 bis 8 Meter Wuchshöhe erreichen. Ihre Blütendauer ist nur kurz, die hübschen weißlichen Blütenstände erscheinen Ende April. Fruchtstände trägt die Quitte erst etwa ab der siebten Jahresperiode . Der Baumstamm sollte immer mit organischem Rindenmaterial (Rindenmulch) dick abgedeckt werden. Nicht hacken, und auch nicht umgraben. Quitten werden gerne als weiche Unterlage für andere Obstarten , vorzugsweise für Äpfelbäume oder Birnenbäume verwendet. Geerntet wird der Quittenstrauch etwa Mitte Oktober, bei trockenem Wetter
Quitte – Quittenbaum Schaedlinge und Krankheiten Leider sind Quittenbäume äußerst anfällig für viele Obstkrankheiten und Obstschädlinge, gegen die es zumeist nicht einmal die Ansatz gibt vorzubeugen, oder diese zu bekämpfen. Der San-José Blattschildlaus ist zudem auch meldepflichtig. Bekannte Schädlinge und Krankheiten sind unter anderem
- Apfelblütenstecher,
- Apfelgespinstmotte,
- Apfelwickler,
- Bakterienbrand (Befallenes vernichten!),
- Blattbräune
- , Echter Mehltau,
- Feuerbrand (Meldepflichtig!),
- Fleischbräune (Auf Stickstoffdüngung verzichten),
- Grünfäule,
- Lentizellenfäule,
- Schorf,
- Stippigkeit, aber auch
- Steinfrüchtigkeit.
