Schaedlinge
By Conny at November 3, 2010 | 12:29 | 0 Comment
kohlgemuese
kohl
Kohl – Kohlgemüse Diese Blattlausart ist einer der wichtigsten Schädlinge im Anbau von Kohlgemüse. Man findet sie ab Juni an sämtlichen Kohlgewächsen, aber auch an anderen Kreuzblütlern. Die nicht wirtswechselnden Läuse sind von graugrüner Farbe. Sie saugen dicht gedrängt in Kolonien. Als Folge der Saugtätigkeit kann es zu Verkrüppelungen und Vergilbungen der Blätter kommen. Stark befallene Pflanzen bleiben klein oder gehen überhaupt ein. Die Überwinterung erfolgt an stehengebliebenen Strünken, Kohlsamenträgern, überständigem Sprossenkohl und Winterraps.
Kohl – Kohlgemüse : Mehlige Kohlblattlaus bekämpfen
Durch sauberes Abernten und Entfernen von Ernterückständen sowie Ausjäten kreuzblütiger Beikräuter die Überwinterung erschweren. Mit Schmierseifen-Spirituslösung und anschließend mit Gesteinsmehl bereits zu Befallsbeginn behandeln, solange das Herz noch freiliegt.
Schaedlinge kohl, kohlgemuese
By Conny at November 3, 2010 | 11:54 | 0 Comment
kohlhernie
Die Kohlhernie wird durch den Pilz Plasmodiophorabrassicae Wor. verursacht und zählt zu den gefährlichsten Krankheiten für Kohlgemüse Vor allem in niederschlagsreichen Gegenden ist mit Infektionen stets zu rechnen. Besonders gefährdet sind Pflanzungen auf sauren Böden und nach Frischmist Düngung n. Eine Bodenverseuchung kann 10 bis 20 Jahre lang anhalten.
Kohlgemüse Krankheiten – Kohlhernie erkennen
Kümmern und Welken v. a. bei trocken heißer Witterung. Blaugrün verfärbtes Laub. Verdichtungen und Wucherungen an den Wurzelwerk (im Gegensatz zum Kohlgallenrüssler nicht von Fraßgängen durchzogen!). Die Wucherungen sind zunächst weißlich-gralich und verfärben sich im Laufe ihrer Entwicklung bräunlich, vermorschen und zerfallen anschließend. Oft kommt es zu einer bedingten Fäulnis. Bei Kraut ist die Kopfbildung erschwert. Bei Karfiol treten häufig Frühblühten auf.
Kohlgemüse Krankheiten – Kohlhernie Verbreitung
Die Einschleppung und weitere Verbreitung erfolgt oft durch
- kranke Setzlinge,
- durch Stallmist,
- torfhaltige Substrate oder durch an Schuhwerk anhaftende
- Erde
In befallenen Wurzeln bildet der Pilz Sporen, die beim Verrotten der Wurzelwerkes in den Boden gelangen und nach einer Ruhepause erneut an Kohlpflanzen Infektionen verursachen können. Die Sporen sind sehr widerstandsfähig und nur gegen extremen Wassermangel empfindlich. Besonders günstige Bedingungen für die Sporen des Schadpilzes liegen bei hoher Bodenfeuchtigkeit, Sauerstoffmangel und niedrigem pH-Wert vor.
Kohlgemüse Krankheiten – Kohlhernie Verbreitung Bekämpfen
Auf eine weitgestellte Fruchtfolge achten, saure Böden leicht aufkalken (ph-Wert sollte 7,2 betragen), nur gesunde Jungsetzlinge auspflanzen und vor dem Pflanzen nicht mit Stallmist düngen. Es gibt keine wirksame, direkte Bekämpfung. Erkrankte Pflanzen und befallene kranke Kohlstrünke entfernen (nicht kompostieren), mindestens 4 bis 6 Jahre keine Kohlgewächse nachbauen.
