Schaedlinge
By Conny at Juli 3, 2010 | 11:43 | 0 Comment

Schmetterlinge legen Eier an die Blattunterseite von Kohlgewächsen und Kapuzinerkresse. Die daraus schlüpfenden Raupen zerfressen das Blattwerk.
Bekämpfung
Zerdrücken der Eigelege, Absammeln der Raupen, Förderung von
Nützlingen, bei starkem Befall Spritzen mit Bacillus thuringiensis-Präparat.
Kohlweissling
By Conny at Juni 28, 2010 | 04:27 | 0 Comment
kirschfruchtfliege
KIRSCHFRUCHTFLIEGE
Die weißlichen Maden in reifen Kirschen sind die Larven der Kirschfruchtfliege. Ab Mai schlüpfen die Fliegen aus und legen ihre Eier in den noch gelben Früchten ab. Wenn die Larven dann ausgewachsen sind, lassen sie sich wohlgenährt an einem Faden zu Boden. Dort verpuppen sie sich und warten auf die Kirschenzeit m kommenden Jahr Ihre natürlichen Feinde sind
- Schlupfwespen
- Laufkäfer
- Raubkäfer und
- Spinnen.
Wenn Hühner vor dem Schlüpfen der Fliegen in den Obstgarten gelassen werden, picken sie die Larven aus dem Boden. Wurmige Kirschen auf dem Boden sollten Sie entfernen. Auch Gelbtafeln oder Lockfallen (im Fachhandel erhältlich) können etwas Abhilfe schaffen.
t
Kirschfruchtfliege
By Conny at Juni 28, 2010 | 04:09 | 0 Comment
schnecken
SCHNECKEN – OHNE SCHRECKEN
Am liebsten mögen Schnecken das, was nachher übrig bleibt, leicht modrig duftet und saftig feucht ist. Sie „fliegen“ aber auch auf das gerade gekeimte , frische Grün im Garten, wie etwa frisch gepflanzten Salat, bei dem die Zellen noch weich und nährstoffreich sind. Wirklich lästig werden nur die Nacktschnecken. Bei deren Ausrottung sollte jedoch auf chemische Mittel verzichtet werden. Das nächtliche Aufsammeln der Schnecken ist die beste Methode. Sympathische Mithelfer gegen die Schneckenplage sind indische Laufenten. Irregeleitete Schnecken sind mindestens ebenso zufrieden mit einem Häufchen Grasschnitt oder ein paar Tagetes. Die Nacktschnecken können dann – weit weg vom zarten Gemüse – abgesammelt werden.
Schnecken im Garten
By Conny at Juni 26, 2010 | 13:08 | 0 Comment
apfelmehltau
VORBEUGEN IST BESSER ALS HEILEN
Schon im Frühling kann etwas gegen die Schädlinge getan werden. An den Obststräuchern werden ab März gegen den Kleinen Frostspanner Leimringe angebracht. Sie verhindern das Aufsteigen der Weibchen und somit deren Eiablage.
Gegen die Möhrenfliege und andere Gemüsefliegen helfen Schutznetze. Wichtig dabei ist, dass die Netze keinerlei Löcher aufweisen und rundherum mit dem Boden bündig abschließen. Die Ränder sollten Sie eingraben oder mit Latten beschweren.
Schaedlingsbekämpfung
By Conny at Juni 13, 2010 | 02:44 | 0 Comment
wuehlmaus
Wühlmäuse
Als Pflanzenfresser mit überwiegend unterirdischer Lebensweise nagen Wühlmäuse an
- Wurzelgemüse,
- Kartoffeln,
- Blumenzwiebeln und an
- Wurzeln von Salat,
- Kohl,
- Stauden,
- Sträuchern und jungen
- Obstbäumen.
