Karotten enthalten reichlich Carotin, eine wichtige Variante des Vitamin A. Es zählt zu den schützenden Vitaminen , welche den Neubildung von geschädigten Zellen begünstigt ist für den Feuchtigkeitshaushalt in der Hautoberschicht und nicht zuletzt für unsere Augenkraft besonders bedeutend. Vergessen Sie nicht, es gut zu zerkauen, denn dann kann das hochwertige Carotin besser aufgenommen werden und Sie beugen unangenehmen Blähungen vor.Karotten können bis zu 25% mehr Krebs verhindernde Grundsubstanzen enthalten wenn sie am Stück gekocht und erst dann zerkleinert werden, anstatt sie erst zu zerkleinern und dann zu zerkochen. Dies besagt eine Studie, die von führenden Forschern der Newcastle University durchgeführt wurde. Forscher konnten in Tierversuchen nachweisen, dass in Karotten ebenfalls enthaltenes Falcarinol die Bildung bösartiger Tumore im Dickdarm hemmt.
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Karotten – Möhren
By Conny at September 15, 2010 | 01:13 | 0 Comment
Karotten – Möhren – Bereits um 60 n Chr. wurden laut dem altgriechischen Arzt Dioskorides im antiken Rom und Griechenland die wilden Möhren oder Karotten und ihre ersten Kulturformen zur Ernährung und auch als Arznei genutzt. Ob als Rohkost,als Saft oder gedünstet; die Möhre verbessert die Abwehrkräfte des Immunsystems, wirkt harntreibend und ist gut für die Verdauung. Wegen ihrer guten Lagerfähigkeit und ihren guten Wert für die Ernährung nimmt vor allem die Möhre eine hohe Bedeutung im Gemüseanbau ein. Ätherische Öle und Fruchtsäuren tragen zum Geschmack bei . Möhren haben von allen Gemüsesorten den höchsten Karotingehalt, welches eine Vorstufe zum Vitamin A ist, und sind besonders reich an Vitamin C, Kalium und Zucker.
Unsere Kulturmöhren sind vermutlich aus 3 umfangreichen Formengruppen entstanden: Der hier heimischen, bis zu 1 Meter hohen, wilden Möhre (Daucus carota ssp. carota) mit kaum fingerdicken, weißen, romatischen Wurzeln, der im Mittelmeergebiet wachsenden über 2 Meter erreichenden Riesenmöhre (ssp. maximus) und der in ganz Mittelasien, hauptsächlich in Afghanistan vorkommenden gelben und roten Formen (ssp. atrorubens=afghanicus). Die rotviolette Färbung der Wurzeln, Blätter als auch Blüten kommt durch Anthocyane, einen natürlichen Farbstoff mit krebshemmender Wirkung zustande. Für die gelbe Ausfärbung sind anthoxanthine, ebenfalls Farbstoffe, verantwortlich. Diese Kulturpflanzen wanderten über Jahrhunderte immer weiter westwärts und vermischten sich mit der aus dem Mittelmeergebiet vorkommenden Riesenkarotte und unserer heimischen, weißen wilden Möhre zu einem formen- und farbenfrohen Sortenspektrum..
Bis zum 16.-18.Jahrhunderts wurden bei uns vorwiegend gelbliche Rüben kultiviert, daneben auch purpurrote, violette und blass-weiße, welche verschiedenen Ursprungs sind. Noch heute kommen in Kleinasien, z.B. Türkei, Iran alle genannten Möhrenformen vor. Unsere orangefarbenen, stark carotinhaltigen Möhren, die eigentlichen sogenannten Karotten, sind Ende des 17.Jahrhunderts aus gelben und violettschwarzen Möhrensorten in Holland entstanden. Sie hat von allen Möhrenarten den am meisten hohen Karotingehalt. Sie werden auch weiterhin ihre führende Marktstellung behaupten, denn die Möhrenzüchtung strebt einen süßen Geschmack, hohen Carotingehalt und Saftigkeit an. Konkurrenz könnte sie allerdings von der völlig neuen Möhrensorte der `Beta Sweet` bekommen. Dieser dunkelviolette Möhrentyp mit dem knallorangefarbenen Kern kommt aufgrund ihres süßlichen Geschmackes vortrefflich bei Kindern an und beinhaltet 40 % mehr Betacarotin, eine Vorstufe der Vitamin A, sowie gesundheitsfördernde Anthocyane. Sie ist ideal für den Frischverzehr geeignet, ihre Garzeit ist deutlich geringer.
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