Schaedlinge Kohlgemuese Krankheiten - Kohlhernie
By Conny at November 3, 2010 | 11:39 | 0 Comment
grauschimmel an erdbeeren
Grauschimmel an Erdbeeren
Der Grauschimmel an Erdbeeren wird durch den Pilz Botrytis cinerea hervorgerufen. Dieser Pilz infiziert die Blüten der Erdbeere und wächst so in die reifende Frucht. Die Überwinterung des Pilzes erfolgt an Fruchtmumien oder alten abgestorbenen Blättern. Außer der Erdbeere können auch zahlreiche andere Pflanzen befallen werden. Auch hier kommt es besonders bei feuchter und warmer Bedingungen zu Infektionen an jungen oder anderen weichen Pflanzenteilen..
Vorbeugung
- - Widerstandsfähige Robuste Arten pflanzen.
- - Weitgestellte über die Zeit Fruchtfolge beachten: Im dritten Jahr Beet und Pflanzen wechseln.
- - Weiten Pflanzenabstand wählen, damit das Laub geschwind abtrocknen kann.
- - Spätestens während der Blütezeit mit Stroh →mulchen, um schnelle Abtrocknung zu gewährleisten.
- - Zu starke Stickstoffüberdüngung insbesondere im Frühjahr vermeiden.
- - Nach dem Winter abgestorbene Pflanzenreste entfernen und vernichten.
Schaedlinge Grauschimmel
By Conny at November 2, 2010 | 13:52 | 0 Comment
Birnengitterrost
birnengitterrost
Birnengitterrost – Pilzerkrankung.
Der Rostpilz befällt im Sommer den Birnbaum und wechselt im Spätherbst auf den Wacholder. Die dauerhaften Trägerpflanzen des Birnengitterrostes sind vor allem die nicht heimischen Wacholdersirten wie Juniperus chinensis und Juniperus virginiana. Der Birnengitterrost kann ohne seine Wirtspflanze nicht überleben und sich fortpflanzen.
AM BIRNBAUM
An den Blättern des Birnbaumes erscheinen ab Mitte Mai zunächst hellgrüne Flecken auf der Blattoberseite, die bald typisch orange-rostrot werden. Ab August entstehen an diesen Stellen helle Astwarzen auf der Unterseite des Blattes . Erst bei starkem Befall – mehr als 5 Flecken pro Blatt – wird der Baum geschwächt. Dies kann zu einer Verminderung des Fruchtertrages führen.
AM WACHOLDER
Am Wacholder sind warzenartige Verdickungen an den Zweigen zu erkennen, an denen Anfang Mai zuerst braune, später gelbe sowie im feuchten Zustand gallenartige Sporenablagerungen entstehen. Die befallenen Zweige können absterben.
WAS IST ZU TUN?
✔ Bei starkem Befall handeln
✔ Stark befallene Blätter lichten
✔ Zur Vorbeugung Pflanzenstärkungsmittel (Ausnahmsweise) spritzen
✔ Pflanzung von resistenteren Birnensorten („Clapps“, „Trévoux“, „Condo“, „Bunte Juli“)
✔ Entfernung von betroffenen Wacholderarten
✔ Im Umkreis von 100- 200 Metern sollte kein Zierwacholder stehen
Schaedlinge birnengitterrost
By Conny at November 2, 2010 | 08:12 | 0 Comment
wein
Wein Schädlinge
- Dickmaulrüssler
- Echter Mehltau
- Falscher Mehltau
- Kalimangel
- Rebgallmibe/Pockenmilben
- Rhombenspanner
- Spinnmilben
- Wühlmäuse