Die Schäden können großen Umfang annehmen. Bitte die Wühlmäuse nicht mit Maulwürfen verwechseln! Maulwürfe sind reine Fleischfresser und richten kaum Schäden an In der Familie der Wühlmäuse kommen mehrere Arten
- (Rötelmaus,
- Schermaus,
- Feldmaus,
- Erdmaus,
- Bisamratte …)
vor, wobei vor allem die Schermaus (Arvicola terrestris) wirtschaftlich beträchtliche Schäden in der Landwirtschaft oder im Gartenbau verursacht. Durch die Zurückdrängung natürlicher Feinde und Zerstörung deren Lebensräume kommt es leichter zu Massen Vermehrungen.
Vorbeugende Maßnahmen gegen Wühlmäuse
- Wühlmausgitter (Lochgröße max. 13 mm) um den Wurzelballen der jungen Bäume anbringen. Es muss aber bis zum Baumstamm hinaufreichen, weil die Mäuse sonst von oben einwandern können. Das bringt den Baum zumindest über die Runden, bis er etwas stärker geworden ist.
- Zwiebeln und Knollen im engmaschigen Drahtgitter pflanzen.
- Natürliche Gegenspieler fördern:
- Sitzstangen für Greif Vögel anbringen z. B. auf Feldern und Äckern)
- Unterschlupf für Schleiereulen schaffen
- Steinhaufen sind ein beliebter Wohnort von Wiesel, Hermelin etc. Auch Trockensteinmauern oder Kräuterspiralen schaffen Spalten und Hohlräume, in denen sich Nützlinge verstecken können.
- Flaschen zur Hälfte eingraben, der Wind verursacht einen leichten Heulton , der die Mäuse stört
- Eisenstangen in die Erde stecken mit einem Hammer o. Ä. von Zeit zu Zeit kräftig dagegenschlagen. Wenn die unangenehmen Geräusche längere Zeit anhält, ist dies den Tieren unangenehm!
- Gänge mit alter, stinkender Buttermilch ausgießen
- Holunderblattjauche in die Löcher gießen
- Nussbaumblätter, menschliche Haare Thujenzweige, Heringsköpfe in die Löcher stecken
- Keine zu dicken Mulchschichten ausbringen
Direkte Bekämpfung gegen Wühlmäuse
Fallen aus dem Fachhandel, die in die Wühlgänge geschoben werden. Fallen nur mit Handschuhen angreifen und mit Erde abreiben. Die Mäuse wittern sonst den menschlichen Geruch und meiden folglich die Fallen.
Wuehlmaeuse
By Conny at Mai 31, 2010 | 01:46 | 0 Comment
apfelschorf
Apfelschorf
Kommt auch an der Birne vor . Vor allem bei regnerischer Witterung braungraue Blattflecken und frühzeitiger Laubabfall im Spätsommer. An den Früchten braunschwarze, später auch rissige Flecken. Überwinterung auf infiziertem Laub und an Trieben.
Vorbeugung
- Infiziertes Falllaub entfernen und sorgfältig
- kompostieren.
- Durch regelmäßigen Baumrückschnitt für schnelles Abtrocknen des Laubes sorgen.
- Widerstandsfähige Arten pflanzen.

- apfelschorf
Apfelschorf
Auch an Birne. Vor allem bei regnerischer Witterung braungraue Blattflecken und frühzeitiger Laubfall im Herbst.den Früchten braunschwarze, später rissbehaftete Flecken. Überwinterung auf infiziertem Laub und an Trieben.
Vorbeugung
- Infiziertes Falllaub entfernen und sorgfältig →kompostieren.
- Durch regelmäßigen Baumschnitt für schnelles Abtrocknen des Laubes sorgen.
- Widerstandsfähige Sorten pflanzen
Apfelschorf
By Conny at Mai 31, 2010 | 01:40 | 0 Comment
apfelmehltau
apfelmehltau
Apfelmehltau – Blattoberseits und auf Trieben weißlicher, mehliger, später grau und grünlicher Belag. Blätter schmal eingerollt, unter Verbräunung zügig absterbend. Überwinterung als Pilzgeflecht in den neuen Knospen.
Vorbeugung
- - Zu starke Stickstoffdüngung vermeiden. Ausgewogene →Düngung mit GartenDünger. – Kranke Triebspitzen entfernen und vernichten.
- Mit Obst-Pilzschutz (→Pflanzenstärkungsmittel) wiederholt spritzen.
Beschreibung
Beim Apfelmehltau handelt es sich um eine Pilzkrankheit, die vor allem bei schwül-warmer Witterung und bei empfindlichen Sorten (z.B. Idared, Cox Orange, u.a.) verstärkt auftreten kann.
Neben den bekannten Blattsymptomen können auch netzartige Fruchtberostungen durch diesen Pilz verursacht werden. Der Mehltau überwintert in befallenen Knospen. Diese sind im Winter gut zu erkennen.
Gegenmaßnahmen Apfelméhltau
Bei der Sortenwahl sollten Sorten, die schorf- und mehltauresistent sind bevorzugt werden. Befallene Triebe bereits im Winter und dann auch wiederholt während der Vegetation herausschneiden. Zu üppiges Wachstum vermeiden (Bäume nicht zu stark düngen).
Apfelmehltau
By Conny at Mai 31, 2010 | 01:35 | 0 Comment
apfelmade
Apfelmade Apfelwickler – Im Inneren der Früchte fressen Larven. Am Bohrloch draußen braune Kotkrümel. Früchte fallen vorzeitig vom Baum . Überwinterung als Larve im Kokon am Stamm.
Vorbeugung
- Fallobst aufsammeln und vernichten.
- Bekämpfung
Der Apfelwickler oder Apfelmade , dessen Larven auch als Obstmaden bezeichnet werden, verursacht in jedem Jahr die Wurmstichigkeit von Äpfeln und Birnen. Schon ab Ende Mai fliegen die Falter der ersten Generation und legen ihre Eier an die noch jungen Früchte. Dieser Befall wird meist übersehen.
Erst, wenn fast reife Früchte vom Baum fallen, wird man auf den Schaden, den die zweite Raupengeneration verursacht, aufmerksam. Die kleinen Larven sind cremefarben, manchmal auch leicht rosa gefärbt. Sie fressen Gänge in die Frucht, bis hin zum Kerngehäuse.
Apfelmade Apfelwickler
By Conny at Mai 31, 2010 | 01:18 | 0 Comment
amerikanischer stachelbeermehltau
Amerikanischer Stachelbeermehltau
Amerikanischer Stachelbeermehltau
An Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere.
Vor allem bei sonnig-warmer Witterung. Blätter, Früchte und die Austriebe bedeckt mit weißem, später braunem, abwischbarem Belag. Triebe bleiben gestaucht. Früchte
werden ungenießbar. Überwinterung an Trieben und in Knospenschuppen.
Vorbeugung:
- Befallene Triebspitzen beim Winterschnitt entfernen und vernichten.
- Vor Blattaustrieb und bis zur Ernte regelmäßig Neudo- Vital Obst-Pilzschutz
- (Pflanzenstärkungsmittel) spritzen.
Bekämpfung:
- Ab Austriebsbeginn regelmäßig mit Netz-Schwefelit WG oder BioBlatt Mehltaumittel
- (Pflanzenschutzmittel) spritzen.
- Anhäufeln gegen
Amerikanischer Stachelbeermehltau
Beschreibung
Die Triebspitzen sind mit einem mehlig weißen Belag überzogen und bleiben im Wachstum zurück. Im weiteren Jahresverlauf wird auch an den Früchten der Pilzbefall sichtbar.
Gegenmaßnahmen Amerikanischer Stachelbeermehltau
Entfernen der befallenen Triebspitzen. Regelmäßiges Auslichten der Sträucher. Bei Neupflanzungen sollten widerstandsfähige Sorten wie z.B. Invicta, Rokula, Remarka, etc. bevorzugt werden. Behandlungen mit zugelassenen Mitteln müssen ab Blüte bis Triebabschluß.