Die Stiellähme ist eine physiologische Krankheit, die im allgemeinen erst ab dem Reifebeginn der Trauben auftritt. Ein ganzer Ursachenkomplex, wie Sorte, Lage, Erziehungsart, Wetterbedingungen und Nährstoffversorgung, beeinflusst das Auftreten der Krankheit. An den Haupt- und Nebenstielen der Traube treten zuerst kleine, leicht eingesunkene, dunkle und scharf begrenzte Flecken auf, die jedoch rasch an Größe zunehmen und dann das ganze Stielgerüst umfassen können. Die verfärbten Teile des Stielgerüstes trocknen etwas ein, dünnere Stielpartien vertrocknen und sterben ab. Die betroffenen Beeren werden schlaff und reifen nicht aus. Bei feuchter Witterung kann sehr bald Grauschimmel (Botrytis) auf den abgestorbenen Gewebepartien siedeln, wonach eine eindeutige Unterscheidung zwischen Stiellähme und Stielfäule kaum mehr möglich ist. Die Ursachen dieser physiologischen Störung sind noch nicht vollständig geklärt. Hohe Niederschläge innerhalb kurzer Zeit mit anschließender längerer Trockenheit sowie ein gestörter Mineralstoffhaushalt im Traubenstiel zu Beginn der Beerenreife können die Stiellähme auslösen. Das Verhältnis von Kalium zu Calcium und Magnesium ist im stiellähmekranken Gewebe stark zugunsten
des Kaliums verschoben, sodass ein sekundärer Mangel an Calcium und Magnesium angenommen
Schaedlinge wein
By Conny at September 15, 2010 | 09:42 | 0 Comment
wanzen
wanze
Wanzen
Durchlöcherte und/oder verkrüppelte Blätter oder Blüten.
Verursacht durch 4 – 7 mm große Tiere, die an jungen Knospen beharrlich saugen. Beim Entfalten der Blätter werden aus den Einstichstellen tiefe Löcher, die wie Fraßschäden aussehen.
Vorbeugung
- - Gefährdete Pflanzen regelmäßig kontrollieren
Wanzen wanze
By Conny at September 15, 2010 | 09:40 | 0 Comment


Trauermücken (Schwarze Fliegen) - Fliegen – Kleine schwarze, 2-4 mm lange Insekten, die zwischen den Pflanzen umher fliegen oder über die Blumenerde laufen. Eiablage erfolgt im Boden. Daraus entwickeln sich wurmartige, 6-7 mm lange weiß-transparente Larven mit schwarzem Kopf. Sie fressen an Wurzeln, wodurch vor allem Jungpflanzen stark geschädigt werden können. Bevorzugen feuchte Erden.
Vorbeugung
- - Pflanzen trockener halten.
Schwarze Fliegen , Trauermuecken Fliegen
By Conny at September 15, 2010 | 09:36 | 0 Comment


Rußtau – Sternrusstau an Rosen - auf den Blättern unterschiedlich große, meist runde, gelbe bis schwarze Flecken mit typisch strahligem Rand. Befallene Blätter vergilben und fallen vorzeitig ab. Überwinterung auf dem Laub.
Vorbeugung
- - Widerstandsfähigere Sorten pflanzen.
- - Ausgewogene →Düngung mit Rosen Dünger
- - Regelmäßiger Schnitt, damit das Laub schnell abtrocknet.
- - Befallenes Laubwerk entfernen und vernichten.
- - Ab Austrieb regelmäßig mit Pflanzenstärkungsmittel behandeln, vor allem bei feuchtem Wetter
Schadbild: Unregelmäßige, violettbraune bis schwarze Flecken, die am Randbereich – sternförmig auslaufen. Das Blattwerk vergilbt und fällt ab, wodurch die gesamte Rose geschwächt wird, folglich die Blüten nachlässt und das Blattholz nur mangelhaft ausreift. Frühzeitig und heftig einsetzender Rußtau kann negative Auswirkungen auch noch auf die folgenden Jahre haben.
Vorbeugung/Bekämpfung: Auch hier gilt wie bei den anderen Pilzen: geeignete Sortenauswahl und Standortwahl (neuere ADR-Rosensorten, keine feucht-kühlen Plätze). Durch ausreichenden Abstand der Pflanzen und Auslichtung immer genügend Durchlüftung und somit schnelles Austrocknen der Rosen sorgen. Das ganze Jahr über befallene Blätter sammeln und vernichten. Keine Nitrat-Überdüngung.