Amerikanischer Stachelbeermehltau
By Conny at April 28, 2010 | 16:09 | 0 Comment
Larven aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) werden als „Engerlinge“ bezeichnet. Im Garten relevant sind der
- Feldmaikäfer (Melolontha melolontha)
- Junikäfer (Amphimallon solstitiale)
- und Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola).
LEBENSWEISE
Engerlinge leben je nach Art und Witterung 3-5 Jahre im Boden und ernähren sich von diversen Pflanzenwurzeln. Erwachsene Käfer fressen an Blättern von Bäumen und Sträuchern. Maikäfer schwärmen von April bis Mai aus um nach der Paarung Eier in den Boden abzulegen. Gartenlaubkäfer und Junikäfer veranstalten ihren Hochzeitsflug etwas später im Juni („Sonnenwendkäfer“).
engerlinge
STECKBRIEF
Gelblich – schmutzig weiße Engerlinge C-förmig gekrümmt, Hinterende plump sackförmig. An den einzelnen Segmenten seitlich dunkle kleine Atemöffnungen. Kopfkapsel dunkelbraun. Rein äußerlich sind Engerlinge der einzelnen Arten kaum zu unterscheiden. Je nach Art bis zu 6,5 cm lang.
- FELDMAIKÄFER: 2 – 3 cm lang. Schmale Verlängerung der Hinterleibsspitze. Bruststück glänzend schwarz. Flügeldecken glänzend hell – mittelbraun. Hinterleib unterseits mit weißen Keilen auf schwarzem Untergrund
- JUNIKÄFER: 1,4 – 1,8 cm lang, behaart, mittel – bis hellbraun. Kopf, Halsschild und Flügeldecken sind gleich gefärbt.
- GARTENLAUBKÄFER: ca. 1 cm lang. Flügeldecken braun gefärbt, Kopf und Halsschild grün – dunkelblau schillernd. Dichte Behaarung.
Engerlinge
By Conny at April 28, 2010 | 15:46 | 0 Comment
Beim Echten Mehltau handelt es sich weniger um einen bestimmten Krankheitserreger, sondern um verschiede Pilze. Diese
sind auf bestimmte Wirtspflanzen spezialisiert. Besonders häufig tritt die Krankheit zum Ende der Vegetationsperiode hin auf. Die Ausbreitung der Pilze wird vor allem bei trockenem Wetter begünstigt (wird daher auch gerne als „Schönwetterpilz“ bezeichnet). Aber auch eine schwülig warme Witterung und starke Temperaturunterschiede rufen die Erkrankung hervor.
mehltau
WIE ERKENNEN SIE MEHLTAU?
Anfangs sind an der Blattoberfläche kleine mehlige helle Punkte zu sehen. Der Pilz überzieht bald
- Blätter,
- Stängel und
- Blüten
mit einem mehlig weißen Belag. Das Pilzgeflecht ist aber vor allem an der Blattoberseite zu sehen. Im Sommer produzieren die Pilze Sporen, die vom Wind oder von Insekten verbreitet werden. Im Winter entwickelt der Pilz auf abgestorbenen Pflanzenteilen kleine kugelige Sporenbehälter. Auf Obstbäumen ist der Mehltau auch als feines Pilzgeflecht zwischen den Knospenschuppen oder an Zweigen zu sehen. Hier überdauert er den Winter.
Mehltau
By Conny at April 7, 2010 | 16:25 | 0 Comment

Natürliche Schädlingsbekämpfung
Eine Schwalbe macht noch lange keinen Sommer – und ein „Schädling“ bringt noch keinen Apfel-Baum um, führt aber leider oft zum Einsatz der vielbeschworenen Giftspritze. Anstatt erst einmal abzuwarten, ob natürliche Gegner die Ausbreitung der Schädlinge stoppen, wird deren Tätigkeit – die zeitlich immer verzögert auftritt – durch Pestizideinsatz gleich grundlegend verhindert. Die so genannten Schadorganismen erholen sich allerdings zumeist nach einer Pestizidanwendung weitaus schneller als ihre Gegenspieler – und so vollbringen sie vor unseren staunenden Augen nach so mancher Vertilgungsaktion erst recht neue Höhepunkte.
Dass Nützlinge einen ganz beträchtlichen Beitrag bei der Kontrolle und Regulierung von Schadinsekten sowie deren Vermehrung leisten können, mögen folgende Zahlen verdeutlichen:
- Marienkäfer vertilgen bis zu 50 Blattläuse pro Tag,
- insgesamt etwa 400 Läuse pro Käfer und Jahr;
- eine Florfliegenlarve verdrückt 200 bis 500 und eine Schwebfliegenlarve bis zu 600 Blattläuse im Laufe ihres Larvendaseins.
- Wichtige Nützlinge sind auch die verfessenen Raubmilben, die nicht nur bis zu 50 Spinnmilben pro Individuum, sondern auch Pilzsporen und die Pilzfäden verzehren. Allerdings reagieren sie äußerst sensibel auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln.
Um die Entwicklung der Schädlinge gleich von Anbeginn an wirklich kontrollieren zu können, ist eine möglichst hohe Ausgangszahl an Nützlingen wichtig. Vereinzelte Blattläuse sind unter diesem Blickwinkel keine „Schädlinge“, die bekämpft werden sollen, sondern ein grundlegendes Nützlingsfutter. Geduld und Vertrauen in die natürliche Regulierung sind daher angebracht, und auch Toleranz macht sich bezahlt. Ein Beispiel: Die wenigsten Läusearten die man auf einem Apfelbaum findet, schädigen diesen wirklich grundlegend . Sie sind eher als Nützlingsfutter zu bezeichnen – zum Beispiel für den Marienkäfer! Denn ohne Läuse gibt es keine Nahrung für Marienkäferlarven, und ohne Marienkäferlarven gibt es keine oder weniger Marienkäfer, die ihre Eier wieder in die Läusekolonien legen könnten …
Es gibt natürlich auch viele Ausnahmen von dieser Regel , und so kann etwa das Auftreten der Mehligen Apfelblattlaus junge oder auf sehr schwach wüchsigen Unterlagen veredelte prachtvolle Bäume (die für den Intensivobstbau und nicht für den Hausgarten bestimmt sind!) stark schädigen.
Brennesseljauche:
Sie sammeln Brennnesseln (Handschuhe + Schere mitnehmen), schneiden das Kraut klein und füllen ein beliebiges Gefäß damit. Steingut wäre ideal, zur Not geht aber auch ein Plastikeimer. Mit Wasser auffüllen und 24 Stunden stehen lassen. Dann hat der Auszug die erwünschte brennende Wirkung. Sollten Sie mit einem Spritzgerät arbeiten, schütten Sie den Sud durch einen Filter (z.B. Tee- o. Kaffeefilter), sonst verstopft die Düse bei dem Gerät.
Natürliche Schaedlingsbekämpfung Schädlingsbekaempfung
By Conny at März 28, 2010 | 16:17 | 0 Comment


Wissenswertes rund um Schädlingsbekämpfung
Als Bewohner des Hauses empfindet man sie meist als unästhetisch oder ekelerregend: Die Schädlinge. Das Kleingetier kann im Haus oder im Garten vieles anrichten. Welche Maßnahmen stehen im Einzelnen hierbei zur Verfügung? Das gilt es bei der Schädlingsbekämpfung zu beachten:
Bei Kübel- und Zimmerpflanzen treten vermehrt immer wieder die gleichen Gartenschädlinge auf. Hier erfahren Sie mehr über die am häufigsten vorkommenden Übeltäter und Methoden, wie man sie zuverlässig wieder los wird. Um sich die Schädlinge bzw. die durch sie hervorgerufenen Schäden genauer anzusehen, klicken Sie bitte auf die kleinen Bilder, um sie zu vergrößern.