Sternrusstau an Rosen Russtau
By Conny at September 15, 2010 | 09:12 | 0 Comment

Spruehfleckenkrankheit - Blattoberseits rot-violette, unscharf begrenzte Flecken. Blattunterseits weiße Flecken mit rötlichem Rand, die durch Blattadern scharf begrenzt sind. Befallene Blätter fallen oft schon im Sommer ab. Tritt besonders bei feuchter Frühjahrswitterung auf.
Überwinterung auf dem Falllaub.
Schadbild:
Auf der Oberseite der Blattstände von Süßkirschen und Sauerkirschen entstehen kleine rundliche, rötlich violette bis bräunliche Fleckierungen Blattunterseits bilden sich an den betroffenen Orten der Kirsche blassrötliche, eckige kantige Flecken, die bei feuchtem Wetter von einem schleimigen, weißen, rötlichen oder auch gelblichen Sporenfilz bedeckt sein können. Stark befallene Grünteile r vergilben nach einiger Zeit und fallen vorzeitig ab.
Schaderreger:
Die Sprühfleckenkrankheit ist eine Pilzkrankheit (Blumeriella jaapii), die etwa ab Juni an Sauer- und Süßkirschen auftreten kann. Eine Erkrankung der Kirschen erfolgt durch Pilzsporen, die aus Früchten des Pilzes ausgeschleudert werden, die sich in erkranktem abgefallenen Laub vom vorigen Jahr befinden. Feuchtes Sommerwetter fördert die Erkrankung und das Auftreten dieser Krankheit. Werden Sauerkirschen mehrere Jahre nacheinander befallen, vor allem begleitet von vorzeitigem Blattfall, kommt es zu einer deutlichen Schwächung der Bäume.
Schaedlinge Spruehfleckenkrankheit
By Conny at September 15, 2010 | 09:10 | 0 Comment



Fichten - Sitka Fichtenläuse - Starker Befall vor allem nach milder Winterjahreszeit . Fichtenpflanzen verbräunen von innen her. Auf älteren Nadelungen zunächst gelbliche Fleckenbildung später fallen die Nadeln ab. Daran sitzen grüne Blattläuse mit roten Augen, die sich bevorzugt im Inneren des Baumes aufhalten. Im Herbst und ab Februar regelmäßig durch Klopf Proben auf Befall überprüfen. Dazu unter einen Zweig ein weißes Blatt Papier halten und gegen den Zweig klopfen. Fallen mehr als 6 Läuse auf das Blatt sollte gespritzt werden. Überwinterung als Erwachsene an den Zweigen.
Die Sitkafichtenlaus befällt in Allgemeinen Fichten unterschiedlicher Art aber nur Fichten , Tannen oder andere Bäume werden nicht befallen.
Die Laus saugt an der Unterseite der Altnadel Pflanzensaft und gibt dabei giftigen Speichel in den Baum ab. Dadurch werden die Nadeln geschädigt. Sie verfärben sich gelb, später braun und fallen ab. Der Befall läuft in der Regel von innen nach aussen.
Schaedlinge Fichten
By Conny at September 15, 2010 | 08:55 | 0 Comment


Raubmilben - Beim Einsatz von →Nützlingen werden vor allem Raubmilben der Art Phytoseiulus persimilis gegen Spinnmilben eingesetzt. Die erwachsenen Raubmilben sind ebenso groß wie die →Spinnmilben, aber viel beweglicher.
Eine erwachsene Raubmilbe kann täglich 5 erwachsene Spinnmilben oder 20 Eier und Jungtiere aussaugen. Raubmilben brauchen eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit, um sich optimal entwickeln zu können. Erhältlich über Bestell-Sets im Gartenfachhandel.
Die Raubmilben sind mit 0,3 mm etwa doppelt so groß wie Spinnmilben und orange-rot gefärbt. Ihre Eier sind ovalförmig und hellorange. Die Raubmilben weisen eine wesentlich größere Beweglichkeit als Spinnmilben auf. Vom Ei zur erwachsenen Raubmilbe dauert die Entwicklung nur etwa eine Woche (bei 25 °C) und damit nur halb so lang wie bei der Spinnmilbe. Das Populationswachstum ist allerdings stark temperaturabhängig. Phytoseiulus-Raubmilben leben etwa 4 Wochen.