Vier Arten von Schädlingen
Bevor Sie mit der Schädlingsbekämpfung beginnen, sollte erhoben werden , um welches Schädlinge es sich eigentlich handelt. Grob lassen sich Schädlinge in 4 differente Gruppen einteilen.
- Materialschädlinge befallen überwiegend Materialien wie Holz, Textil oder Pappe.
- Vorratsschädlinge bevorzugen Lebensmittel und Eingelagertes und machen diese unbrauchbar.
- Als Hygieneschädlinge werden die jenigen bezeichnet, die Krankheiten infizieren oder Allergien auslösen können.
- Zu Lästlingen zählt man alle, die Menschen als Ekel erregend oder als arg störend empfinden.
Drei Methoden der Schädlingsbekämpfung
Die Schädlingsbekämpfung ist generell durch verschiedene Maßnahmen möglich:
- chemische,
- physikalische oder
- biologische
Bekämpfung von Schädlingen kommen ergänzend zum Einsatz. Jede dieser Maßnahmen birgt verschiedene Voteile - hat aber auch Nachteile und unterscheidet sich hinsichtlich der jeweiligen Effizienz.
Hinein in die Falle!
Bei der physikalischen Bekämpfung von Schädlingen werden schädlingsspezifische Fallen aufgestellt. Bestes Beispiel hierfür ist die klassische – Mausefalle. Oftmals wird der Schädling mithilfe eines bestimmten Geruches in die Falle gelockt und haucht letztlich in dieser sein Leben aus. Vorteil: Kein Gift und keine Umweltbelastung.
Giftige oder biologische Lösung?
Bei der chemischen Schädlingsbekämpfung werden vorwiegend Gifte eingesetzt, welche die betroffenen Schädlinge lähmen und letztlich zu deren Tod führen. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung hingegen werden gezielt natürliche Gegner des Schädlings ausgesetzt, die den entsprechenden Schädling töten. So können Enten in Gärten helfen,die Schnecken und Würmer zu beseitigen. Diese Variante wird heutzutage von Vielen bevorzugt, da es sich hierbei um eine „humane“ Art und Weise der Schädlingsbekämpfung handelt.
Welche Vorsichtsmaßnahmen kann ich ergreifen?
Damit Sie erst gar nicht im Haus oder Garten, Kleingetier vertilgen müssen, können Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen. So ist das Abdichten der Ritzen eine dieser Möglichkeiten, da Schädlingen kleinen Fugen gerne als Brutstätte oder zum Verbergen nutzen. Zudem ist es zu empfehlen, offene Essensvorräte in verschließbaren Behältern zu verwahren,weil der Geruch Lebensmitteln lockt oftmals Schädlinge an.
Schaedlinge
By Conny at März 11, 2010 | 13:05 | 0 Comment


Pflaumensägewespe
Volle Blüte bei den Zwetschken und keine Fruchte. Bei diesem Bild haben wir es in der Regel mit der pflaumensägewespe zu tun. Typisch für die Pflaumensägenespe ist, dass die Fruchte kurz nach der Blüte abfallen. Der Flug der Sägewespen lässt sich gut mit Weißtafeln kontrollieren. Es bleibt nur die Möglichkeit. in die abgehende Blüte mir einem fur Bienen ungefährlichen Insektizid zu spitzen, um die Ernte zu retten.
Bekämpfung - Vorbeugung: Weiße dichte Leimtafeln während der Blüte in den Baum hängen (reduziert den Befall). Befallene Früchte regelmäßig abschütteln, aufsammeln und aus dem Garten entfernen (bevor die Larven sie verlassen!). Anders als der Pflaumenwickler tritt die Pflaumensägewespe normalerweise nicht regelmäßig auf. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln sollte daher nur im Ausnahmefall erfolgen.