Schaedlinge
By Conny at September 15, 2010 | 08:51 | 0 Comment
rostpilze

Rostpilze - Blattunterseits orange-gelbe Pusteln. Blattoberseits gelbe Punkte. Blätter deformiert, fallen später ab. Befall auch an jungen Trieben. Vor allem an Stockrosen, Malven und Weiden.
Vorbeugung
- - Weiden nicht in unmittelbarer Nähe von Johannisbeeren, Lärchen oder Zwiebeln pflanzen, da die Krankheit dort überwintern kann.
- - Stark befallene Blätter entfernen
Die Rostpilze bilden – ebenso wie der Echte Mehltau – eine große Gruppe von vielen verschiedenen Sorten Jede einzelne Rostsorte ist auf eine oder wenige Wirtspflanzenarten spezialisiert.
An einigen Bäumen und Gehölzen können sogar mehrere verschiedene Rostarten auftreten, die sich mit bloßem Auge aber kaum unterscheiden lassen. Aufgrund dieser Spezifität besteht auch keine Gefahr, dass beispielsweise der Rost an Stockrose Weiden oder Löwenmäulchen anstecken kann.
Schaedlinge rostpilze
By Conny at September 15, 2010 | 08:44 | 0 Comment
Rosenrost
rosenrost
Rosenrost - Blattunterseits im Frühjahr und Sommer orangerote Flecken. Im Herbst blattunterseits schwarze Winter Sporen. Befallene Blätter fallen vorzeitig ab. Überwinterung auf abgefallenem Laub und am Holz.
Vorbeugung
- - Widerstandsfähige Sorten pflanzen
- - Ausgewogene Düngung
- - Befallene Blätter und Falllaub beseitigen, um Neuinfektionen zu verhindern.
- - Vor dem Knospenaustrieb und danach regelmäßig mit Pilzschutz(→Pflanzenstärkungsmittel) spritzen.
Rosenrost Rosenrost
By Conny at September 15, 2010 | 08:40 | 0 Comment
raupen
Raupe - Mit drei Brustbeinpaaren und meist vier Bauchfüßen ausgestattete Larve der Schmetterlinge und →Blattwespen. Raupen der Blattwespen werden als After Raupen bezeichnet. Die Afterraupen haben im Gegensatz zu den Schmetterlingsraupen meist sieben Paar Bauchfüße.
Spannerraupen (→Frostspanner) haben nur ein Paar Bauch Füße. Sie zeichnen sich durch eine charakteristische Fortbewegungsart aus.
Raupen sind völlig anders gebaut als die erwachsenen Tiere, können nicht fliegen und besitzen kauende Mundwerkzeuge. Meist ernähren sie sich von pflanzlichem Material. Mit speziellen Spinn Drüsen können Sie einen Kokon anfertigen, in dem sie sich verpuppen, d.h. sich zum ausgewachsenen Schmetterling oder zur Blattwespe entwickeln.
Raupe raupen
By Conny at September 15, 2010 | 07:22 | 0 Comment
Pilzkrankheiten
Pilzkrankheiten
Pilzkrankheiten - Die meisten Pflanzenkrankheiten werden durch pilzliche Erreger verursacht.
Pilze bilden ein Pilzgeflecht (Mycel), das aus fadenförmigen Wesen (Hyphen) besteht. Die Massenvermehrung und Verbreitung geschieht zumeist durch Sporen, die vor allem durch Luftströmungen verbreitet werden. Für die Sporenkeimung und die Bildung des Pilzgeflechts ist meist Wasser erforderlich. Daher breiten sich Pilze vor allem bei nasser Witterung stark aus. Ausnahme: der →Echte Mehltau ist ein „Schönwetterpilz“, denn seine Sporen enthalten soviel Wasser, dass sie auch auf nicht befeuchteten Pflanzenoberflächen keimen können. Pilze können Pflanzen durch die Blattoberfläche hindurch befallen oder sie dringen durch Wunden ein.
Das Pilzgeflecht kann sich auf der Blattoberseite entwickeln (z. B. beim →Echten Mehltau), auf der Blattunterseite (z.B. →Falscher Mehltau) oder im Inneren der Pflanzen (z. B. →Rostpilze).
Viele P.ilzkrankheiten sind auf ganz bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. So befällt der Sternrußtau nur Rosen, die Narrenkrankheit nur Pflaumen.
Pilzkrankheiten Pilzkrankheiten
By Conny at September 15, 2010 | 07:14 | 0 Comment
obstbaumkrebs
Obstbaumkrebs
Obstbaumkrebs
Infektion über Wunden, vor allem bei feuchter Witterung. Krebsartige Wucherungen an den Trieben. Pflanzenteile können oberhalb der Befallsstelle absterben.
Vorbeugung
- - Sachgerechter Baumschnitt; vor allem keine Aststummel stehen lassen.
- - Schnittwunden mit Malusan® Wundverschluss verstreichen.
- - Bereits befallene Äste und Zweige bis ins gesunde Holz zurückschneiden und vernichten.
Obstbaumkrebs Obstbaumkrebs
By Conny at September 15, 2010 | 02:26 | 0 Comment
nematoden
Nematoden
Nematoden – Die äußerst gefährlichen Schaderreger sind mikroskopisch kleine Würmer. Um generell einen Befall
und die Nematodenart feststellen zu können, muss ein Fachmann herangezogen werden.
Einsenden einer Pflanzenprobe mit Wurzelballen und anhaftender Erde in einem Plastiksack an das
Bundesamt und Forschungszentrum für Landwirtschaft, A-1226 Wien, Spargelfeldstraße 191.
Nematoden Schadbild
Befallene Pflanzen kümmern vor sich hin, wachsen nicht recht und vergilben. Oft wird das
schlechte Wachstum fälschlicherweise auf Bodenmüdigkeit zurückgeführt.
Nematoden Abwehr Bekämpfung Vernichtung
:
Gegen die Protylenchus-Arten hilft der Anbau von Roten Rüben und Tagetes.
Pflanzenschädigende N. besaugen Pflanzenzellen in der Wurzel, im Blatt oder im Stängel. Häufiges Symptom von Nematodenbefall ist nesterweise auftretender Kümmerwuchs, aber auch knotige Verdickungen an der Wurzel sowie Missbildungen der Stängel.
Bei der Bekämpfung schädigender N. ist eine weite →Fruchtfolge wichtig. Außerdem hat sich der Anbau von Tagetes-Arten bewährt.
Die winzigen, ca. 0,08 mm kleinen Nematoden der Art “Steinernema feltiae” sind die beste Wahl bei der biologischen Bekämpfung von Trauermücken. Das Verfahren ist seit langem etabliert und sehr erfolgreich. Die Nematoden dringen durch Körperöffnungen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, das die Larve zersetzt. Tote Larven lösen sich rasch auf und können deshalb schlecht wiedergefunden werden.
SF-Nematoden werden in Tonmineralpulver ausgeliefert und zusammen mit diesem in Wasser eingerührt und gegossen. Wer SF-Nematoden spritzen möchte, braucht dazu ein Spezialgerät (AquaNemix), das größere Düsen hat als herkömmliche Gartenspritzen.
Hier finden Sie Infos über Hotels Phuket
Nematoden Nematoden
By Conny at September 5, 2010 | 13:47 | 0 Comment
maulwurfsgrillen
Die Maulwurfsgrillen sind gelbbraun gefärbte, 4-6 cm große Insekten, die im Gartenboden fingerdicke Gänge graben. Ernähren sich unter anderem von Pflanzenwurzeln und Engerlingen. Erwachsene Tiere wandern nachts teilweise auf dem Boden umher. Überwinterung wenn sie Jungtiere sind im Boden.