Pflaumensaegewespe Pflaumensaegewespe, Zwetschen
By Conny at März 11, 2010 | 12:54 | 0 Comment

Blattläuse
Schäden an unseren Kulturen werden immer wieder durch die mehlige Apfelblattlaus verursacht. Einzelne grau-blaue Läuse befinden sich in den Blütenbüscheln oder an den Rosettenblättern. Sie bilden Kolonien, die ein starkes Einrollen der Blätter verursachen. Besonders kurz vor der Blüte und 3 Wochen nach der Blüte sind wichtige Kontrollzeitpunkte. Eine weitere und harmlosere Blattlausart ist die Apfelfatenlaus. Einzelne schwarz-violette Läuse findet man an den jungen Blättern. Durch das Saugen der Läuse entstehen an den Triebenden rote Blätter. Im Hausgarten empfehlen wir keine Bekämpfung mit einem Pflanzenschutzmittel.
Hamlos ist auch die Apfelgraslaus. Eine grüne Laus mit zwei hellen Längsstreifen. Diese Lausart ist unter anderem eine gute Nahrungsquelle für Nützlinge und muss nicht bekämpft werden. Die grune Apfelblattlaus wird in der Regel durch natürliche Gegenspieler im Garten ausreichend reduziert. Eine Bekämpfung ist erst bei 10 -15 Kolonien pro 100 Blattbüschel erforderlich.

GRÜNES TIROLWirtswechselnde Blattlausarten
- Apfelfaltenlaus Wiesenkerbel
- Apfelgraslaus Gräser
- Mehlige Apfelblattlaus Wegerich
- Mehlige Birnenblattlaus Labkraut
- Schwarze Kirschenlaus Labkraut
- Große Pflaumenblattlaus Korbblütler
- KleinePflaumenblattlaus Rachenblütler,Korbblütler
- Grüne Pfirsichblattlaus Kartoffel
- Mehlige Pfirsichblattlaus Gräser
-
Pflanzen
Blattläuse mögen den
Geruch
von:
- Knoblauch
- Lavendel
- Tagetes
nicht, weshalb man diese Pflanzen in die Nähe von Rosen und anderen anfälligen Gewächsen pflanzen sollte.
Blattlaus
By Conny at März 11, 2010 | 12:41 | 0 Comment
Birnblattpockenmilbe

Birnblattpockenmilbe
Die Saugtätigkeit der Birnenblattpockenmilbe beginnt bereits beim Knospenaufbruch. Die Weibchen überwintern unter den Knospenschuppen. Durch die Saugtätigkeit der Milben entstehen grünliche Pusteln. Der Befall ist durch die gelben Pocken, die sich im Laufe der Zeit braun und schwarz färben, erkennbar. Bereits bei Knospenschwellen sollte die erste Behandlung mit Schwefel durchgeführt werden. Bei einem starken Befall im Vorjahr macht es Sinn, kurz vor der Blüte eine 2. Behandlung mit Schwefel durchzuführen.
Die Birnblattpockenmilbe gehört zu den KLEINEN Vertretern der Gallmilben (Eriophyidae). Die mikroskopisch kleine, mit bloßem Augen nicht sichtbare, wurmförmige Gallmilbe (nur 0,2 mm lang) dringt ins Blattinnere ein und verursacht die krankhaften Wucherungen (Pocken). Das von den Milben bewohnte Blattgewebe stirbt ab und die Milben verlassen die Pocken, um daraufhin neue Blätter zu besiedeln. Es gibt mehrere Generationen jährlich. Die Gallmilben der letzten Brut überwintern gruppenweise zwischen Knospenschuppen. Beim Austrieb wandern sie dann auf die Blättchen, bilden dort eine Pocke und legen in diese mehrere Eier, aus denen bald junge Birnblattpockenmilbe schlüpfen.
Birnblattpockenmilbe Birnblattpockenmilbe