Maulwurfsgrillen Vorbeugung
- Natürliche Feinde wie Spitzmaus, Igel und Vögel fördern.
Maulwurfsgrillen Bekaempfung Vernichtung
Nützliche SC-Nematoden ausbringen. Bester Anwendungszeitraum April bis Juni. Erhältlich über Bestell-Sets im Gartenfachhandel
Maulwurfsgrillen maulwurfsgrillen
By Conny at September 5, 2010 | 13:17 | 0 Comment

Monilia Fruchtfäule
Monilia Fruchtfäule – Vor allem an
- Apfel,
- Birne,
- Pflaume,
- Kirsche.
An den Früchten braune Faulstellen mit weißlich-grauen, oft ringförmig angeordneten Pilzpolstern.
Die Früchte faulen, fallen zum Teil ab. Infektion über Wunden. Überwinterung als Fruchtmumie im Baum.
Vorbeugung
- - Fachgerechter Baumschnitt, der viel Luft in die Krone bringt.
- - Vermeidung von Wunden an den Früchten durch Bekämpfung von Apfelmaden, Schorf u. a. Schaderregern.
- - Behandlungen mit Pflanzenstärkungsmittel ) ab
- 4 Wochen vor der Ernte.
Monilia Fruchtfäule Fruchtfaeule, Monilia
By Conny at September 5, 2010 | 10:04 | 0 Comment
Ab Anfang April Fraßlöcher in den Blättern durch 6-8 mm große, leuchtend rote Käfer. Später weitere Schäden durch 5-8 mm große, grau-gelbe bzw. schmutzig graue Käferlarven. Überwinterung im Boden.
Lilienkäfer/Lilienhähnchen Vorbeugung
- Pflanzen regelmäßig kontrollieren
Bekämpfung
Gegen Käfer oder Larven Schaedlingsmittel anwenden.
*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Lilienkaefer Lilienhaehnchen
By Conny at September 5, 2010 | 10:00 | 0 Comment
Lauchmotte
Lauchmotte Fraßschaden an Blättern, der sich bis ins Herz fortsetzt.
An den Pflanzen gelb-weiße, 10 bis 15 mm große Raupen. Dabei handelt es sich um die Larven der Lauchmotte (ein Kleinschmetterling), die ihre Eier an die Pflanzen legt, aus denen dann die Raupen schlüpfen.
Lauchmotte Vorbeugung
- SchädlingsschutzNetz (Biotechnischer Pflanzenschutz) ab der Pflanzung über die Pflanzen legen.
Lauchmotte Lauchmotte
By Conny at September 5, 2010 | 09:34 | 0 Comment
Larven – verschiedene Arten
- - Schmetterlingsraupen (mit 3 Brustbeinpaaren, 4 Paar Bauchfüßen am 3. bis 6. Bauchsegment und einem „Nachschieber“),
- - Spannerraupen mit nur einem Paar Bauchfüße,
- - Afterraupen (L. der Blattwespen) mit 3 Brustbeinpaaren und meist 7 Paar Bauchfüßen,
- - Maden (L. der Fliegen und Obstmaden) ohne Füße und mit meist zu Mundhaken umgebildeten Mundwerkzeugen,
- - Engerlinge (bodenbewohnende L. verschiedener Käfer): helle, weichhäutige L. mit verdicktem, gekrümmtem Hinterleib, braunem Kopf und gut entwickelten Brustbeinen (Gartenlaubkäfer).
Larven
By Conny at September 5, 2010 | 09:31 | 0 Comment
Knollenfaeule
krautfaeule
Krautfäule und Knollenfäule (Kartoffel)
An Blattrand und Blattspitze gelbbraune Flecken. Blattunterseits z.T. weißlicher Pilzrasen. Blätter rollen später ein. An den Knollen eingesunkene Flecken, unter denen sich das Gewebe rötlichbraun verfärbt. Vor allem bei feuchter Witterung.
Vorbeugung
- Regelmäßiger Fruchtwechsel mindestens alle 3 Jahre.